Otto Waalkes spricht den Grinch in seinem neuen Film ; fotografiert beim Interview im Kino UCI Luxe am Mercedesplatz in Berlin-Friedichshain-Kreuzberg © imago/Thilo Rückeis TSP
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- Otto Waalkes als Weihnachtsmuffel: "Der Grinch"

Otto gibt es immer noch, jetzt als Grinch, aber immer noch Otto. Alexander Soyez spricht mit ihm über den neuen Animationsfilm "Der Grinch", in dem Otto den weihnachtshassenden Griesgram spricht. Außerdem gratulieren wir Agnieszka Holland zum 70sten und trauern um die italienische Filmlegende Bernado Bertolucci.

Alexander Soyez war im Kino und hat die wichtigsten Neustarts gesehen: "The House That Jack Built", der neue Film von Lars von Trier, der Tabus bricht ohne in Horror abzugleiten, die Dokumentation "Aggregat" von Marie Wilke, die ein Mosaik aus Beobachtungen im Deutschland 2018 zeigt, die vom RBB produzierte Dokumentation "Berlin Excelsior", die den Geschichten der Menschen nachspürt, die im 17-stöckigen Excelsiorhaus in Berlin-Kreuzberg wohnen und "Der Grinche", der neue 3D-Animationsfilm, in dem Otto Waalkes den verbitterten Berg-Eremiten Grinche spricht.

Otto Waalkes im Kinogespräch

Er war niemals weg seit den 70er Jahren und er kommt immer wieder. Diesmal als grüner, pelziger Grinch, aber immer noch unverkennbar Otto. Erst recht, wenn man bedenkt, dass dieser Grinch in der Originalfassung von Benedict Cumberbatch mit britischer Würde und gewichtiger Betonung gesprochen wird.

So wie in den Ice Age Filmen, in denen er das Faultier Sid gesprochen hat, ist und bleibt er auch hier also Otto. Und das heißt wiederrum, dass Otto so einzigartig ist, dass er sogar eine Hollywood-Produktion maßgeblich prägen kann, und ihm das auch erlaubt wird, weil es klappt - immer noch. Filmredakteur Alexander Soyez hat ihn zum Interview getroffen.

Agnieszka Holland zum 70. Geburtstag

Agnieszka Holland ist seit Jahrzehnten erfolgreich im Filmgeschäft: Sie war für den Oscar nominiert. Im vergangenen Jahr hat sie bei der Berlinale einen Silbernen Bären gewonnen. Und im internationalen Serien-Geschäft ist sie auch, ihre Produktion "1983" startet aktuell als erste polnische Serie bei Netflix. Am Donnerstag wird Polens wichtigste Regisseurin 70 Jahre alt. Unser Korrespondent in Warschau, Michael Reinartz, erinnert noch einmal an ihre bekanntesten Filme.

Erinnerung an Bernardo Bertolucci

Seine Filme waren schon vor seinem Tod Klassiker, Filme wie "Der letzte Tango in Paris" oder "Der letzte Kaiser": Am Montag ist der italienische Regisseur Bernardo Bertolucci mit 77 Jahren im Beisein seiner Familie in seinem Haus in Rom gestorben. Er wurde mit etlichen internationalen Preisen geehrt, mit einigen Oscars, und wurde 2011 auf dem Filmfestival in Cannes für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Unser Italien-Korrespondent Jan-Christoph Kitzler mit einem Nachruf.

Sendung

Studenten sitzen am 17.10.2011 in einem großen Kinosaal (Foto: dpa)
dpa

Abgedreht

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