Die jüngsten Episoden

Illustration: Außenmauer der JVA Tegel in der Abenddämmerung (Bild: imago images/ Schoening)

Thomas Galli – Von Sinn und Unsinn des Freiheitsentzugs

Ein freiheitlicher Rechtsstaat verfügt über das Gewaltmonopol – und kann den Bürger*innen bei Verstößen auch ihre Freiheit entziehen. Knapp 51.000 Menschen saßen 2018 in Deutschland hinter Gittern, aber der Strafvollzug verfehlt seinen Zweck, sagt der Rechtsanwalt und ehemalige Gefängnisdirektor Thomas Galli. Sabina Matthay hat mit ihm darüber gesprochen.

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Norbert Röttgen (Bild: Steffen Roth)

Röttgen: "Das ist eine Zäsur"

Wenn Angela Merkel nächstes Jahr die internationale Bühne verlässt, wird dies Folgen für die EU-Außenpolitik haben, so Norbert Röttgen. "Weil sie zu den wenigen zählt, die ein wirklicher Faktor in der internationalen Politik sind", sagt Röttgen im Gespräch mit Sabina Matthay, die den CDU-Politiker anlässlich der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes getroffen hat.

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ARCHIV, 1993: Treuhand-Direktor Detlef Scheunert bei einer Vertragsunterzeichnung (Bild: Detlef Scheunert)

Detlef Scheunert: "Der Schmerz war enorm"

Als vor 30 Jahren die Treuhand-Anstalt gegründet wurde, galt sie vielen bald als das Sinnbild für feindliche westliche Übernahmen und Demütigungen. Detlef Scheunert, damals einziger ostdeutscher Treuhand-Direktor, kann das Negativbild heute zum Teil verstehen. Über die Gründe spricht er mit Moderatorin Sabina Matthay.

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Cover "The Essence of Berlin-Tegel" von Peter Ortner (Bild: JONAS Verlag/Peter Ortner)

TXL - Für den Passagier gebaut

Der Flughafen Tegel mit dem markanten sechseckigen Hauptterminal ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Wer sich das denkmalgeschützte Terminal A des Airports derzeit ansehen will, kommt nicht rein. Doch Fotograf Peter Ortner hat ihn in einem Bildband verewigt. Mit ihm spricht Sabina Matthay über den letzten innerstädtischen Berliner Flughafen.

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Prof. Dr. Klaus Bachmann (Bild: Klaus Bachmann)

Klaus Bachmann: "Die Wahl wird frei sein, aber sicher nicht fair"

In Polen sollte eigentlich schon am 10. Mai ein neuer Präsident gewählt werden, doch die Wahl wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Allerdings war die Absage verfassungsrechtlich nicht gedeckt, meint der Politikwissenschaftler Klaus Bachmann von der Warschauer Universität SWPS. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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ARCHIV: Theo Waigel posiert mit riesiger 1-DM zur Währungsunion 1990 (Bild: picture alliance / AP)

Zwölfzweiundzwanzig, 24.05.2020, 12:22 Uhr - 30 Jahre Wirtschafts- und Sozialunion

In diesem Jahr feiert die Bundesrepublik 30 Jahre Wiedervereinigung. Der Staatsvertrag, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiedervereinigung, wurde am 18. Mai 1990 unterzeichnet, für die Bundesrepublik Deutschland vom damaligen Finanzminister Theo Waigel. Mit ihm spricht Sabina Matthay über die Währungsunion.

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Prof. Dr. Antje Boetius (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Klimapolitik versus Corona-Krise

Kaum Flugverkehr, weniger Autos - der Stillstand lässt Umweltschützer jubeln. Ist die Umwelt Gewinnerin der Corona-Pandemie oder rückt der Klimaschutz durch die Krise in den Hintergrund? Sabina Matthay spricht darüber mit der Meeresbiologin Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven.

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Prof. Dr. Jutta Rump (Bild: Institut für Beschäftigung und Employability IBE)

Zwölfzweiundzwanzig, 09.05.2020, 12:22 Uhr - Verändert das Corona-Virus die Arbeitswelt?

Seit zwei Monaten hat die Corona-Pandemie den Arbeitsalltag in Deutschland im Griff. Es ist ein unfreiwilliges, einzigartiges Großprojekt. Aber wie viel von der neuen Arbeitsorganisation ist Notlösung, wie viel nachhaltiger Wandel? Darüber spricht Moderatorin Sabina Matthay mit Prof. Jutta Rump.

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Jan Techau (Bild: German Marshall Fund of the United States)

Zwölfzweiundzwanzig, 25.04.2020, 12:22 Uhr - Bewährungsprobe der EU: die Corona-Pandemie

Die EU will sich mit Milliardenhilfen gegen die Corona-Rezession stemmen. Aber Geld allein kann Europas Zukunft und Einfluss in der Welt nicht sichern, sagt Jan Techau vom German Marshall Fund in Berlin. Der Politikwissenschaftler fürchtet, dass die EU als großer Verlierer aus der Krise hervorgehen könnte, wie er Moderatorin Ruth Kirchner im Gespräch erläuert.

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Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst © Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Zwölfzweiundzwanzig, 18.04.2020, 12:22 Uhr - Wann, wie, wer zuerst? Schulbeginn nach Shutdown

Das Land Brandenburg plant, Schulen ab dem 27. April wieder für den Unterricht zu öffnen. Den Auftakt machen die Klassen vor dem Mittleren Bildungsabschluss. Moderatorin Sabina Matthay spricht über die politischen Pläne mit Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

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Laura Garavini (SPD)

Zwölfzweiundzwanzig, 11.04.2020, 12:22 Uhr - Laura Garavini: "Jetzt ist Solidarität gefragt"

Italien ist besonders hart von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Als erstes europäisches Land wurde es von dem Virus heimgesucht, trotz rigider Einschränkungen breitet sich der Covid-19-Erreger weiter aus. Hilfe kommt nun von der EU. Sabina Matthay spricht mit Laura Garavini, Mitglied des italienischen Senats.

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Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin für Digitalisierung

Zwölfzweiundzwanzig, 04.04.2020, 12:22 Uhr - Bär erwartet Digitalisierungsschub durch Corona

Ob Homeoffice für Berufstätige, E-Learning für Schüler*innen und Online-Bereitschaft für Unternehmen und Behörden - die Corona-Krise könnte nach Ansicht der CSU-Politikerin Dorothee Bär die Digitalisierung vorantreiben. Und dieser Wandel sei dringend nötig, wie die Digitalisierungsbeauftragte der Bundesregierung im Gespräch mit Sabina Matthay erläuert.

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Prof. Dr. Ulrike Ackermann (Bild: Alexander Paul Englert)

Zwölfzweiundzwanzig, 28.03.2020, 12:22 Uhr - Dissens unter zivilisierten Bedingungen

Die Corona-Krise überdeckt derzeit die Extrempositionen, doch die Polarisierung in der gesellschaftlichen und politischen Debatte ist damit nicht verschwunden. Die Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung Ulrike Ackermann beklagt, dass der Platz der politischen Mitte weitgehend verwaist sei und empfiehlt mehr Debatten ohne Moralisierung. Mit ihr spricht Sabina Matthay.

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Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Zwölfzweiundzwanzig, 21.03.2020, 12:22 Uhr - Deutschland hat das Krisenszenario schon geprobt

Die Corona-Pandemie sollte die Krisenmanager*innen in Deutschland nicht unvorbereitet treffen. 2007 wurde das Pandemie-Szenario schon einmal durchgespielt. Wie die Übung in der aktuellen Situation helfen kann, erklärt Christoph Unger, Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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Hans-Peter Bartels (SPD), Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages (Bild: imago images/Christian Thiel)

Zwölfzweiundzwanzig, 14.03.2020, 12:22 Uhr - Bartels hält den Transformationsprozess der Bundeswehr für zu langsam

Der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages Hans-Peter Bartels plädiert in seinem Jahresbericht dringend für eine innere Reform - weg vom alten Trott der Hierarchien und Vorschriften, hin zu einer Kultur der Eigenverantwortung. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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ARCHIV, Berlin, 22.11.2005: Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vereidigt Dr. Angela Merkel (CDU) zur Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag in Berlin (Bild: imago images/Sven Simon)

Zwölfzweiundzwanzig, 07.03.2020, 12:22 Uhr - Frauen in der Männerrepublik

Seit 2005 führt Kanzlerin Angela Merkel ein Regierungsbündnis an. Ob die Teilhabe von Frauen an der Macht nach dem Abgang der ersten deutschen Bundeskanzlerin selbstverständlich bleibt, ist nicht ausgemacht. Sabina Matthay spricht mit dem Journalisten Torsten Körner, der einen Rückfall in die politischen Geschlechterverhältnisse der Bonner "Männer-Republik" für möglich hält.

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Michel Abdollahi (Bild: Max Baier und Arian Henning)

Zwölfzweiundzwanzig, 29.02.2020, 12:22 Uhr - Einmal Migrant - für immer Außenseiter?

Der Massenmord von Hanau trifft Deutschland in einem Moment, in dem sich die politische Debatte um die Gefahren dreht, die durch den Rechtsradikalismus ausgehen. Rassismus sei ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, sagt Michel Abdollahi. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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Prof. Dr. Bernhard Pörksen (Bild: Peter-Andreas Hassiepen)

Zwölfzweiundzwanzig, 22.02.2020, 12:22 Uhr - Wider die Diskursverwilderung

Wenn öffentliche Debatten eskalieren, ist das Kommunikationsklima ruiniert. Doch in einer Demokratie ist es geboten, mit Andersdenkenden zu reden. Was tun gegen die Verwilderung der Diskussionen, wie gelingt der kommunikative Brückenbau? Sabina Matthay hat darüber mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen gesprochen. Die Aufzeichnung der Sendung erfolgte vor dem Mordanschlag in Hanau.

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ARCHIV: Prof. Clemens Fuest, Präsident des ifo Institut München Bayern Deutschland (Bild: imago images/argum)

Zwölfzweiundzwanzig, 15.02.2020, 12:22 Uhr - "Es fehlt ein überzeugender wirtschaftspolitischer Plan für Deutschland"

Klimaziele, Arbeitsmarkt, Mietendeckel - wenn der Staat das Wirtschaftsleben zu steuern versucht, birgt dies Risiken. Wie könnten Märkte und Wettbewerb klug mit staatlicher Regulierung kombiniert werden? Darüber spricht Sabina Matthay mit Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts in München.

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Ulrike Esther Franke (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 08.02.2020, 12:22 Uhr - Deutschlands Platz in der internationalen Ordnung

Eine "lähmende Unklarheit" in ihren Außen- und Sicherheitspolitik bescheinigen Beobachter der Bundesregierung. Doch welche Strategie sollte Deutschland in seiner Verteidigungspolitik verfolgen? Sabina Matthay spricht mit darüber mit der Politologin Ulrike Esther Franke.

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ARCHIV: Michael Roth, SPD, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, im Rahmen eines Interviews in Berlin (Bild: imago images/photothek)

Zwölfzweiundzwanzig, 01.02.2020, 12:22 Uhr - Michael Roth: "Ich bin ein überzeugter Europäer"

Der Brexit hat die Europäische Gemeinschaft in Aufruhr versetzt. Wie soll sich das Verhältnis zwischen EU und GB gestalten, droht doch noch ein "harter" Brexit, was hält die EU eigentlich zusammen? Sabina Matthay spricht darüber mit Europa-Staatsminister Michael Roth.

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ARCHIV, 11.10.2013: Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland und Autor Avi Primor posiert der Frankfurter Buchmesse bei einem Portraittermin (Bild: imago images/photothek)

Zwölfzweiundzwanzig, 25.01.2020, 12:22 Uhr - Avi Primor und das Holocaust-Gedenken

Die Zeitzeugen des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden sterben aus. Hat sich das Gedenken an den Holocaust zu einem rein rituellen Charakter gewandelt – angesichts des aktuellen Antisemitismus? Sabina Matthay spricht darüber mit dem israelischen Diplomaten Avi Primor.

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Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky

Zwölfzweiundzwanzig, 18.01.2020, 12:22 Uhr - Der Blick voraus: Leben und Arbeiten 2030

Sabina Matthay wirft einen Blick auf die möglichen Veränderungen, die uns bis 2030 erwarten. Dafür spricht sie mit dem Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky über lebensverändernde Technologien und über die Treffsicherheit von Zukunftsprognosen.

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Menschen beim Spinning im Fitness-Studio (Bild: imago images/Westend61)

Zwölfzweiundzwanzig, 11.01.2020, 12:22 Uhr - Fitness – Kult oder Wahn?

Alle Jahre wieder… der gleiche Vorsatz fürs neue Jahr: fitter und schlanker werden. Warum Fitness so wichtig ist und der perfekt trainierte Körper als gesellschaftliches Ideal gilt, diskutiert Sabina Matthay mit dem Sporthistoriker Jürgen Martschukat.

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ARCHIV: Sigurd Rink, Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (Bild: imago images/epd)

Zwölfzweiundzwanzig, 04.01.2020, 12:22 Uhr - Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden

Können Kriege gerecht sein? Das ist die zentrale Frage, die Sigurd Rink in seinem aktuellen Buch stellt. Über Krieg, Frieden und die evangelische Kirche hat sich Sabina Matthay mit dem evangelischen Militärbischof unterhalten.

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Tobias Prüwer (Bild: Franziska Reif)

Zwölfzweiundzwanzig, 28.12.2019, 12:22 Uhr - 30 Jahre Mauerfall: Renaissance der Abschottung?

30 Jahre nach dem Fall der Mauer lebt der Wunsch nach Abschottung nicht nur in Deutschland wieder auf. Woran das liegt, bespricht Sabina Matthay mit dem Buchautor Tobias Prüwer.

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ARCHIV, 13.12.2019: Donald Trump im Oval Office. Trump bezeichnet die gegen ihn gerichtete Untersuchung als "Staatsstreich" und "Lynchmord" (Bild: Evan Vucci/AP/dpa)

Zwölfzweiundzwanzig, 21.12.2019, 12:22 Uhr - Matthias Lohre: Von Opfern und Helden

Ein Opfer sein möchte eigentlich kaum jemand. Doch manche fühlen sich in der Opferrolle wohl, Politiker nutzen sie gezielt, um Macht zu gewinnen. Darum dreht sich Matthias Lohres Buch "Das Opfer ist der neue Held". Sabina Matthay spricht mit ihm über das Phänomen.

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Berlin, 8.12.2019: Klara Geywitz spricht auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin (Bild: imago images/photothek)

Zwölfzweiundzwanzig, 14.12.2019, 12:22 Uhr - Vorwärts, aber wohin?

Die Potsdamerin Klara Geywitz scheiterte zusammen mit Finanzminister Olaf Scholz bei der Wahl um den Vorsitz der SPD. Nun soll die Sozialdemokratin an der Neuausrichtung der Partei mitarbeiten. Welche neue Strategien sieht sie für die alte Arbeiterpartei?

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Susanne Scharnowski (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 07.12.2019, 12:22 Uhr - Die Heimat, privat und politisch

Seit längerem macht der Begriff Heimat Karriere, sogar ein Bundesministerium trägt ihn in der offiziellen Bezeichnung. Doch was ist Heimat, Sehnsuchtsort, reaktionäres Konstrukt oder gefährdeter Raum? Literaturwissenschaftlerin Susanne Scharnowski hat die Geschichte eines Missverständnisses analysiert.

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Seyran Ates (Bild: imago images / snapshot)

Zwölfzweiundzwanzig, 30.11.2019, 12:22 Uhr - Anwältin, Imamin und ausgezeichnet unbequem: Seyran Ate?

Die Berlinerin Seyran Ate? ist längst über die Grenzen der deutschen Hauptstadt hinaus bekannt. Ausgewachsen als Tochter türkischer Gastarbeiter in Berlin, verteidigt die Anwältin Frauen gegen Gewalt in der eigenen Familie, streitet die Aktivistin gegen falsch verstandene Toleranz, wendet die Imamin sich gegen einen patriarchal geprägten, Frauen deklassierenden Islam ein. Am 5. Dezember erhält Seyran Ate? für ihr Engagement den Menschenrechtspreis der Universität Oslo. Mit ihr spricht Moderatorin Sabina Matthay.

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Ariadne von Schirach (Foto: Rahel Täubert)

Zwölfzweiundzwanzig, 23.11.2019, 12:22 Uhr - Miesepeter im Glück

Die Deutschen strotzen angeblich vor Glück. Laut "Glücksatlas" war unsere Lebenszufriedenheit noch nie seit der Wiedervereinigung so hoch wie heute, in Ost und West. Dieses Glück steht in seltsamem Kontrast zu einem gesellschaftlichen Klima, in dem sich Hass und Unverständnis auszubreiten scheinen. Die Philosophin Ariadne von Schirach attestiert der deutschen Gesellschaft deshalb eine Psychose und verordnet poetische Selbstreflektion. Mit ihr spricht Moderatorin Sabina Matthay.

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ARCHIV: Englischunterricht für Senioren (Bild: imago images/Rolf Zöllner)

Zwölfzweiundzwanzig, 16.11.2019, 12:22 Uhr - Lebenslanges Lernen

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" – Wer hat diesen Satz nicht schon mal gehört? Was man in jungen Jahren nicht lernt, kann man als Erwachsener nie mehr aufholen. "Völlig falsch", sagt der Neurobiologe Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig. Was beim Lernen im Gehirn abläuft und warum Erwachsene anders lernen als Kinder, warum Erfahrung das Lernen beschleunigt, aber manchmal auch behindert, darum geht es im Gespräch von Moderatorin Ruth Kirchner mit Martin Korte.

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Raj Kollmorgen

Zwölfzweiundzwanzig, 09.11.2019, 12:22 Uhr - Raj Kollmorgen - Transformation Ostdeutschland

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sind die Gräben zwischen Ost und West noch nicht überwunden. Warum Ostdeutsche oft anders ticken als Westdeutsche, warum sich viele im Osten heute noch als Bürger zweiter Klasse fühlen - darum geht es Moderatorin Ruth Kirchner im Gespräch mit dem Soziologen Raj Kollmorgen von der Hochschule Zittau/Görlitz in Sachsen.

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Thomas Kleine-Brockhoff (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 02.11.2019, 12:22 Uhr - Wider den Zerfall der liberalen Ordnung

Lange galten die Umwälzungen des Jahres 1989 als Beweis des unausweichlichen Siegeszuges der liberalen Ordnung, von Freiheit und Demokratie. Dreißig Jahre später scheint diese These widerlegt: Populisten sammeln Enttäuschte, Fremdenfeinde und Politikverdrossene ein und übernehmen die Macht. Der Westen ist in der Krise, weil er sich selbst beschädigt, stellt Thomas Kleine-Brockhoff fest. Doch der Untergang der liberalen Ordnung sei längt nicht ausgemacht, sagt der Vizepräsident des German Marshall Fund. Mit ihm spricht Moderatorin Sabine Matthay.

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Julia Ebner (Bild: Suhrkamp Verlag)

Zwölfzweiundzwanzig, 25.10.2019, 12:22 Uhr - Politische Radikalisierung mit neuen Technologien

Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken, doch der Optimismus der frühen Jahre ist verschwunden. Anfangs galt es wegen seiner dezentralen Struktur als offene demokratische Kraft, als Medium, das durch die Bürger bestimmt wird und von unten nach oben funktionieren sollte. Doch längst ist klar, dass es auch zu unerfreulichen Zwecken genutzt wird, etwa zur Rekrutierung und Mobilisierung von Extremisten. Moderatorin Sabina Matthay spricht darüber mit Julia Ebner, Research Fellow am Institute for Strategic Dialogue in London. Sie forscht zur Rolle von neuen Technologien bei der politischen Radikalisierung.

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ARCHIV, Rom, 8.5.2018: Giorgia Meloni, Matteo Salvini und Silvio Berlusconi im Quirinale (Bild: imago images/Insidefoto)

Zwölfzweiundzwanzig, 19.10.2019, 12:22 Uhr - Der Krisenfall Italien

Italien hat sich zum Sorgenkind der Europäischen Union ausgewachsen. Regelmäßig beschwören Nordeuropas Politiker und Politikerinnen den Untergang Italiens. Mal wegen seiner maroden Banken oder der hohen Staatsverschuldung, mal wegen der Machtübernahme windiger Populisten, die gekonnt auf der Klaviatur der Gefühle der Italiener spielen und dazu auch die Mitgliedschaft in der EU instrumentalisieren. Wie konnte es dazu kommen, dass Italiens Politik heute von Gefühlen beherrscht wird? Sabina Matthay spricht darüber mit Ulrich Ladurner, gebürtiger Italiener und Europa-Korrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT.

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Ausschnitt: Philipp Möller (Bild: Andreas Labes)

Zwölfzweiundzwanzig, 12.10.2019, 12:22 Uhr - Den Volksvertretern auf der Spur: Der Bundestag von innen

Politikerschelte ist billig, eigenes Engagement gefragt, dachte sich der Autor Philipp Möller und heuerte als Mitarbeiter von Bundestagsabgeordneten an. Seine Erfahrungen hat er zu einem Buch verarbeitet, das sich als unterhaltsame Reportage liest, aber wichtige Fragen unserer repräsentativen Demokratie berührt, allen voran die nach dem Wert von Konsens und Kompromiss. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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Tobias Prüwer (Bild: Franziska Reif)

Zwölfzweiundzwanzig, 05.10.2019, 12:22 Uhr - 30 Jahre Mauerfall: Renaissance der Abschottung?

2019 jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Die physische Grenze zwischen Ost- und Westdeutschland ist kaum noch wahrnehmbar, die mentale aber sehr wohl. Mehr noch: Der gesellschaftliche und politische Wunsch nach Abschottung erlebt in aller Welt eine Renaissance. Im Vergleich zu 1989 gibt es wesentlich mehr Mauern in aller Welt. Woraus speist sich der Wunsch nach Abschottung, wie passen Mauern in eine globalisierte Welt? Sabina Matthay spricht darüber mit dem Autor Tobias Prüwer.

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ARCHIV, 1947: Mahatma Gandhi und Lord Mountbatten, Vizekönig von Indien, beim Frühstückstee (Bild: imago images / Photo12)

Zwölfzweiundzwanzig, 28.09.2019, 12:22 Uhr - Indien: Die Ikone Mahatma Gandhi und der Hindu-Nationalismus

Am 2. Oktober 1869 wurde Mohandas Karamchand Gandhi geboren: Die Legende des friedlichen indischen Unabhängigkeitskämpfers gegen die britische Kolonialherrschaft ist bis heute lebendig, die Inder verehren ihn als Mahatma, "große Seele", er war Vorbild für Martin Luther King, Nelson Mandela und Greta Thunberg. Worauf gründet die anhaltende Verehrung des Mahatma Gandhi, wie sieht man den "Vater der Nation" in Indien selbst, wie viel gelten seine Ideale dort noch? Sabina Matthay spricht darüber mit Bernard Imhasly, Autor und langjähriger Indien-Korrespondent der Neuen Zürcher Zeitung.

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ARCHIV, Suhl, 1.7.1991: Besetzung der Treuhand Niederlassung in Suhl (Bild: imago images)

Zwölfzweiundzwanzig, 21.09.2019, 12:22 Uhr - Negativ-Mythos Treuhand

Sie gilt als Ursache vieler Probleme in Ostdeutschland: Die Treuhandanstalt, die nach Mauerfall und Wende rund 8.000 ehemals volkseigene Betriebe der DDR privatisiert oder stillgelegt hat. Was ist dran am Negativ-Mythos Treuhand? Der Autor Norbert Pötzl hat als erster im Treuhand-Archiv recherchiert und resümiert: Die Treuhand ist deutlich besser als ihr Ruf. Warum sich Erinnerung und historische Forschung widersprechen, warum das Narrativ der "bösen Treuhand" bei vielen heute verfängt, darüber spricht Norbert Pötzl mit Ruth Kirchner.

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Der Kommissarische SPD-Vorsitzende Thorsten Schäfer-Gümbel bei einer Pressekonferenzim August

Zwölfzweiundzwanzig, 14.09.2019, 12:22 Uhr - Loyalität, die SPD und das harte Alltagsgeschäft der Politik

Sein Traum vom Regierungsamt in seiner Heimat Hessen ging nie in Erfüllung: Dreimal scheiterte Thorsten Schäfer-Gümbel als Spitzenkandidat der hessischen Sozialdemokraten. Im Juni schaffte er es doch noch nach ganz oben: als kommissarischer Ko-Vorsitzender führt er seitdem die SPD. Im Gespräch mit Ruth Kirchner geht es unter anderem um die schlechten Wahlergebnisse in Sachsen, um die Große Koalition und um die Frage, ob die langwierige Suche nach neuen Chefs den Sozialdemokraten aus dem Tief hilft.

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Archivbild: Der ehemalige ARD Korrespondent und Tagesthemen Moderator Ulrich Wickert liest in der Gebläsehalle in Neunkirchen am Dienstag

Zwölfzweiundzwanzig, 07.09.2019, 12:22 Uhr - Was Heimat und nationale Identität mit uns machen

Was bedeutet es Deutsch zu sein? Gibt es eine nationale Identität? Und was bedeutet Heimat? Bei dem Thema kennt sich der ehemalige Tagesschausprecher Ulrich Wickert besonders gut aus: Er ist in Tokyo geboren worden, in Heidelberg und Paris aufgewachsen und war langjähriger Auslandskorrespondent für die ARD. Dazu hat er jetzt ein neues Buch geschrieben. "Identifiziert euch! Warum wir ein neues Heimatgefühl brauchen", heißt es. Im Interview spricht er über nationale Identität und was die Brandenburger Landtagswahlen damit verbindet.

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ARCHIV: Sigurd Rink, Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (Bild: imago images/epd)

Zwölfzweiundzwanzig, 31.08.2019, 12:22 Uhr - Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden

Können Kriege gerecht sein? Manchen mag diese Frage überflüssig vorkommen, doch Deutschland ist davon berührt, denn Bundeswehrsoldaten stehen im Rahmen kollektiver Bündnisse im Auslandseinsatz. Mit der Seelsorge evangelischer Soldaten ist der evangelische Militärbischof Sigurd Rink betraut. Die Frage, ob Kriege gerechtfertigt sein können, steht im Mittelpunkt seines neusten Buches. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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ARCHIV: Potsdam, 16.07.2019: Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, nach der Bilanz-Pk der rot-roten Landesregierung Brandenburg nach knapp fünf Jahren Regierung (Bild: dpa)

Zwölfzweiundzwanzig, 24.08.2019, 12:22 Uhr - Landtagswahl: Woidke warnt vor Imageschaden für Brandenburg

Seit 1990 regiert die SPD das Land Brandenburg, zuletzt mit der Linken. Nach der Landtagswahl am 1. September könnten die Sozialdemokraten aber nicht mehr eine Volkspartei mit "natürlichem" Regierungsanspruch sein, auch wenn Umfragen sie auf über 20 Prozent der Stimmen sehen. Ministerpräsident Dietmar Woidke erklärt im Interview mit Sabina Matthay, er kämpfe dafür, mit der SPD vor der AfD zu landen. Andernfalls werde Brandenburg in mehrfacher Hinsicht Schaden nehmen.

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Ingo Senftleben im Potsdamer Landtag (Bild: imago images/Jakob Hoff)

Zwölfzweiundzwanzig, 17.08.2019, 12:22 Uhr - Kann Ingo Senftleben erster CDU-Ministerpräsident in Brandenburg werden?

Fünf Parteien dürften am 1. September in den Potsdamer Landtag einziehen: SPD, AfD, CDU, Grüne und Linke. Sie liegen in den Umfragen zwischen 19 und 16 Prozent. Sollten die Umfragen zutreffen, dürfte die Regierungsbildung kompliziert werden. Darin liegt vielleicht eine Chance für die Brandenburger Christdemokraten. Ihr Spitzenkandidat Ingo Senftleben will mit Tabus brechen, um Brandenburgs erster CDU-Ministerpräsident zu werden, und schließt Gespräche mit der AfD und eine Koalition mit der Linkspartei nicht aus. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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Potsdam, 04.07.2019: Die Spitzenkandidaten der Linken für die Landtagswahl in Brandenburg, Sebastian Walter und Kathrin Dannenberg, und die Parteivorsitzende Anja Meyer stellen mit weiteren Kandidaten zum Auftakt der Landtagswahlkampagne die Plakate vor (Bild: Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dp)

Zwölfzweiundzwanzig, 10.08.2019, 12:22 Uhr - Landtagswahl Brandenburg: Ist DIE LINKE noch "die Stimme des Ostens"?

Die Partei DIE LINKE in Brandenburg will im Landtagswahlkampf mit Ost-Themen punkten, doch kann die selbsternannte "Stimme des Ostens" sich dort noch behaupten oder läuft ihr die AfD den Rang ab? Die Partei regiert seit 2009 mit der SPD, inzwischen in der zweiten Wahlperiode und will auch in der nächsten regieren. Mit wem und zu welchen Bedingungen? Sabina Matthay spricht darüber mit Kathrin Dannenberg, Spitzenkandidatin DIE LINKE Brandenburg.

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Ursula Nonnemacher vor dem Landtag in Potsdam Juni 2019 (Bild: imago images / Martin Müller)

Zwölfzweiundzwanzig, 02.08.2019, 12:22 Uhr - Spitzenkandidatin im Gespräch: Ursula Nonnemacher

Noch rund vier Wochen bis zur Landtagswahl in Brandenburg. Der Ausgang ist völlig offen. Umfrageergebnisse lassen nur den Schluss zu, dass keine Partei eine absolute Mehrheit auf sich vereinigen wird - und dass die nächste Brandenburger Landesregierung aus drei oder gar vier Parteien bestehen dürfte. Umso spannender, Positionen, Prioritäten und politische Schnittmengen zu erkunden. Zwölfzweiundzwanzig bittet die Spitzenkandidaten der aussichtsreichsten Parteien zum Gespräch. Heute: Ursula Nonnemacher von den Grünen.

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Andreas Kalbitz in Cottbus am 13. Juli 2019 beim Wahlkampfauftakt der AfD für die Landtagswahl in Brandenburg (Bild: imago/Martin Müller)

Zwölfzweiundzwanzig, 27.07.2019, 12:22 Uhr - Spitzenkandidaten im Gespräch: Andreas Kalbitz

Im September wählen die Menschen in Brandenburg einen neuen Landtag. Das Ergebnis könnte die politische Landschaft umpflügen. Denn Umfragen zeigen: einst starke Parteien verlieren in der Wählergunst, dagegen legen andere politische Kräfte zu. Zwölfzweiundzwanzig bittet die Spitzenkandidaten der sechs aussichtsreichsten Brandenburger Parteien zum Gespräch über Positionen, Prioritäten und Schnittmengen. In dieser Ausgabe: Andreas Kalbitz, Brandenburger AfD-Landeschef.

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Brandenburg, Potsdam, 21.6.2019: Hans-Peter Goetz, Spitzenkandidat der FDP in Brandenburg, steht vor der "Wähl-Bar", der Wahlkampfzentrale der FDP in Potsdam (Bild: dpa-Zentralbild)

Zwölfzweiundzwanzig, 20.07.2019, 12:22 Uhr - Gelingt der FDP der Wiedereinzug in den Landtag?

Fünf Jahre ist es her, dass die brandenburgische FDP bei der Wahl aus dem Landtag ausschied. Nun wirbt der liberale Spitzenkandidat Hans-Peter Götz für den Wiedereinzug seiner Partei ins Landesparlament in Potsdam. Die Chancen steht gut: In den Umfragen liegt Brandenburgs FDP seit längerem konstant bei fünf Prozent. Auf welche Themen setzen Brandenburgs Liberale im Wahlkampf, mit welchen Parteien wäre eine Zusammenarbeit im Landtag denkbar? Darüber spricht Sabina Matthay mit Hans-Peter Götz.

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