Maschinen der Fluggesellschaft Lufthansa stehen auf dem Areal des Hauptstadtflughafens Berlin-Brandenburg (Bild: dpa)
dpa
Bild: dpa

- Schaffen wir das? Shutdown und Stillstand in der Wirtschaft

Start-ups fürchten um ihre Existenz, der Mittelstand fühlt sich allein gelassen, Freiberufler sind auf staatliche Zuschüsse angewiesen, Großkonzerne hoffen auf Bürgschaften in Millionen-Höhe. Wie kann die Corona-Krise gemeistert werden?

Während in den Krankenhäusern um das Leben der Erkrankten gekämpft wird, viele Menschen in Angst vor einer möglichen Ansteckung leben, sorgen andere sich ums wirtschaftliche Überleben. Über die Auswirkungen der Krise auf das Wirtschaftsleben diktutiert Moderatorin Ute Holzhey mit ihren Gästen:

David Hanf, stellv. Präsident von Bundesverband Deutsche Startup e.V.

Ludwig Veltmann, Hauptgeschäftsführer des Mittelstandsverbunds  ZGV e.V. in Berlin, Brüssel und Köln

Jürgen Allerkamp, Vorstandsvorsitzender der IBB

Marcel Fratzscher, DIW-Präsident

 

Berlins Wirtschaft wird nach Ansicht des Chefs der Investitionsbank Berlin, Jürgen Allerkamp, von der Coronakrise stärker betroffen sein als die anderer Bundesländer.

Im Inforadio sagte Allerkamp, das liege an der besonderen Wirtschaftsstruktur der Hauptstadt. Berlin habe vergleichsweise wenig Industrie und wenig industrienahe Dienstleistungen. Dafür aber viel Gastronomie sowie Hotels und Kultur.

 

 

David Hanf, Dr. Ludwig Veltmann, Jürgen Allerkamp und Marcel Fratzscher

Auch auf Inforadio.de

Symbolbild: Reisen
imago images

Gründerszene: Die Umsätze liegen bei Null

Meist stehen die Startups finanziell noch auf wackligen Füßen, können den Ausfall von Einnahmen kaum verkraften. So geht es auch dem  digitalen Reisespezialisten GetYourGuide in Zeiten von Corona. Doch die GründerInnen glauben an das Modell 'Solidarität', wie Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter berichtet.

Symbolbild von einer Finanzspritze und finanzieller Unterstzuetung und schneller Hilfe mit Euro Banknoten durch finanzielle Not auch in der Corona Krise
Flashpic/picture-alliance/dpa

Zwei Milliarden Euro: Start-Ups bekommen Unterstützung

Fast keine Branche ist vor den Folgen der Coronakrise geschützt. Auch Start-Ups trifft der Stillstand der Wirtschaft hart. Deshalb will die Bundesregierung jetzt zwei Milliarden Euro für die Branche bereitstellen. Wirtschaftsreporterin Franziska Ritter kennt die Details.

 

13.04.2020, Berlin - Deutschland. Die Corona-Krise bedroht vor allem kleine Unternehmen, in der Gastronomie ist durch die Schließung der Gaststätten die Existenz gefährdet.
imago images/gudath

Hilfe gebündelt - eine IHK-Initiative

Die Corona-Beschränkungen bringen Betriebe in existenzielle Nöte. Die Berliner Industrie- und Handelskammer bündelt daher Hilfsangebote von Unternehmern für Unternehmer auf einer Website. Wirtschaftsreporterin Anna Corves hat sich die Seite angeschaut.