Eine junge Frau gießt Pflanzen in den Prinzessinnengärten in Berlin-Kreuzberg (Bild: imago/Ulli Winkler)
imago/Ulli Winkler
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- Urban Gardening – Mit kleinen Pflänzchen die Welt retten?

Wer nicht auf selbstgezogenes Gemüse in der Stadt, wohl aber auf das Regiment des Kleingartenvorstands verzichten kann, baut im Hof oder rund um den Straßenbaum an: Urban Gardening erfreut sich seit Jahren in Berlin großer Beliebtheit. Aber wer macht eigentlich mit und wie reagieren die Nachbarn? Darüber diskutiert Harald Asel im Rahmen des Berlin-Denkraums für Visionäre, Realisten und Passanten von Inforadio und der Urania Berlin.  

Längst ist es mehr als ein Modephänomen natursuchender Großstädter: Urban gardening, auch urban farming, auf kleinen Flächen hat Konjunktur, zur Selbstversorgung mit Gemüse, zur Belebung trister Ecken, zur Klimaverbesserung wie zum sozialen Zusammenleben. Zwischen Schrebergarten und guerilla gardening zieht sich ein Trend durch die verschiedenen Milieus der Stadt. Nun denkt der Senat von Berlin sogar über einen Urban-Gardening-Beauftragten nach.

Was kann eine Stadtgesellschaft von urban gardening überhaupt erwarten, welche Rolle kommt ihm in einer wachsenden Stadt zu. Wer sind überhaupt die Akteure, und wie können sich Menschen auch ohne grünen Daumen daran beteiligen? Wo liegen Konflikte? Und darf es auch "nur" Spaß machen? Darüber diskutiert Moderator Harald Asel mit folgenden Gästen:

Harald Asel mit seinen Gästen Robert Shaw, Elisabeth Meyer-Renschhausen, Heike Stock und Klaus Neumann (Bild: rbb)
Bild: rbb

Dr. Elisabeth Meyer-Renschhausen
Soziologin und Autorin, FU Berlin

Prof. Dr. rer. hort. Klaus Neumann
Präsident der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft, Beuth Hochschule Berlin

Robert Shaw
Geschäftsführer Nomadisch Grün GmbH, Mitbetreiber Prinzessinnengärten, Berlin

Dr. Heike Stock
Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Referat Freiraumplanung und Stadtgrün

 

Die Veranstaltung von Inforadio und der Urania Berlin e.V. wurde in der Urania in Berlin am 5. März 2019 aufgezeichnet.