Der "Zwölfzweiundzwanzig"-Podcast von Inforadio

Zwölfzweiundzwanzig - Das Gespräch am Wochenende mit Sabina Matthay

Das große Gespräch am Wochenende - das sind 38 Minuten intensiver und auch kontroverser Diskurs mit hochrangigen Studiogästen über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

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ARCHIV: Englischunterricht für Senioren (Bild: imago images/Rolf Zöllner)

Zwölfzweiundzwanzig, 16.11.2019, 12:22 Uhr - Lebenslanges Lernen

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" – Wer hat diesen Satz nicht schon mal gehört? Was man in jungen Jahren nicht lernt, kann man als Erwachsener nie mehr aufholen. "Völlig falsch", sagt der Neurobiologe Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig. Was beim Lernen im Gehirn abläuft und warum Erwachsene anders lernen als Kinder, warum Erfahrung das Lernen beschleunigt, aber manchmal auch behindert, darum geht es im Gespräch von Moderatorin Ruth Kirchner mit Martin Korte.

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Raj Kollmorgen

Zwölfzweiundzwanzig, 09.11.2019, 12:22 Uhr - Raj Kollmorgen - Transformation Ostdeutschland

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sind die Gräben zwischen Ost und West noch nicht überwunden. Warum Ostdeutsche oft anders ticken als Westdeutsche, warum sich viele im Osten heute noch als Bürger zweiter Klasse fühlen - darum geht es Moderatorin Ruth Kirchner im Gespräch mit dem Soziologen Raj Kollmorgen von der Hochschule Zittau/Görlitz in Sachsen.

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Thomas Kleine-Brockhoff (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 02.11.2019, 12:22 Uhr - Wider den Zerfall der liberalen Ordnung

Lange galten die Umwälzungen des Jahres 1989 als Beweis des unausweichlichen Siegeszuges der liberalen Ordnung, von Freiheit und Demokratie. Dreißig Jahre später scheint diese These widerlegt: Populisten sammeln Enttäuschte, Fremdenfeinde und Politikverdrossene ein und übernehmen die Macht. Der Westen ist in der Krise, weil er sich selbst beschädigt, stellt Thomas Kleine-Brockhoff fest. Doch der Untergang der liberalen Ordnung sei längt nicht ausgemacht, sagt der Vizepräsident des German Marshall Fund. Mit ihm spricht Moderatorin Sabine Matthay.

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Julia Ebner (Bild: Suhrkamp Verlag)

Zwölfzweiundzwanzig, 25.10.2019, 12:22 Uhr - Politische Radikalisierung mit neuen Technologien

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, doch der Optimismus der frühen Jahre ist verschwunden. Anfangs galt es wegen seiner dezentralen Struktur als offene demokratische Kraft, als Medium, das durch die Bürger bestimmt wird und von unten nach oben funktionieren sollte. Doch längst ist klar, dass es auch zu unerfreulichen Zwecken genutzt wird, etwa zur Rekrutierung und Mobilisierung von Extremisten. Moderatorin Sabina Matthay spricht darüber mit Julia Ebner, Research Fellow am Institute for Strategic Dialogue in London. Sie forscht zur Rolle von neuen Technologien bei der politischen Radikalisierung.

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ARCHIV, Rom, 8.5.2018: Giorgia Meloni, Matteo Salvini und Silvio Berlusconi im Quirinale (Bild: imago images/Insidefoto)

Zwölfzweiundzwanzig, 19.10.2019, 12:22 Uhr - Der Krisenfall Italien

Italien hat sich zum Sorgenkind der Europäischen Union ausgewachsen. Regelmäßig beschwören Nordeuropas Politiker und Politikerinnen den Untergang Italiens. Mal wegen seiner maroden Banken oder der hohen Staatsverschuldung, mal wegen der Machtübernahme windiger Populisten, die gekonnt auf der Klaviatur der Gefühle der Italiener spielen und dazu auch die Mitgliedschaft in der EU instrumentalisieren. Wie konnte es dazu kommen, dass Italiens Politik heute von Gefühlen beherrscht wird? Sabina Matthay spricht darüber mit Ulrich Ladurner, gebürtiger Italiener und Europa-Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT.

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Ausschnitt: Philipp Möller (Bild: Andreas Labes)

Zwölfzweiundzwanzig, 12.10.2019, 12:22 Uhr - Den Volksvertretern auf der Spur: Der Bundestag von innen

Politikerschelte ist billig, eigenes Engagement gefragt, dachte sich der Autor Philipp Möller und heuerte als Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten an. Seine Erfahrungen hat er zu einem Buch verarbeitet, das sich als unterhaltsame Reportage liest, aber wichtige Fragen unserer repräsentativen Demokratie berührt, allen voran die nach dem Wert von Konsens und Kompromiss. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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Tobias Prüwer (Bild: Franziska Reif)

Zwölfzweiundzwanzig, 05.10.2019, 12:22 Uhr - 30 Jahre Mauerfall: Renaissance der Abschottung?

2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Die physische Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland ist kaum noch wahrnehmbar, die mentale aber sehr wohl. Mehr noch: Der gesellschaftliche und politische Wunsch nach Abschottung erlebt in aller Welt eine Renaissance. Im Vergleich zu 1989 gibt es wesentlich mehr Mauern in aller Welt. Woraus speist sich der Wunsch nach Abschottung, wie passen Mauern in eine globalisierte Welt? Sabina Matthay spricht darüber mit dem Autor Tobias Prüwer.

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ARCHIV, 1947: Mahatma Gandhi und Lord Mountbatten, Vizekönig von Indien, beim Frühstückstee (Bild: imago images / Photo12)

Zwölfzweiundzwanzig, 28.09.2019, 12:22 Uhr - Indien: Die Ikone Mahatma Gandhi und der Hindu-Nationalismus

Am 2. Oktober 1869 wurde Mohandas Karamchand Gandhi geboren: Die Legende des friedlichen indischen Unabhängigkeitskämpfers gegen die britische Kolonialherrschaft ist bis heute lebendig, die Inder verehren ihn als Mahatma, "große Seele", er war Vorbild für Martin Luther King, Nelson Mandela und Greta Thunberg. Worauf gründet die anhaltende Verehrung des Mahatma Gandhi, wie sieht man den "Vater der Nation" in Indien selbst, wie viel gelten seine Ideale dort noch? Sabina Matthay spricht darüber mit Bernard Imhasly, Autor und langjähriger Indien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung.

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