Coworking Space der Firma Mindspace
Mindspace
Bild: Mindspace

- Coworking Spaces - Gemeinschaftsbüros für junge Firmen

Besondere Orte zum Arbeiten. Coworking Spaces sind Gemeinschaftsbüros, in denen Menschen aus allen möglichen Bereichen in extra dafür geschaffenen Räumen arbeiten. Dabei handelt es sich aber nicht unbedingt um karge Büroräume, sondern nicht selten um gemütliche, wohnliche Orte, an denen ganz unterschiedliche Menschen zusammenkommen können. Die Angebote sind vielfältig. Und deswegen hat sich Anja Dobrodinksy für die Wirtschaftsdoku in Berlin umgeschaut.

Sessel, bunte Teppiche, Regale mit Büchern, Pflanzen, Uhren an den Wänden. Was auf den ersten Blick an ein gemütliches Wohnzimmer erinnert, entpuppt sich als ein Ort, an dem gearbeitet wird. Es gibt zudem eine Küche und selbstverständlich Dutzende Schreibtische. Rund 700 Arbeitsplätze gibt es in diesem Coworking Space. Und auch besondere Veranstaltungen, um die Menschen miteinander zu vernetzen. Die Firma heißt Mindspace, kommt ursprünglich aus Tel Aviv und ist einer der größten Anbieter für so genannte Coworking Spaces. 90 Firmen haben sich in der Berliner Friedrichstraße eingemietet, meist Start-ups. Anja Dobrodinsky hat sich mit Bastian Bauer, General Manager von Mindspace, unterhalten.

Es gibt auch Coworking Spaces, die sich auf eine ganz spezielle Zielgruppe konzentrieren: auf Eltern. So Jugglehub in Prenzlauer Berg. Ein buntes Spielzimmer mit Rutsche, Tafel, Bausteinen, Kuscheltieren, Büchern und Lego. Hier werden Kindern betreut, können spielen und sich austoben, während die Eltern arbeiten. Anja Dobrodinsky hat mit der Gründerin Silvia Steude gesprochen.

Stefanie Trzecinski, Gründerin von Tüchtig
Stefanie Trzecinski, Gründerin von Tüchtig. Bild: Tüchtig/Helen Nicolai

Ein ganz anderer Coworking Space ist das Tüchtig. Nach eigenen Angaben ist es Deutschlands erster Coworking Space für Menschen aller Ausgangslagen, das heißt zum Beispiel mit und ohne Behinderung. Willkommen sind alle: Rollstuhlfahrer, Sehbehinderte, Geflüchtete und auch die, auf die nichts davon zutrifft. Im letzten Jahr hat das Tüchtig eröffnet. Räume und Möbel sind barrierefrei. Dazu gibt es ein Gespräch mit der Gründerin Stefanie Trzecinski.

Coliving bei Rent24
Bedroom New York. Bild: rent24/Andreas Lukoschek

Beim Namen rent24 denkt man vielleicht zunächst an eine Autovermietung oder ähnliches, aber dabei handelt es sich um ein Coworking und Coliving-Angebot. Die Berliner Firma betreibt seit 2015 Coworking Spaces. Auch hier herrscht eine wohnliche Atmosphäre – und das nicht von ungefähr: Menschen die neu nach Berlin kommen, vielleicht noch keine Wohnung haben, können hier unterkommen oder aber Menschen, die nur für ein bestimmte Zeit beruflich in Berlin sind. Die Zimmer werden im Schnitt für drei Monate gebucht. Die Bewohner können hier nicht nur arbeiten, sondern auch schlafen, einen Fitnessraum, mehrere Küchen und ein Kino nutzen. Anja Dobrodinsky hat sich mit Selina Zehden von rent24 unterhalten.

Sendung

Zentrale Deutsche Börse (Bild: dpa)
dpa

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