ARCHIV: Bauernprotest vor dem Haus der EU in Wien (Bild: imago/CHROMORANGE)
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- Wohin steuert die europäische Agrarpolitik?

Massentierhaltung, Überdüngung, Monokulturen oder artgerechte Haltung, Biodiversität und klimaneutrale Anbauweise? Wie soll die Agrarpolitik der Europäischen Union ausgerichtet werden? Darüber diskutiert Ute Holzhey, Leiterin der Inforadio-Wirtschaftsredaktion, mit ihren Gästen in Berlin.

Derzeit erarbeitet die EU-Kommission neue Vorschläge für die Förderperiode 2021 bis 2027. Es geht um knapp 60 Millarden Euro pro Jahr als Fördermittel für die europäische Landwirtschaft. Da ist es kaum erstaunlich, dass mächtige Lobbyisten wie die industrielle Landwirtschaft, große Mastbetriebe und die tierverarbeitende Industrie ihre Pfründe sichern wollen. Bleiben da die Biobauern und die kleinbäuerlichen Betriebe auf der Strecke? Was läuft falsch in der Agrarpolitik und wie könnte eine sinnvolle Agrarreform aussehen? Darüber diskutiert Moderarorin Ute Holzhey mit folgenden Gästen:   

Forum mit Ute Holzhey am 15.01.2019
Bild: rbb/Kilian

Prof. Dr. Harald Grethe, Leiter Fachgebiet Internationaler Agrarhandel und Entwicklung, Humboldt-Universität zu Berlin

Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes

Silvia Bender, Abteilungsleiterin Biodiversität beim Bund für Umwelt und Naturschutz

Dr. Rainer Gießübel, Abteilungsleiter für Landwirtschaftliche Erzeugung, Gartenbau, Agrarpolitik beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

Die Sendung ist eine Wiederholung vom 20. Januar 2019. Das Podiumsgespräch wurde am 15. Januar 2019 in der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin aufgezeichnet.