Berlin, 07.04.2020: Geschlossenes Geschaeft auf dem Kudamm (Bild: imago images/IPON)
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- Die Verödung der Innenstädte

Der Handelsverband klagt schon länger über unattraktive Einkaufsstraßen, aber die Pandemie hat die Probleme verschärft. 60 Prozent der Gaststätten und Hotels kämpfen ums Überleben, die Modegeschäfte erlitten im ersten Halbjahr einen Umsatzeinbruch von 35 Prozent. Was tun? Darüber diskutiert Ute Holzhey mit ihren Gästen.

Ideen gibt es viele: mehr Grün, mehr Gemeinschaftsplätze, mehr Kunst und Kultur, mehr Wohnen und mehr Spaß für die Kinder. Dem jedoch stehen die hohen Rendite-Erwartungen der Immobilien- und Bauwirtschaft entgegen. Manche Architektinnen und Architekten fordern deshalb eine grundsätzliche Richtungsänderung in Post-Corona-Zeiten, andere fordern vom Staat großzügige Wirtschaftshilfen.

 

Es diskutieren

Das Forum wurde im Haus des Rundfunk, Masurenallee 8-14, 14057 Berlin am 9.9. um 19:00 Uhr
aufgezeichnet.

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Berlin-Mitte, 1.9.2020: Verkehrsversuch Autofreie Friedrichstraße (Bild: imago images/Bernd Friedel)
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Sorge um die Geschäfte in den Innenstädten

60 Prozent der Firmen im Hotel- und Gaststättengwerbe fürchten laut einer Branchenumfrage um ihre Existenz. Branchenvertreter sprechen von der schlimmsten Krise seit der Nachkriegszeit und verweisen auf Umsatzzahlen, die geradewegs in die Pleite führen könnten. Und zugleich ringt die Branche um Ideen, damit die Innenstädte nicht veröden. Wirtschaftsredakteur Gerd Dehnel fasst die Situation zusammen.