Krankenhäuser bereiten sich auf weiteren Bedarf an Intensivpatienten wegen der Coronapandemie vor.
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Krankenhäuser bereiten sich auf weiteren Bedarf an Intensivpatienten wegen der Coronapandemie vor. | Bild: imago images / penofoto

- Geld oder Leben? Krankenhäuser in der Corona-Krise

Den deutschen Krankenhäusern droht der Ernstfall. Doch während die einen das deutsche Gesundheitssystem als krisenfest und vorbildlich beschreiben, stellen die andere die Frage: Geht es ums Geld – oder geht es um die Menschen?

Niemand weiß, wie viele Intensivbetten in deutschen Krankenhäusern im Zuge der Corona-Pandemie gebraucht werden und ob die 28 000 ausreichen, die es derzeit davon gibt. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Krankenhäuser mit bis zu zehn Milliarden Euro unterstützen.

Wird das ausreichen? Wo sollen die Ärzte und Pfleger herkommen, die möglicherweise gebraucht werden? Wo lässt sich schnell medizinisches Gerät beschaffen? Und was wird aus den vielen Vorschriften, die die Krankenhäuser dazu zwingen, effektiv und gewinnbringend zu wirtschaften?

Diese Fragen diskutiert Moderator Dietmar Ringel mit seinen Gästen:

Wolfgang Albers, Vorsitzender des Ausschusses für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung im Berliner Abgeordnetenhaus (Die Linke) 

Brit Ismer, Vorsitzende der Berliner Krankenhausgesellschaft e.V. (BKG)

Dr. Burkhard Ruppert, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin

Alexander Jorde, Krankenpfleger

 

Brit Ismer und Burkhard Ruppert im Inforadio-Studio
Brit Ismer und Burkhard Ruppert im Inforadio-Studio | Bild: rbb