Geldbörse mit 560 Euro Grundeinkommen
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Bild: imago/Christian Ohde

- Happy und frei oder faul und träge? Pro und contra Grundeinkommen

Finnland ist mutig vorangeschritten und hat den Realitätsscheck gewagt. Seit 2017 erhalten 2.000 Finnen für zwei Jahre 560 Euro monatlich - ohne etwas dafür zu tun. Ist das auch in Deutschland denkbar, liegt in dem Modell gar die Zukunft? Darüber ist eine Debatte entbrannt. Ute Holzhey möchte mit ihren Gästen das Für und Wider abwägen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen schafft alles, was wir uns von der Gesellschaft von Herzen wünschen: Sie wird sozialer, freiheitlicher, wirtschaftlicher, familienfreundlicher, ökologischer, sinnorientierter, angstfreier, krisenfester, bewusster, zukunftsfähiger und spannender. Das sagen der Künstler Enno Schmidt und der Unternehmer Götz W. Werner. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller ist für das solidarische Grundeinkommen. DIW-Chef Marcel Fratzscher ist der Meinung, dass der Staat die Bürger fordern solle.  

Wie könnte so ein Grundeinkommen aussehen? Wie soll es finanziert werden - über die Abschaffung aller Sozialhilfen? Was würde es der Gesellschaft bringen?

v.l.n.r. Marcel Fratzscher , Ute Holzhey, Minna Ylikännö, Michael Bohmeyer und Ralph Boes
v.l.n.r. Marcel Fratzscher, Ute Holzhey, Minna Ylikännö, Michael Bohmeyer und Ralph Boes (Bild: Inforadio/B. Kilian)Bild: Inforadio/B. Kilian

Auf dem Podium:

Marcel Fratzscher
Präsident des  Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung(DIW)

Prof. Minna Ylikännö
Ph.D., leitende Wissenschaftlerin am finnischen Sozialversicherungsinstitut Kela

Ralph Boes
Bürgerinitiative bedingungsloses Grundeinkommen e.V.

Michael Bohmeyer
Gründer des Vereins  "Mein Grundeinkommen" e.V.

Moderation: Ute Holzhey, Leiterin der Inforadio-Wirtschaftsredaktion (rbb)

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung der Botschaft von Finnland und Inforadio (rbb) vom 13.02.2018.

Sendung

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

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