ARCHIV, 14.4.2018: Krisensitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zur Lage in Syrien (Bild: imago/Future Image)
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- Im Kreis der Mächtigen

Seit dem 1.1.2019 ist Deutschland für zwei Jahre nichtständiges Mitglied im UN-Sicherheitsrat. Doch wie viel Einfluss hat Deutschland tatsächlich? Und ist der Sicherheitsrat in seiner jetzigen Form überhaupt noch auf der Höhe der Zeit? Darüber diskutiert Dietmar Ringel mit seinen Gästen.

Der Sicherheitsrat ist das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen. Der Rat trägt die Hauptverantwortung für die internationale Sicherheit und die Wahrung des Weltfriedens. Er kann weitreichende Maßnahmen ergreifen, bis hin zum Einsatz militärischer Mittel – allerdings nur, wenn keiner der fünf ständigen Mitglieder USA, Russland, China, Großbritannien und Frankreich, dagegen stimmt.

Deutschland will sich vor allem für die Verhütung von Krisen und Konflikten, den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz der Menschenrechte einsetzen. Die Herausforderungen sind groß. Syrien, Jemen, Zentralafrikanische Republik, Ukraine sind nur einige der Krisen, zu denen Deutschland sich auf internationaler Bühne positionieren muss. Gleichzeitig wird das multilaterale System selbst immer stärker hinterfragt. Welchen Beitrag kann Deutschland in diesem Rahmen also zum Frieden und zur internationalen Sicherheit leisten? Darüber diskutiert Moderator Dietmar Ringel mit folgenden Gästen:  

Annalena Baerbock, Mitglied des Bundestags und Bundesvorsitzende Bündnis 90/Die Grünen

Detlef Dzembritzki, Vorsitzender der DGVN

Prof. Dr. Beate Rudolf, Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

Prof. Dr. Johannes Varwick, Universität Halle

Eine Veranstaltung der Gesellschaft für die Vereinten Nationen und Inforadio.  

Das Podiumsgespräch wurde am 11. Januar 2019 im Hotel Aquino, Forum A in Berlin aufgezeichnet.

Sendung

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

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