Prag, 12.3.20149: Militärausstellung anlässlich des 20. Jahrestages zum NATO-Beitritt von Tschechien (Bild: imago images/Xinhua)
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- Tschechien zwischen Aufstieg und Querelen

Tschechien hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Seine Wirtschaft steht an zwölfter Stelle in der EU, es herrscht nahezu Vollbeschäftigung. Dennoch machen aus Tschechien auch immer wieder Negativschlagzeilen die Runde. Was beschäftigt die Menschen in Böhmen, Mähren und dem tschechischen Teil Schlesiens? Darüber diskutiert Dietmar Ringel mit seinen Gästen.

Blasmusik und Pilsner Bier, die Moldau und der brave Soldat Schwejk – wenn es um Tschechien geht, haben viele Deutsche ähnliche Bilder vor Augen. Dabei hat das Land vor allem in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung genommen. Seine Wirtschaft steht an zwölfter Stelle in der EU, der Tourismus boomt, es herrscht nahezu Vollbeschäftigung im gesamten Land. Die einvernehmliche Trennung von der Slowakei 1993 hat scheinbar keinerlei bleibende Schäden hinterlassen.

Dennoch machen aus Tschechien auch immer wieder Negativschlagzeilen die Runde – seien es EU-kritische Töne aus Prag, Korruptionsvorwürfe gegen Mitglieder der tschechischen Regierung oder Annäherungsversuche an Moskau und Peking, die in Berlin mit Sorge beobachtet werden.

Was beschäftigt die Menschen in Böhmen, Mähren und dem tschechischen Teil Schlesiens? Welche Rolle spielt Tschechien in der EU und der NATO? Und was tut sich in den Beziehungen zwischen Deutschland und seinem südöstlichen Nachbarland?

Darüber diskutiert Inforadio-Moderator Dietmar Ringel mit folgenden Gästen:

Petra Ernstberger, Geschäftsführerin des Deutsch-Tschechischen Zukunftsfonds

Dr. Kai-Olaf Lang, Stiftung Wissenschaft und Politik

Tomáš Sacher, Direktor des Tschechischen Zentrums Berlin

Die  Podiumsdiskussion von Inforadio und dem Tschechischen Zentrum Berlin wurde am 12. März 2019 aufgezeichnet.