Eurosymbol vor dem EU-Parlament (Bild: imago/S. Steinach)
imago/S. Steinach
Bild: imago/S. Steinach

- EU: Finanz- und Wirtschaftsreformvorhaben für 2018

Die Europäische Union nimmt sich für das neue Jahr in ihrer Wirtschafts- und Finanzpolitik viel vor, so die Vollendung der Währungs- und Wirtschaftsunion. Dabei gibt es unterschiedliche Vorstellungen bei den Länderregierungen, etwa über ein Eurozonen-Budget. Brüssel-Korrespondent Sebastian Schöbel stellt wichtige Wirtschafts- und Finanzreformen der EU für 2018 vor.

Europa blickt 2017 auf die beste Wachstumsrate seit zehn Jahren zurück: 2,2 Prozent mehr Wachstum für die Euroländer und 2,3 Prozent mehr Wachstum für die gesamte EU waren zu verzeichnen.

Nun geht es um die Vertiefung der Wirtschafts- und Währungsunion – ein Ziel, zu dem sich Europas Regierungschefs bereits Anfang 2017 in ihrer gemeinsamen Erklärung zum
60. Jahrestag der Römischen Verträge verpflichtet haben. Dazu gehören: Vollendung der Bankenunion mit strengen Regeln für Finanzhäuser und der Absicherung von Spareinlagen, mehr wirtschaftspolitische Kooperation, eventuell sogar mit einem Finanzminister für die Eurozone, und den Aufbau eines europäischen Währungsfonds.

Die EU-Wirtschafts- und Finanzpolitik 2018

RSS-Feed
  • AP Pool/dpa

    Stärkung der Eurozone - Macron träumt, Merkel bremst

    In Europa steht in diesem neuen Jahr die Vollendung der Währungs- und Wirtschaftsunion auf dem Programm. Jedenfalls theoretisch. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ist schon vorgeprescht. Aber die Deutschen zögern - nicht nur, weil es immer noch keine Regierung gibt. Aus Brüssel berichtet Inforadio-Korrespondent Sebastian Schöbel.

  • Mario Draghi, Donald Tusk und Jean-Claude Juncker im Gespräch (Bild: imago/Panoramic International/Danny Gys)
    imago/Panoramic International/Danny Gys

    Kommt die EU-Bankenunion noch 2018?

    Die EU hat sich in diesem Jahr viel vorgenommen. So soll die Bankenunion vollendet werden, die eine Antwort der EU auf die Finanzkrise von vor gut zehn Jahren ist. Die Geldhäuser sollen sich dazu stärker gegen finanzielle Schieflage absichern und faule Kredite abbauen. Verstärkte Kontrolle soll hochriskante Finanzgeschäfte verhindern, die am Ende ganze Volkswirtschaften ins Wanken bringen und Jobs vernichten können. Mehr Informationen von unserem Brüssel-Korrespondenten Sebastian Schöbel.

  • EU-Fahne und Euro-Münze, europäischer Währungsfonds
    imago/McPHOTO

    2018: Reformvorschläge für EU-Finanzbereiche

    2018 kann für die Europäische Union das Jahr der Umgestaltung werden. Konzepte werden bereits ausgiebig diskutiert. In unserer Beitragsserie macht Brüssel-Korrespondent Sebastian Schöbel mit einigen dieser Ansätze bekannt. Am Mittwoch geht es um den Europäischen Stabilitätsmachanismus - kurz ESM - und wie dieser zu einem Fonds erweitert werden dann, der viele Finanzbereiche der EU-Länder regelt.

  • Die Europaeische Zentralbank in Frankfurt am Main
    imago/Sven Simon

    2018: Die EU schraubt weiter an der Währungsunion

    Für die Europäische Union könnte 2018 ein Jahr der Reformen werden. Auf der einen Seite verbucht die Gemeinschaft ein etwas höheres Wirtschaftswachstum. Auf der anderen Seite muss sich die EU reformieren, will sie mit der Zeit gehen. Was das für die Wirtschafts- und Währungsunion bedeuten kann, dazu hat unser Brüsseler Korrespondent Sebastian Schöbel recherchiert.

Sendung

Zentrale Deutsche Börse (Bild: dpa)
dpa

Wirtschaft aktuell

Überregional kompetent - regional vor Ort. Die Wirtschaft im Inforadio wagt Tag für Tag diesen Spagat mit Hintergrund-Informationen, aktuellen Berichten, Live-Gesprächen, Ratgebern und Börsen-Highlights.