Übervoller Mülleimer am Ostersonntag im Berliner Mauerpark (Bild: imago images/snapshot)
imago images/snapshot
Bild: imago images/snapshot

- Liegt es an mir, wenn die Mülltonne nicht mehr zugeht?

Es gehört zu den Aufregerthemen in der Stadt: Berlin ist ungepflegt und vermüllt. Wer macht eigentlich den ganzen Dreck? Und wie kriegen wir ihn wieder weg? Darüber diskutiert Harald Asel im Berlin-Denkraum der Urania mit Experten.

Auf großen Plakaten werden Berliner und ihre Gäste aufgefordert: "Trenn Dich von der Wegwerfgesellschaft". Getrennt wird durchaus viel: 18 kg Altglas und 46 kg Altpapier pro Kopf und Jahr. Übrig bleiben dennoch 225 kg pro Person, die meist verbrannt werden. Doch nicht jeder Abfall findet seinen Weg in eine Tonne. Und selbst bei sachgerechter Entsorgung bleiben giftige Reste, die Mensch und Umwelt belasten. Wie geht die Wirtschaft damit um? Sinnvoll ist es, Müll gar nicht erst entstehen zu lassen. Welche Ideen aus der Zivilgesellschaft für Vermeidung und Upcycling gibt es? Metropolen sind nicht ordentlich. Wie "sauber" soll dieses Berlin eigentlich sein, damit wir uns wohlfühlen? Und welche Konsequenzen hat das alles für unseren urbanen Lebensstil mit Internetshopping, Späti und coffee to go?

Darüber spricht Inforadio-Moderator Harald Asel mit folgenden Gästen:

Nora Sophie Griefahn
Co-Geschäftsführerin von Cradle to Cradle – Wiege zur Wiege e.V.

Dr. Reinhard Beyer
Prof. für Allgemeine Psychologie, Humboldt Universität Berlin

Andreas Thürmer
Leiter des Vorstandbüros und Prokurist der BSR

Die Veranstaltung der Urania e. V. und Inforadio wurde am 6. Juni in der Urania, An der Urania 17, in Berlin aufgezeichnet.

Erstausstrahlung: Sonntag, 09.06.2019 um 11:04 Uhr