Luftmarschall Tedder (Großbritannien) und Marschall Shukow (Sowjetunion) nehmen die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht entgegen, Berlin-Karlshorst, 8./9. Mai 1945 (Bild: Foto Timofej Melnik, Museum Berlin-Karlshorst)
Foto Timofej Melnik, Museum Berlin-Karlshorst
Bild: Foto Timofej Melnik, Museum Berlin-Karlshorst

- Freund? Feind? (Ge)Denken!

Zum 75. Jahrestag des Sieges der Alliierten über Hitlerdeutschland zeigt sich, dass die historischen Ereignisse immer noch umstritten sind. Moderator Dietmar Ringel diskutiert mit seinen Gästen über den Zweiten Weltkrieg - seinen Siegern, seinen Folgen und unseren Umgang mit der Erinnerung an den Krieg.

In Westdeutschland hat es lange gedauert, bis der 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung verstanden wurde. Als Bundespräsident Richard von Weizsäcker sich dazu bekannte, war der Krieg 40 Jahre vorbei – und bis heute regt sich in manchen Kreisen Widerstand dagegen. In der DDR war der 8. Mai offizieller Feiertag bzw. Gedenktag. Dabei wurden vor allem die Leistungen der Roten Armee gewürdigt.

Wer hat welchen Anteil an diesem Sieg? Warum konnte der Zweite Weltkrieg nicht verhindert werden? Warum folgte dem Weltkrieg der Kalte Krieg zwischen Ost und West? Welche Rolle hat Berlin dabei gespielt? Und welche Lehren sind aus all dem zu ziehen? Darüber diskutiert Dietmar Ringel mit seinen Gästen:

Prof. Etienne François, deutsch-französischer Historiker 

Götz Aly, Historiker und Publizist

Dr. Jörg Moré, Direktor des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst

Martin Hoffmann, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Deutsch-Russisches Forum

 

Dietmar Ringel mit seinen Gästen (Bild: rbb/Begzada Kilian)

Eine Zusammenarbeit von Inforadio (rbb) mit der Europäischen Akademie Berlin.

Dokumentationen zum Zweiten Weltkrieg und Kriegsende

rbb Kultur: 75 Jahre Kriegsende

ARD.de-Spezial: Nationalsozialismus und Zweiter Weltkrieg: Stunde Null am 8./9. Mai 1945

arte: 8. Mai 1945: Tag der Befreiung