Paar mit Fahrrädern am Strand
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- Richtig Reisen: Zwischen Urlaubslust und Risiko

Touristen-Müll, Coronavirus, Flugscham - diese Themen trüben aktuell die Vorfreude auf die Reisesaison. Wie Urlaub mit gutem Gewissen aussehen kann, darüber diskutiert Harald Asel mit seinen Gästen. Das Forum wurde vor der Absage der ITB in Berlin aufgezeichnet.

In Zeiten des Klimawandels, Epidemien und des stärkeren Bewusstseins für die Folgen freiwilliger Mobilität sind viele verunsichert. Wie kann ich in meiner Freizeit überhaupt noch neue Erfahrungen machen, ohne mein Urlaubsland übermäßig zu belasten? Soll ich überhaupt noch fliegen? Ändert mein privates Verhalten überhaupt etwas?

Auch die Reisebranche hat erkannt, wie abhängig sie geworden ist. Schnell zerstören Umweltkatastrophen oder politische Instabilität das Vertrauen in ganze Regionen. Aber sind Angebote "sanften Reisens" nicht weiterhin nur ein Nischenthema? Kann das Verhalten der Kunden beeinflusst werden, ohne zu viele Vorschriften zu machen? Rechnet sich für die Unternehmen ökologisches Engagement?    

Fest steht: Problembewusstsein ist vorhanden. Beim Reisen muss sich vieles ändern. Aber wer macht den Anfang? Wer zeigt, wie Genuss und Verantwortung zusammengehen kann?

 

Podium zum Forum "Anders reisen" (Bild: Inforadio/Matthias Schirmer)

Auf dem Podium (v.l.n.r.)

Prof. Dr. Hasso Spode
Historiker und Leiter des Historischen Archivs zum Tourismus (HAT) an der TU Berlin

Franziska Wessel
Mitorganisatorin der "Fridays for Future"-Proteste in Berlin

Harald Asel, Moderation

Petra Thomas
Geschäftsführerin forum anders reisen e.V.  

Norbert Fiebig
Präsident des Deutschen Reiseverbandes ( DRV )

Die Veranstaltung fand in Zusammenarbeit mit der Berliner Landeszentrale für Politische Bildung und Inforadio am 26.02.2020 in der Landeszentrale für Politische Bildung, Hardenbergstraße 22-24, 10623 Berlin statt.