Japan, August 1945: Nagasaki nach der Zerstörung durch die Atombombe (Bild: picture alliance / prisma)
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- Die Lehren von Hiroshima und Nagasaki

Bis heute ist umstritten, ob der Abwurf der beiden Atombomben durch US-Flugzeuge im August 1945 entscheidend für das Ende des Zweiten Weltkriegs war, oder schon der erste Schritt im Nachkriegskonflikt. Dietmar Ringel diskutiert mit seinen Gästen, wie die Atombombenabwürfe vor 75 Jahren die Welt veränderten.

Durch die Bombenabwürfe wurden mehr als 100.000 Menschen getötet, viele weitere starben an den Spätfolgen. Seitdem sind nie wieder Atomwaffen zum Einsatz gekommen, doch es gibt davon auf der Welt sehr viele. Zum Ende des Kalten Krieges wuchs die Hoffnung, dass diese Waffen verschwinden könnten. Doch die Praxis sieht anders aus: Abrüstungs- und Rüstungskontrollverträge stehen auf der Kippe, das veränderte Kräfteverhältnis in der Welt macht es kompliziert, neue zu schließen.

Die Diskussionsrunde des "Forum" richtet den Blick zurück auf den August 1945: War der Einsatz der Atombomben notwendig, ist er zu rechtfertigen? Und fragt darüber hinaus: Welche Folgen hatten die Bombenabwürfe für die Nachkriegsentwicklung? Wie geht Japan heute mit den Ereignissen vor 75 Jahren um? Welche Lehren werden in Europa daraus gezogen? Ist eine atomwaffenfreie Welt möglich, und was ist nötig, um sie zu schaffen?

Dietmar Ringel und seine Gäste

Die Diskussion wurde am 28. Juli 2020 im Haus der Rundfunks im Kleinen Sendesaal aufgezeichnet.

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