Diskussionsrunde zum Forum "Deckel drauf - Mietenstopp in Berlin" (Bild: Inforadio/rbb)
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- Deckel drauf: Über den Mietenstopp in Berlin

Die Mieten in Berlin sind laut dem Mietspiegel in den letzten sechs Jahren um 15 Prozent gestiegen, die Angebote am Markt sogar um 30 Prozent. Diese Entwicklung will der Senat jetzt mit einem Mietendeckel für fünf Jahre stoppen. Wie sinnvoll ist eine solche Maßnahme? Darüber diskutiert Inforadio-Wirtschaftsredakteurin Ute Holzhey mit ihren Gästen.  

Die Gentrifizierung hat in Berlin längst den Mittelstand erreicht. Diese Entwicklung will der Senat jetzt mit einem Mietendeckel für fünf Jahre stoppen. Diesen Schritt hat bislang  keine Landesregierung gewagt, zu gehen - er ist verfassungsrechtlich auch umstritten.

Die Empörung auf Seiten der Wirtschaft ist groß. Viele Mieterinnen und Mieter in Berlin können aufatmen.

Wie sinnvoll ist der Mietendeckel? Worauf können sich die Mieter freuen? Was befürchtet die Wirtschaft: die Bauunternehmen, die Handwerker, die Wohnungsunternehmen und Genossenschaften in der Stadt? Wird weniger gebaut? Wie steht es um die Sanierungen und Modernisierungen? Die ganz große Frage aber lautet: Ist die Mietendeckelung rechtmäßig?

Darüber diskutiert Ute Holzhey, Inforadio-Ressortleiterin Wirtschaft, mit ihren Gästen:

Diskussionsrunde mit Sebastian Bartels, Claus Michelsen, Ute Holzhey, Katrin Lompscher und Frank Schrecker
Bild: Inforadio/rbb

Sebastian Bartels, Stv. Geschäftsführer des Berliner Mieterverein e.V.

Claus Michelsen, Leiter der Konjunkturabteilung des DIW

Katrin Lompscher (Die LINKE), Berliner Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen

Frank Schrecker, Vorstand der Wohnungsbaugenossenschaft Berolina eG

Die Veranstaltung der Wohnungsbaugenossenschaften Berlin und Inforadio fand im Maison de France in Berlin am 16. September 2019 statt.