Podiumsdiskussion mit Dietmar Ringel, Jürgen Trittin, Dr. Norbert Röttgen und Professor Stefan Fröhlich (Bild: Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.)
Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.
Bild: Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V.

- Das Ende der Selbstfesselung

Ob im Streit der EU mit der britischen Regierung, bei Konflikten in der Ukraine oder im Nahen Osten: Die deutsche Diplomtie ist gefragt, sogar oft mehr als allgemein bekannt. Kann Deutschland mit Hilfe seiner Außenpolitik dazu beitragen, diese Krisen zu bewältigen? Dietmar Ringel diskutiert mit seinen Gästen über die politische Rolle Deutschlands in einer Welt im Wandel.  

Europa befindet sich im dauerhaften Krisenmodus: Nationalismen, Brexit und scheinbar unüberbrückbare Differenzen in Fragen der Migration, der Reform der Eurozone und der Verbesserung seiner globalen Wettbewerbsfähigkeit gefährden den Zusammenhalt der Union. Gleichzeitig wächst der Druck von außen durch Russland und China, die Entwicklungen an der südlichen Peripherie und nicht zuletzt in den USA.

In seinem Buch "Das Ende der Selbstfesselung" plädiert Stefan Fröhlich für eine Neubewertung der deutschen Außenpolitik, nicht nur was Europa anbelangt, sondern weltweit: Deutschlands Außenpolitik sei besser als ihr Ruf.

Keynote: Dr. Klaus Scharioth, Staatssekretär des Auswärtigen Amtes, Botschafter a. D.

Auf dem Podium

Dr. Norbert Röttgen, MdB (CDU/CSU)
Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag,

Jürgen Trittin,  MdB (Bündnis 90/Die Grünen)
Bundesminister a.D. Mitglied im Auswärtigen Ausschuss im Bundestag

Stefan Fröhlich
Professor für Internationale Politik und Politische Ökonomie, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Moderation: Dietmar Ringel

Die Veranstaltung war eine Zusammenarbeit der Deutschen Atlantischen Gesellschaft e.V. und Inforadio. Sie fand im Bundespresse- und Informationsamt, Dorotheenstr. 84, 10117 Berlin am 15. Oktober 2019 statt.