Festtagsente wird mit Geflügelschere tranchiert © imago/Michael Eichhammer
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- Ente für zu Hause - Entenbraten zum Mitnehmen

Reiner Veit begrüßt zu Gans und Ente, wobei die Gans eher eine Nebenrolle spielt und die Ente den kulinarischen Hauptpart übernimmt. Letzten Sonntag war Martinstag und das war der Startschuss für die Gans- und Entensaison. Immer mehr Hausmänner und -frauen entscheiden sich dafür, sie nicht mehr selbst zu braten, sondern das Federvieh entweder im Restaurant zu essen, oder schon fast fix und fertig gegart, in der Mitnehm-Variante to-go zuzubereiten. Mit zwei Küchenchefs spricht Reiner Veit über deren take-away Enten.

Das Einstein Unter den Linden ist ein Haus, in dem es außer Kaffee, Strudel und Kuchen auch ganz großartiges Essen gibt - auch die krosse Ente. Die ist im Restaurant zu haben, aber auch zum Abholen für Zuhause. Dazu gibt es leichtes Rotkraut, Soße und Klöße, die eigentlich Kartoffelpüree in Knödelfrom sind. Mindestens sieben Tage im Voraus sind die Enten zu bestellen. Eine reicht für zwei bis drei Personen und kostet mit den Beilagen 65 Euro. Ente statt Gans also, Küchenchef Siegfried Danler erklärt, warum man im "Einstein" Ente bevorzugt.

Einen Enten-Kochkurs bietet der Berliner Sternekoch Marco Müller am 1. Dezember im SchmidtZ&KO in Steglitz an. Die Ente klassisch tritt dann gegen eine Ente Sous-vide an.
Der Kochkurs kostet stattliche 350 Euro. Man kann Marco Müllers Ente aber auch für 109 Euro to-go bekommen. Marco Müller erklärt Reiner Veit das besonders sanfte und gesunde Sous-vide-Garverfahren.

Ehe im Februar die Michelin-Sterne erstrahlen oder erlöschen, hat jetzt schon der Restaurantführer Gault-Millau seine Punkte verteilt und dabei in Berlin, neben anderen, Sebastian Frank und sein Kreuzberger Restaurant Horvath auf 18 von 20 möglichen Punkten hochgestuft. Und während andere Restaurants Gänse und Enten braten, liegt Sebastian Frank mit seinem ersten Kochbuch in den letzten Zügen. Im Frühjahr soll es erscheinen und Reiner Veit will von Sebastian Frank wissen, ob das denn ein Kochbuch zum Nachkochen wird oder eher ein Bilderbuch?

Im KaDeWe tut sich ja nicht nur in der sechsten Etage einiges, neue Essenstände machen auf, das ganze wird moderner. Seit einigen Wochen gibt es auch einen eigenen Stand des französischen Produzenten LosteTradi. Die Wurstspezialität Boudin Blanc und Noire gibt es, unendlich viele Pasteten, Schinken, Quiches und Salamisorten. Johann Couavoux ist für den deutschen Markt zuständig und Reiner Veit fragt nach der Unternehmensgeschichte.

Sendung

Gedeckter Tisch mit Wein mitten im Weinberg

Aufgegabelt

Reiner Veit blickt in die Kochtöpfe der Küchenchefs. Die Sendung für alle, die möglichst viel erfahren wollen über Essen, Trinken und die hohe Kunst des Kochens.