Der Stadtteil Rocinha in Rio de Janeiro, der sich aus einer Favela entwickelte (Bild: imago/UIG)
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- Was ist der Human Development Index?

Wo lebt es sich auf der Welt am besten? Also: Welches Land hat die höchste Lebensqualität? Dieser Frage gehen Jahr für Jahr die Vereinten Nationen nach und erstellen daraus einen Index: Er nennt sich Human Development Index. Doch was genau steckt dahinter? Inforadio-Redakteur Bernhard Kempf bringt es auf den Punkt.

Der Human Development Index - kurz HDI - ist ein Länderranking, mit dem die Lebensqualität gemessen wird. Die Statistiker orientieren sich dabei nicht nur an wirtschaftlichen Daten, das Pro-Kopf Einkommen zählt aber auch mit dazu.

Der Bericht des UN-Entwicklungsprogramms vergleicht auch Zugang zu Bildung und Gesundheit bzw. die jeweilige Lebenserwartung. Konkret gemessen wird beispielsweise die Anzahl der Schuljahre, um herauszufinden, wie weit ein Land entwickelt ist und wie gut es den Menschen dort geht. Auch das Geschlecht ist ein wichtiger Indikator, ist doch das Rollenbild von Mann und Frau abhängig vom jeweiligen Kulturkreis.

Laut den Vereinten Nationen gibt es allerdings nicht für alle Länder verlässliche Daten. Die Unterschiede im Wohlergehen sind massiv, je nachdem, aus welcher Region der Welt die Menschen stammen. Insgesamt listet der Bericht 187 Länder auf.  

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