Die jüngsten Episoden

Jens Teutrine, Bundesvorsitzender Junge Liberale (Bild: Junge Liberale)

Zwölfzweiundzwanzig, 24.10.2020, 05:00Uhr - Teutrine: FDP ist eine Partei des Aufstiegs und der Bildung

Die FDP im Herbst 2020: Lediglich rund sechs Prozent der Deutschen würden derzeit die Liberalen wählen. Liegt es am Programm, an den hausgemachten Affären? Darüber spricht Sabina Matthay mit dem Vorsitzenden der Jungen Liberalen, Jens Teutrine.

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Zeichnung: Elegante reiche Männer und Frauen shoppen au§erhalb eines Kaufhauses (Bild: imago images/Ikon Images)

Zwölfzweiundzwanzig, 17.10.2020, 12:22Uhr - Konsum als Droge: "Lockdown war wie ein kalter Entzug"

Nicht nur Drogen und Internet können süchtig machen, sondern auch Einkaufen. Physiologisch steht hinter Lustkäufen die Ausschüttung von Dopamin. Der Hunger danach verführt uns zu Impulskäufen. Über die Lust auf Konsum spricht Sabina Matthay mit Modekritiker und Trendforscher Carl Tillessen.

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Professor Dr. Matthias Suttner (Bild: wiso)

Zwölfzweiundzwanzig, 10.10.2020, 12:22Uhr - Über Geduld in der Corona-Pandemie

Dieses Jahr steht im Zeichen der Covid-19-Pandemie und der massiven Einschnitte in das öffentliche Leben. Warum lässt die Geduld unserer Gesellschaft nun nach, wie kann man sie stärken? Und warum ist Geduld überhaupt eine Tugend? Darüber spricht Sabina Matthay mit Professor Matthias Sutter, Direktor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Gemeinschaftsgütern.

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Walter Momper, ehemaliger Regierender Bürgermeister in Berlin

Zwölfzweiundzwanzig, 02.10.2020, 12:22Uhr - Momper: "Die Mehrheit der DDR-Deutschen wollte die Einheit - und zwar ganz schnell"

30 Jahre Deutsche Einheit - und der Prozess des Zusammenwachsens ist längst nicht beendet. Ist eine vollständige gesellschaftliche "Einheit" des Landes überhaupt möglich? Über den Mauerfall und die Wiedervereinigung spricht Sabina Matthay mit Walter Momper, Berlins damaligem Regierenden Bürgermeister.

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Karamba Diaby (Bild: privat/Karamba Diaby)

Zwölfzweiundzwanzig, 19.09.2020, 12:22Uhr - Karamba Diaby über Rassismus in Deutschland

Deutschland hat ein Problem mit Rassismus und muss sich diesem Problem dringend stellen, sagt der SPD-Bundestagsabgeordneter Karamba Diaby. Wie, darüber spricht er mit Moderatorin Ruth Kirchner. Und über Kleingärten und das Bundeskleingartengesetz, denn dazu kann Diaby auch einiges sagen.

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Frakfurt/Main, 16.10.2019: Kristina Spohr (Bild: picture alliance / Frank May)

Zwölfzweiundzwanzig, 12.09.2020, 12:22Uhr - Die neue Weltordnung nach 1989

Wie hat sich die weltpolitische Balance seit der deutschen Einheit verschoben? Das Ende des Kalten Krieges war friedlich und vom Geist der Kooperation getragen, sagt die Historikerin Kristina Spohr, aber heute kehren nationale Machtpolitik und die Konfrontation von Werten und Systemen in neuer Form zurück. Ruth Kirchner hat mit ihr gesprochen.

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ARCHIV, 14.4.2018: Krisensitzung des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen zur Lage in Syrien (Bild: imago/Future Image)

Zwölfzweiundzwanzig, 05.09.2020, 12:22Uhr - 75 Jahre UNO - Grund zum Feiern?

Unter dem Eindruck des Zweiten Weltkriegs wurden 1945 die Vereinten Nationen gegründet. Ihr Kerngeschäft: Friedenssicherung. Doch wieviel Macht haben die Vereinten Nationen 75 Jahre nach der Gründung? Sabina Matthay spricht darüber mit Dr. Helmut Volger, Koordinator des Forschungskreises Vereinte Nationen.

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16.06.2020, Berlin: Alena Buyx, Vorsitzende Deutscher Ethikrat (Bild: dpa)

Zwölfzweiundzwanzig, 29.08.2020, 12:22Uhr - Alena Buyx: "Es gibt keine Spaltung der Gesellschaft - die Mehrheit hält sich a

Der Unmut vieler über die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wächst, obwohl sie Deutschland offenbar vor einem Massensterben und vor der Überlastung des Gesundheitswesens bewahrt haben. Wo bleibt die Solidarität in der Corona-Krise? Sabina Matthay spricht darüber mit der Medizinethikerin Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrates.

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ARCHIV: Synagoge in Halle (Saale) nach dem Anschlag (Bild: dpa)

Zwölfzweiundzwanzig, 22.08.2020, 12:22Uhr - Steinke: "Systematischer Antisemitismus ist Teil unseres Alltags"

Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland werden systematisch bedroht, eben weil sie Juden sind. Es ist ein Leben im Belagerungszustand, das der Journalist und Jurist Ronen Steinke in seinem neuen Buch beschreibt. Steinke zeigt, wie "antisemitische Gewalt erstarkt und der Staat versagt". Mit Sabina Matthay spricht er über den Terror gegen Juden.

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Venedig, 30.6.2020: Ein Gondoliere wartet auf Kundschaft (Bild: imago images/Kyodo News)

Zwölfzweiundzwanzig, 15.08.2020, 12:22Uhr - Ferienmüde - die Untiefen der touristischen Idylle

Der Sommer steht wie keine andere Jahreszeit für den Urlaub: Wellenrauschen, flirrende Hitze, laue Nächte – so setzt sich das Versprechen der Erholung für viele zusammen. Allerdings ist Historiker Valentin Groebner der Ansicht, touristisches Reisen mache vor allem unglücklich. Über seinen Essay "Ferienmüde", in dem er den Ursprung des Reisens zu Vergnügungszwecken über den Massen- bis hin zum Übertourismus beleuchtet, spricht er mit Sabina Matthay.

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ARCHIV: Soldaten mit einer Pershing II Atomrakete auf dem NATO-Armeestützpunkt Mutlangen (Bild: imago images/bonn-sequenz)

Zwölfzweiundzwanzig, 08.08.2020, 12:22Uhr - Das "nukleare Tabu" - 75 Jahre nach dem Einsatz der Atombombe

75 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki gilt immer noch das "nukleare Tabu": Atomwaffen sind politische Waffen, die nicht eingesetzt werden sollen, sondern der Abschreckung dienen. Doch können wir uns wirklich so sicher sein? Sabina Matthay spricht darüber mit Generalleutnant a.D. Heinrich Brauss.

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Die von der Seenotrettungsorganisation Sea-Eye herausgegebene Aufnahme zeigt einen Seenotretter der zu einem Flüchtlingsboot schaut. (Bild: dpa / Fabian Heinz)

Zwölfzweiundzwanzig, 01.08.2020, 12:22Uhr - "Wir schaffen das!" - auch eine neue europäische Asylpolitik?

Als im Sommer 2015 immer mehr Geflüchtete Deutschland erreichten, sagte Angela Merkel "Wir schaffen das!". Aber auch fünf Jahre später gibt es noch kein einheitliches europäisches Asylsystem. Der Migrationsexperte Gerald Knaus wirft den Euro-Staaten vor, passiv und verantwortungslos zu handeln.

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Illustration: Außenmauer der JVA Tegel in der Abenddämmerung (Bild: imago images/ Schoening)

Thomas Galli – Von Sinn und Unsinn des Freiheitsentzugs

Ein freiheitlicher Rechtsstaat verfügt über das Gewaltmonopol – und kann den Bürger*innen bei Verstößen auch ihre Freiheit entziehen. Knapp 51.000 Menschen saßen 2018 in Deutschland hinter Gittern, aber der Strafvollzug verfehlt seinen Zweck, sagt der Rechtsanwalt und ehemalige Gefängnisdirektor Thomas Galli. Sabina Matthay hat mit ihm darüber gesprochen.

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Norbert Röttgen (Bild: Steffen Roth)

Röttgen: "Das ist eine Zäsur"

Wenn Angela Merkel nächstes Jahr die internationale Bühne verlässt, wird dies Folgen für die EU-Außenpolitik haben, so Norbert Röttgen. "Weil sie zu den wenigen zählt, die ein wirklicher Faktor in der internationalen Politik sind", sagt Röttgen im Gespräch mit Sabina Matthay, die den CDU-Politiker anlässlich der Übernahme des EU-Ratsvorsitzes getroffen hat.

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ARCHIV, 1993: Treuhand-Direktor Detlef Scheunert bei einer Vertragsunterzeichnung (Bild: Detlef Scheunert)

Detlef Scheunert: "Der Schmerz war enorm"

Als vor 30 Jahren die Treuhand-Anstalt gegründet wurde, galt sie vielen bald als das Sinnbild für feindliche westliche Übernahmen und Demütigungen. Detlef Scheunert, damals einziger ostdeutscher Treuhand-Direktor, kann das Negativbild heute zum Teil verstehen. Über die Gründe spricht er mit Moderatorin Sabina Matthay.

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Cover "The Essence of Berlin-Tegel" von Peter Ortner (Bild: JONAS Verlag/Peter Ortner)

TXL - Für den Passagier gebaut

Der Flughafen Tegel mit dem markanten sechseckigen Hauptterminal ist ein architektonisches Gesamtkunstwerk. Wer sich das denkmalgeschützte Terminal A des Airports derzeit ansehen will, kommt nicht rein. Doch Fotograf Peter Ortner hat ihn in einem Bildband verewigt. Mit ihm spricht Sabina Matthay über den letzten innerstädtischen Berliner Flughafen.

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Prof. Dr. Klaus Bachmann (Bild: Klaus Bachmann)

Klaus Bachmann: "Die Wahl wird frei sein, aber sicher nicht fair"

In Polen sollte eigentlich schon am 10. Mai ein neuer Präsident gewählt werden, doch die Wahl wurde wegen der Corona-Pandemie abgesagt. Allerdings war die Absage verfassungsrechtlich nicht gedeckt, meint der Politikwissenschaftler Klaus Bachmann von der Warschauer Universität SWPS. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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ARCHIV: Theo Waigel posiert mit riesiger 1-DM zur Währungsunion 1990 (Bild: picture alliance / AP)

Zwölfzweiundzwanzig, 24.05.2020, 12:22 Uhr - 30 Jahre Wirtschafts- und Sozialunion

In diesem Jahr feiert die Bundesrepublik 30 Jahre Wiedervereinigung. Der Staatsvertrag, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Wiedervereinigung, wurde am 18. Mai 1990 unterzeichnet, für die Bundesrepublik Deutschland vom damaligen Finanzminister Theo Waigel. Mit ihm spricht Sabina Matthay über die Währungsunion.

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Prof. Dr. Antje Boetius (Bild: picture alliance / ZUMAPRESS.com)

Klimapolitik versus Corona-Krise

Kaum Flugverkehr, weniger Autos - der Stillstand lässt Umweltschützer jubeln. Ist die Umwelt Gewinnerin der Corona-Pandemie oder rückt der Klimaschutz durch die Krise in den Hintergrund? Sabina Matthay spricht darüber mit der Meeresbiologin Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven.

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Prof. Dr. Jutta Rump (Bild: Institut für Beschäftigung und Employability IBE)

Zwölfzweiundzwanzig, 09.05.2020, 12:22 Uhr - Verändert das Corona-Virus die Arbeitswelt?

Seit zwei Monaten hat die Corona-Pandemie den Arbeitsalltag in Deutschland im Griff. Es ist ein unfreiwilliges, einzigartiges Großprojekt. Aber wie viel von der neuen Arbeitsorganisation ist Notlösung, wie viel nachhaltiger Wandel? Darüber spricht Moderatorin Sabina Matthay mit Prof. Jutta Rump.

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Jan Techau (Bild: German Marshall Fund of the United States)

Zwölfzweiundzwanzig, 25.04.2020, 12:22 Uhr - Bewährungsprobe der EU: die Corona-Pandemie

Die EU will sich mit Milliardenhilfen gegen die Corona-Rezession stemmen. Aber Geld allein kann Europas Zukunft und Einfluss in der Welt nicht sichern, sagt Jan Techau vom German Marshall Fund in Berlin. Der Politikwissenschaftler fürchtet, dass die EU als großer Verlierer aus der Krise hervorgehen könnte, wie er Moderatorin Ruth Kirchner im Gespräch erläuert.

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Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst © Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Zwölfzweiundzwanzig, 18.04.2020, 12:22 Uhr - Wann, wie, wer zuerst? Schulbeginn nach Shutdown

Das Land Brandenburg plant, Schulen ab dem 27. April wieder für den Unterricht zu öffnen. Den Auftakt machen die Klassen vor dem Mittleren Bildungsabschluss. Moderatorin Sabina Matthay spricht über die politischen Pläne mit Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst (SPD).

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Laura Garavini (SPD)

Zwölfzweiundzwanzig, 11.04.2020, 12:22 Uhr - Laura Garavini: "Jetzt ist Solidarität gefragt"

Italien ist besonders hart von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Als erstes europäisches Land wurde es von dem Virus heimgesucht, trotz rigider Einschränkungen breitet sich der Covid-19-Erreger weiter aus. Hilfe kommt nun von der EU. Sabina Matthay spricht mit Laura Garavini, Mitglied des italienischen Senats.

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Dorothee Bär (CSU), Staatsministerin für Digitalisierung

Zwölfzweiundzwanzig, 04.04.2020, 12:22 Uhr - Bär erwartet Digitalisierungsschub durch Corona

Ob Homeoffice für Berufstätige, E-Learning für Schüler*innen und Online-Bereitschaft für Unternehmen und Behörden - die Corona-Krise könnte nach Ansicht der CSU-Politikerin Dorothee Bär die Digitalisierung vorantreiben. Und dieser Wandel sei dringend nötig, wie die Digitalisierungsbeauftragte der Bundesregierung im Gespräch mit Sabina Matthay erläuert.

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Prof. Dr. Ulrike Ackermann (Bild: Alexander Paul Englert)

Zwölfzweiundzwanzig, 28.03.2020, 12:22 Uhr - Dissens unter zivilisierten Bedingungen

Die Corona-Krise überdeckt derzeit die Extrempositionen, doch die Polarisierung in der gesellschaftlichen und politischen Debatte ist damit nicht verschwunden. Die Direktorin des John Stuart Mill Instituts für Freiheitsforschung Ulrike Ackermann beklagt, dass der Platz der politischen Mitte weitgehend verwaist sei und empfiehlt mehr Debatten ohne Moralisierung. Mit ihr spricht Sabina Matthay.

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Christoph Unger, Präsident des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Zwölfzweiundzwanzig, 21.03.2020, 12:22 Uhr - Deutschland hat das Krisenszenario schon geprobt

Die Corona-Pandemie sollte die Krisenmanager*innen in Deutschland nicht unvorbereitet treffen. 2007 wurde das Pandemie-Szenario schon einmal durchgespielt. Wie die Übung in der aktuellen Situation helfen kann, erklärt Christoph Unger, Chef des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.

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Hans-Peter Bartels (SPD), Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestages (Bild: imago images/Christian Thiel)

Zwölfzweiundzwanzig, 14.03.2020, 12:22 Uhr - Bartels hält den Transformationsprozess der Bundeswehr für zu langsam

Der Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages Hans-Peter Bartels plädiert in seinem Jahresbericht dringend für eine innere Reform - weg vom alten Trott der Hierarchien und Vorschriften, hin zu einer Kultur der Eigenverantwortung. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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ARCHIV, Berlin, 22.11.2005: Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) vereidigt Dr. Angela Merkel (CDU) zur Bundeskanzlerin im Deutschen Bundestag in Berlin (Bild: imago images/Sven Simon)

Zwölfzweiundzwanzig, 07.03.2020, 12:22 Uhr - Frauen in der Männerrepublik

Seit 2005 führt Kanzlerin Angela Merkel ein Regierungsbündnis an. Ob die Teilhabe von Frauen an der Macht nach dem Abgang der ersten deutschen Bundeskanzlerin selbstverständlich bleibt, ist nicht ausgemacht. Sabina Matthay spricht mit dem Journalisten Torsten Körner, der einen Rückfall in die politischen Geschlechterverhältnisse der Bonner "Männer-Republik" für möglich hält.

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Michel Abdollahi (Bild: Max Baier und Arian Henning)

Zwölfzweiundzwanzig, 29.02.2020, 12:22 Uhr - Einmal Migrant - für immer Außenseiter?

Der Massenmord von Hanau trifft Deutschland in einem Moment, in dem sich die politische Debatte um die Gefahren dreht, die durch den Rechtsradikalismus ausgehen. Rassismus sei ein gesamtgesellschaftliches Phänomen, sagt Michel Abdollahi. Mit ihm spricht Sabina Matthay.

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Prof. Dr. Bernhard Pörksen (Bild: Peter-Andreas Hassiepen)

Zwölfzweiundzwanzig, 22.02.2020, 12:22 Uhr - Wider die Diskursverwilderung

Wenn öffentliche Debatten eskalieren, ist das Kommunikationsklima ruiniert. Doch in einer Demokratie ist es geboten, mit Andersdenkenden zu reden. Was tun gegen die Verwilderung der Diskussionen, wie gelingt der kommunikative Brückenbau? Sabina Matthay hat darüber mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen gesprochen. Die Aufzeichnung der Sendung erfolgte vor dem Mordanschlag in Hanau.

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ARCHIV: Prof. Clemens Fuest, Präsident des ifo Institut München Bayern Deutschland (Bild: imago images/argum)

Zwölfzweiundzwanzig, 15.02.2020, 12:22 Uhr - "Es fehlt ein überzeugender wirtschaftspolitischer Plan für Deutschland"

Klimaziele, Arbeitsmarkt, Mietendeckel - wenn der Staat das Wirtschaftsleben zu steuern versucht, birgt dies Risiken. Wie könnten Märkte und Wettbewerb klug mit staatlicher Regulierung kombiniert werden? Darüber spricht Sabina Matthay mit Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts in München.

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Ulrike Esther Franke (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 08.02.2020, 12:22 Uhr - Deutschlands Platz in der internationalen Ordnung

Eine "lähmende Unklarheit" in ihren Außen- und Sicherheitspolitik bescheinigen Beobachter der Bundesregierung. Doch welche Strategie sollte Deutschland in seiner Verteidigungspolitik verfolgen? Sabina Matthay spricht mit darüber mit der Politologin Ulrike Esther Franke.

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ARCHIV: Michael Roth, SPD, Staatsminister für Europa im Auswärtigen Amt, im Rahmen eines Interviews in Berlin (Bild: imago images/photothek)

Zwölfzweiundzwanzig, 01.02.2020, 12:22 Uhr - Michael Roth: "Ich bin ein überzeugter Europäer"

Der Brexit hat die Europäische Gemeinschaft in Aufruhr versetzt. Wie soll sich das Verhältnis zwischen EU und GB gestalten, droht doch noch ein "harter" Brexit, was hält die EU eigentlich zusammen? Sabina Matthay spricht darüber mit Europa-Staatsminister Michael Roth.

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ARCHIV, 11.10.2013: Der ehemalige israelische Botschafter in Deutschland und Autor Avi Primor posiert der Frankfurter Buchmesse bei einem Portraittermin (Bild: imago images/photothek)

Zwölfzweiundzwanzig, 25.01.2020, 12:22 Uhr - Avi Primor und das Holocaust-Gedenken

Die Zeitzeugen des nationalsozialistischen Völkermords an den europäischen Juden sterben aus. Hat sich das Gedenken an den Holocaust zu einem rein rituellen Charakter gewandelt – angesichts des aktuellen Antisemitismus? Sabina Matthay spricht darüber mit dem israelischen Diplomaten Avi Primor.

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Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky

Zwölfzweiundzwanzig, 18.01.2020, 12:22 Uhr - Der Blick voraus: Leben und Arbeiten 2030

Sabina Matthay wirft einen Blick auf die möglichen Veränderungen, die uns bis 2030 erwarten. Dafür spricht sie mit dem Zukunftsforscher Sven Gábor Jánszky über lebensverändernde Technologien und über die Treffsicherheit von Zukunftsprognosen.

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Menschen beim Spinning im Fitness-Studio (Bild: imago images/Westend61)

Zwölfzweiundzwanzig, 11.01.2020, 12:22 Uhr - Fitness – Kult oder Wahn?

Alle Jahre wieder… der gleiche Vorsatz fürs neue Jahr: fitter und schlanker werden. Warum Fitness so wichtig ist und der perfekt trainierte Körper als gesellschaftliches Ideal gilt, diskutiert Sabina Matthay mit dem Sporthistoriker Jürgen Martschukat.

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ARCHIV: Sigurd Rink, Militärbischof der Evangelischen Kirche in Deutschland (Bild: imago images/epd)

Zwölfzweiundzwanzig, 04.01.2020, 12:22 Uhr - Vom gerechten Krieg zum gerechten Frieden

Können Kriege gerecht sein? Das ist die zentrale Frage, die Sigurd Rink in seinem aktuellen Buch stellt. Über Krieg, Frieden und die evangelische Kirche hat sich Sabina Matthay mit dem evangelischen Militärbischof unterhalten.

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Tobias Prüwer (Bild: Franziska Reif)

Zwölfzweiundzwanzig, 28.12.2019, 12:22 Uhr - 30 Jahre Mauerfall: Renaissance der Abschottung?

30 Jahre nach dem Fall der Mauer lebt der Wunsch nach Abschottung nicht nur in Deutschland wieder auf. Woran das liegt, bespricht Sabina Matthay mit dem Buchautor Tobias Prüwer.

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ARCHIV, 13.12.2019: Donald Trump im Oval Office. Trump bezeichnet die gegen ihn gerichtete Untersuchung als "Staatsstreich" und "Lynchmord" (Bild: Evan Vucci/AP/dpa)

Zwölfzweiundzwanzig, 21.12.2019, 12:22 Uhr - Matthias Lohre: Von Opfern und Helden

Ein Opfer sein möchte eigentlich kaum jemand. Doch manche fühlen sich in der Opferrolle wohl, Politiker nutzen sie gezielt, um Macht zu gewinnen. Darum dreht sich Matthias Lohres Buch "Das Opfer ist der neue Held". Sabina Matthay spricht mit ihm über das Phänomen.

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Berlin, 8.12.2019: Klara Geywitz spricht auf dem Bundesparteitag der SPD in Berlin (Bild: imago images/photothek)

Zwölfzweiundzwanzig, 14.12.2019, 12:22 Uhr - Vorwärts, aber wohin?

Die Potsdamerin Klara Geywitz scheiterte zusammen mit Finanzminister Olaf Scholz bei der Wahl um den Vorsitz der SPD. Nun soll die Sozialdemokratin an der Neuausrichtung der Partei mitarbeiten. Welche neue Strategien sieht sie für die alte Arbeiterpartei?

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Susanne Scharnowski (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 07.12.2019, 12:22 Uhr - Die Heimat, privat und politisch

Seit längerem macht der Begriff Heimat Karriere, sogar ein Bundesministerium trägt ihn in der offiziellen Bezeichnung. Doch was ist Heimat, Sehnsuchtsort, reaktionäres Konstrukt oder gefährdeter Raum? Literaturwissenschaftlerin Susanne Scharnowski hat die Geschichte eines Missverständnisses analysiert.

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Seyran Ates (Bild: imago images / snapshot)

Zwölfzweiundzwanzig, 30.11.2019, 12:22 Uhr - Anwältin, Imamin und ausgezeichnet unbequem: Seyran Ate?

Die Berlinerin Seyran Ate? ist längst über die Grenzen der deutschen Hauptstadt hinaus bekannt. Ausgewachsen als Tochter türkischer Gastarbeiter in Berlin, verteidigt die Anwältin Frauen gegen Gewalt in der eigenen Familie, streitet die Aktivistin gegen falsch verstandene Toleranz, wendet die Imamin sich gegen einen patriarchal geprägten, Frauen deklassierenden Islam ein. Am 5. Dezember erhält Seyran Ate? für ihr Engagement den Menschenrechtspreis der Universität Oslo. Mit ihr spricht Moderatorin Sabina Matthay.

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Ariadne von Schirach (Foto: Rahel Täubert)

Zwölfzweiundzwanzig, 23.11.2019, 12:22 Uhr - Miesepeter im Glück

Die Deutschen strotzen angeblich vor Glück. Laut "Glücksatlas" war unsere Lebenszufriedenheit noch nie seit der Wiedervereinigung so hoch wie heute, in Ost und West. Dieses Glück steht in seltsamem Kontrast zu einem gesellschaftlichen Klima, in dem sich Hass und Unverständnis auszubreiten scheinen. Die Philosophin Ariadne von Schirach attestiert der deutschen Gesellschaft deshalb eine Psychose und verordnet poetische Selbstreflektion. Mit ihr spricht Moderatorin Sabina Matthay.

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ARCHIV: Englischunterricht für Senioren (Bild: imago images/Rolf Zöllner)

Zwölfzweiundzwanzig, 16.11.2019, 12:22 Uhr - Lebenslanges Lernen

"Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" – Wer hat diesen Satz nicht schon mal gehört? Was man in jungen Jahren nicht lernt, kann man als Erwachsener nie mehr aufholen. "Völlig falsch", sagt der Neurobiologe Martin Korte von der Technischen Universität Braunschweig. Was beim Lernen im Gehirn abläuft und warum Erwachsene anders lernen als Kinder, warum Erfahrung das Lernen beschleunigt, aber manchmal auch behindert, darum geht es im Gespräch von Moderatorin Ruth Kirchner mit Martin Korte.

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Raj Kollmorgen

Zwölfzweiundzwanzig, 09.11.2019, 12:22 Uhr - Raj Kollmorgen - Transformation Ostdeutschland

30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer sind die Gräben zwischen Ost und West noch nicht überwunden. Warum Ostdeutsche oft anders ticken als Westdeutsche, warum sich viele im Osten heute noch als Bürger zweiter Klasse fühlen - darum geht es Moderatorin Ruth Kirchner im Gespräch mit dem Soziologen Raj Kollmorgen von der Hochschule Zittau/Görlitz in Sachsen.

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Thomas Kleine-Brockhoff (Bild: privat)

Zwölfzweiundzwanzig, 02.11.2019, 12:22 Uhr - Wider den Zerfall der liberalen Ordnung

Lange galten die Umwälzungen des Jahres 1989 als Beweis des unausweichlichen Siegeszuges der liberalen Ordnung, von Freiheit und Demokratie. Dreißig Jahre später scheint diese These widerlegt: Populisten sammeln Enttäuschte, Fremdenfeinde und Politikverdrossene ein und übernehmen die Macht. Der Westen ist in der Krise, weil er sich selbst beschädigt, stellt Thomas Kleine-Brockhoff fest. Doch der Untergang der liberalen Ordnung sei längt nicht ausgemacht, sagt der Vizepräsident des German Marshall Fund. Mit ihm spricht Moderatorin Sabine Matthay.

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