Deutsches Entwicklungsprojekt auf der Elektroschrottdeponie Old Fadama, Agbogbloshie in Accra, Ghana
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- Panikmache oder Zweckoptimismus? Entwicklungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika

Beinahe täglich sehen wir Bilder von Menschen, die im Mittelmeer ertrinken - beim Versuch, von Afrika nach Europa zu fliehen. Dabei verspricht die EU schon lange, die Fluchtursachen in den afrikanischen Ländern zu bekämpfen. Doch wie kann eine zukunftsweisende Entwicklungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika aussehen? Darüber diskutiert Dietmar Ringel mit seinen Gästen.

Fast täglich ertrinken im Mittelmeer Menschen, die von Afrika nach Europa fliehen. Kriege, politische Verfolgung oder wirtschaftliche Not treiben sie dazu an. Um das angeblich verheißungsvolle Europa zu erreichen, riskieren sie sogar ihr Leben.

Doch Europa tut sich schwer mit den Flüchtlingen. Die EU findet keine gemeinsame Linie. Während private Seenotretter die Regierungen unter Druck setzen, wollen andere die Grenzen dichtmachen und die Asylregeln verschärfen.

Seit langem schon verspricht Europa, die Fluchtursachen in den afrikanischen Ländern selbst zu bekämpfen. Das aber gelingt kaum, obwohl Milliarden in die Entwicklungszusammenarbeit gesteckt werden.

Wie kann eine zukunftsweisende Entwicklungszusammenarbeit zwischen Europa und Afrika wirklich aussehen? Muss mehr Geld dorthin fließen? Oder kommen die Mittel an den falschen Stellen an? Was erwarten die AfrikanerInnen von Europa? Und was erwarten die EuropäerInnen von Afrika. Ist Flucht die einzige Alternative? Oder gibt es Zeichen der Hoffnung in den Heimatländern?

Darüber diskutiert Dietmar Ringel mit seinen Gästen::

Maria Flachsbarth (CSU), Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Anja Osterhaus, Leiterin Programm bei Oxfam

Ibrahim Gueye, Journalist und Ökonom

Kurt Gerhardt, Mitinitiator des Bonner Aufrufs für eine andere Entwicklungspolitik

Die Veranstaltung wurde am 12. September im Afrikahaus in der Bochumer Str. 25 in 10719 Berlin aufgezeichnet.