Der "Zwölfzweiundzwanzig"-Podcast von Inforadio

Zwölfzweiundzwanzig - Das Gespräch am Wochenende mit Sabina Matthay

Das große Gespräch am Wochenende - das sind 38 Minuten intensiver und auch kontroverser Diskurs mit hochrangigen Studiogästen über Themen aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft.

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Zwölfzweiundzwanzig, 16.06.2018, 12:22 Uhr - Fußball-WM politisch

Als die schönste Nebensache der Welt gilt vielen der Fußball und während der WM in Russland wird er sicher für circa eine Milliarde Menschen weltweit wochenlang zur Hauptsache. Manchen aber wird das Jubeln schwerfallen, findet diese WM doch in einer Autokratie statt, gegen die internationale Sanktionen verhängt sind, die ihre Opposition unterdrückt und die ihre Presse eingeschüchtert. Wird diese Fußball-WM zur Propagandaschau für Putin? Sollte die FIFA ihr Vergabeverfahren überdenken, und ist es richtig, dass Politiker zur WM nach Russland fahren? Sabina Matthay spricht darüber mit dem CDU-Bundestagsabgeordneten Marcus Weinberg, Kapitän des FC Bundestag.
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Zwölfzweiundzwanzig, 09.06.2018, 12:22 Uhr - Muslimischer Antisemitismus

Immer wieder erleben Juden in Deutschland Ablehnung und Hass von Muslimen. Der Politikwissenschaftler David Ranan hat gerade eine Studie zum muslimischen Antisemitismus vorgelegt und meint, dass das Phänomen oft politisch instrumentalisiert wird. Gibt es in Deutschland tatsächlich ein Problem mit muslimischem Antisemitismus - und woraus speist es sich? Sabina Matthay spricht mit David Ranan.

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Zwölfzweiundzwanzig, 02.06.2018, 12:22 Uhr - Das Erbe der Studentenbewegung

Das Jahr 1968 liegt nun fast ein Menschenleben zurück. Das Erbe der Studentenbewegung aber ist quicklebendig, glorifiziert von den einen, befehdet von den anderen, nicht zuletzt wegen der Verbindungslinien zwischen der Protestbewegung und der Terrorgruppe "Rote Armee Fraktion", kurz RAF. Die Journalistin und Autorin Bettina Röhl, Tochter der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, hat diesen Verbindungslinien gerade ein neues Buch gewidmet und meint, dass die 68er heute falsch bewertet werden. Sabina Matthay spricht mit Bettina Röhl.

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Zwölfzweiundzwanzig, 26.05.2018, 12:22 Uhr - Vom Hochstapeln und Tiefstapeln

Angeblich sind wir alle durchschaubar. Für die Behörden sowieso – trotz Datenschutz wissen die immer mehr über uns, sagen Datenschützer. Und auch soziale Netzwerke und Suchmaschinen im Internet kennen unsere Interessen, Hobbies und Laster. Trotzdem gibt es Menschen, die ihre Umwelt jahrelang mit einer falschen Identität zum Narren halten. Hochstapler nennt man sie und kaum jemand ist vor ihnen gefeit. Sabina Matthay spricht darüber Anett Kollmann, die gerade eine "kleine Geschichte der Hochstapelei" vorgelegt hat.

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Zwölfzweiundzwanzig, 19.05.2018, 12:22 Uhr - Frauen, Frieden und Sicherheit

Wenn nächstes Jahr wieder Plätze im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen frei werden, möchte die Bundesrepublik Deutschland wieder einen der Sitze des mächtigsten UNO-Gremiums einnehmen. Im Rahmen dieser Kandidatur betont Deutschland diesmal die zentrale Bedeutung der Mitwirkung von Frauen an Konfliktprävention, Friedensverhandlungen und Friedenskonsolidierung. Dabei hatte die Bundesrepublik die entsprechende UNO-Resolution 1325 lange stiefmütterlich behandelt. Sabina Matthay spricht mit der Diplomatin Patricia Flor, im Auswärtigen Amt zuständig für die Vereinten Nationen, über Frauen, Frieden und Sicherheit.

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Zwölfzweiundzwanzig, 12.05.2018, 12:22 Uhr - Ist des einen FKK des andern Porno?

Die Freibadsaison ist eröffnet, auch in den Seen der Region wird nun wieder gebadet, oft textilfrei. Allerdings deutlich weniger als zu Zeiten der DDR, sagt der Sexualforscher Kurt Starke. Das einst unbefangene Nacktsein sei längst dem pornografisch geschulten Blick zum Opfer gefallen. Sabina Matthay spricht mit Kurt Starke über private und öffentliche Nacktheit.

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Zwölfzweiundzwanzig, 05.05.2018, 12:22 Uhr - 200 Jahre Karl Marx

Am 5. Mai jährt sich der Geburtstag von Karl Max zu 200. Mal. Trotz der vernichtenden Niederlage, die der real existierende Sozialismus 1989 in Europa erlitten hat, ist der Trierer Philosoph keineswegs vergessen. Nicht nur in China, das zwar mittlerweile an der Spitze des Kapitalismus marschiert, aber dennoch der Geburtsstadt des Autors des Kommunistischen Manifests eine Marx-Statue zum Jubiläum spendiert. Wie aktuell ist der Politökonom heute? Ist er Säulenheiliger oder Richtungsweiser? Sabina Matthay spricht darüber mit Katja Kipping, Vorsitzende der Partei DIE LINKE.

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Zwölfzweiundzwanzig, 28.04.2018, 12:22 Uhr - Hass im Netz

Immer öfter berichten Journalistinnen und Journalisten von heftigen Anfeindungen bis hin zu Drohungen, meist per Email, Twitter oder Facebook. Viele versuchen, das an sich abprallen zu lassen. Der SPIEGEL-Korrespondent Hasnain Kazim hält davon nichts. Er ist schon lange Zielscheibe von Diffamierungen und hat irgendwann begonnen, den hatern zu antworten. Den Email-Verkehr hat er jetzt in einem Buch dokumentiert, Titel: "Post von Karl Heinz". Wer ist Karl Heinz, was schreibt er und was antwortet Hasnain Kazim ihm? Sabina Matthay spricht mit Hasnain Kazim über den Umgang mit Hass im Netz.

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Zwölfzweiundzwanzig, 21.04.2018, 12:22 Uhr - Muslimischer Antisemitismus

Immer wieder erleben Juden in Deutschland Ablehnung und Hass von Muslimen, so erst vor wenigen Tagen wieder in Berlin. Der Politikwissenschaftler David Ranan hat gerade eine Studie zum muslimischen Antisemitismus vorgelegt und meint, dass das Phänomen oft politisch instrumentalisiert wird. Gibt es in Deutschland tatsächlich ein Problem mit muslimischem Antisemitismus - und woraus speist es sich? Sabina Matthay spricht mit David Ranan.

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Zwölfzweiundzwanzig, 14.04.2018, 12:22 Uhr - Das Erbe der Studentenbewegung

Das Jahr 1968 liegt nun fast ein Menschenleben zurück. Das Erbe der Studentenbewegung aber ist quicklebendig, glorifiziert von den einen, befehdet von den anderen, nicht zuletzt wegen der Verbindungslinien zwischen der Protestbewegung und der Terrorgruppe "Rote Armee Fraktion", kurz RAF. Die Journalistin und Autorin Bettina Röhl, Tochter der RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, hat diesen Verbindungslinien gerade ein neues Buch gewidmet und meint, dass die 68er heute falsch bewertet werden. Sabina Matthay spricht mit Bettina Röhl.

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Zwölfzweiundzwanzig, 07.04.2018, 12:22 Uhr - Digitale Mündigkeit

Nie war die Nachrichtenübermittlung schneller. Twitter, Facebook, Instagramm stellen Journalisten ebenso vor neue Herausforderungen wie das Publikum. Jeder, der postet und kommentiert, leistet seinen digitalen Beitrag zur kollektiven Erregung. Droht unserer offenen Gesellschaft ein Kommunikations-Infarkt? Sabina Matthay spricht darüber mit dem Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen.
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Zwölfzweiundzwanzig, 31.03.2018, 12:22 Uhr - Plädoyer für eine starke UNO

Die Vereinten Nationen entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg aus dem Wunsch nach Friedenswahrung, als weltweit einzige Organisation werden ihre Grundsätze und Ziele bis heute universell anerkannt. Doch ihre Gestaltungsmacht wird durch staatliche Eigeninteressen und Souveränitätsansprüche beschränkt, Reformunfähigkeit, Bürokratie und Dilettantismus in den eigenen Reihen untergraben die Organisation ebenfalls. Brauchen wir die UNO noch und falls ja, wie muss sie sich ändern? Darüber spricht Sabina Matthay mit Marc Engelhardt, der sich in einem neuen Buch mit den Vereinten Nationen auseinandersetzt.

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