ARCHIV, Berlin, 05.09.2017: Eine Frau schaut sich auf dem Gendarmenmarkt eine Mauer mit Steinen aus Styropor an, auf die sogenannte "hate speech" gedruckt ist (Bild: dpa-Zentralbild)
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- Die Welt als Sprache

Derzeit ist oft die Rede von der Erosion der Demokratie, die von einer Sprachlosigkeit und Beklemmung auf der einen Seite und von einer verbalen Aufrüstung auf der anderen Seite begleitet wird. Die Grenzen des Sagbaren werden verwischt. Moderator Harald Asel diskutiert mit Autoren in einer Gesprächsrunde im Café Europa während der Leipziger Buchmesse über diese Veränderungen.

Eine der Gesprächsrunden auf der Leipziger Buchmesse war dem Thema "Die Welt als Sprache" gewidmet. Wie verändert sich unsere Sprache im Alltag und wie kann der Verklärung und Verdrehung des Wortes entgegengewirkt werden? Haben wir ein alternatives Vokabular, das sich der Destruktion widersetzt? Welche Aufgabe fällt den Schriftsteller*innen dabei zu? Diesen Fragen widmet sich Harald Asel mit folgenden Gästen:

Marcel Beyer, Dresden. Zuletzt erschien "Das blindgeweinte Jahrhundert"

Durs Grünbein, Berlin. Neu erschien "Aus der Traum (Kartei)"

Kerstin Preiwuß, Leipzig. Zuletzt erschien "Nach Onkalo"

 

Die Sendung ist eine Wiederholung vom 23. März 2019. Die Veranstaltung der Leipziger Buchmesse und der Bundeszentrale für politische Bildung wurde im Café Europa auf dem Messegelände Leipzig am 22. März 2019 aufgezeichnet.