ARCHIV, Neu Delhi, 25.5.2019: Premierminister Narendra Modi nimmt Gratulationen entgegen (Bild: imago images/Hindustan Times)
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- Indien nach den Wahlen

Mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern gilt Indien als größte Demokratie der Welt - und als Staat mit gewaltigem Entwicklungspotential. Doch wachsender Hindu-Nationalismus gefährdet existierende demokratische Strukturen und spaltet die Gesellschaft. Außerdem birgt der Dauerkonflikt mit dem Nachbarland Pakistan Zündstoff weit über die Region hinaus. Was passiert nach den gerade stattgefundenen Wahlen?  

Indiens Wirtschaft wächst schneller als in China, Wissenschaft und Forschung bringen Spitzenleistungen hervor, indische Experten sind weltweit gefragt. Gleichzeitig gibt es eine tiefe Kluft zwischen boomenden Metropolen und großer Armut, vor allem auf dem Lande.

Welche Reserven können in dem Riesenland noch geweckt werden? Und wie können und Deutschland und die EU ihren Umgang mit Indien gestalten?

Darüber diskutiert Moderator Dietmar Ringel mit folgenden Gästen:  

Forum-Podium mit Dietmar Ringel, Christian Wagner, Bernt Berger, Seema Bhardwaj und Thomas Matussek (Bild: Begzada Kilian/Inforadio)
Bild: Begzada Kilian/Inforadio

Christian Wagner
Senior Fellow, SWP,  Forschungsgruppe Asien

Bernt Berger
Leiter des Asien-Programms an der DGAP

Seema Bhardwaj
Leiterin des  Berliner German-Indian Round Tables, GIRT

Thomas Matussek
ehemaliger deutscher Botschafter in Indien

 

Die Veranstaltung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Inforadio wurde am 12. Juni im Sitz der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, Rauchstr. 17-19, in Berlin aufgezeichnet.