Der "Vis à vis"-Podcast von Inforadio

"Wir müssen lernen, Fotos richtig zu betrachten"

Was verraten Fotos der Nazis über die Verbrechen in den Konzentrationslagern? Für sein Buch "Die fotografische Inszenierung des Verbrechens" ist der Historiker Christoph Kreutzmüller von der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz dieser Frage nachgegangen. Mit Maria Ossowski hat er über seine Erkenntnisse gesprochen.
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Der "Vis à vis"-Podcast von Inforadio

Tegel: Ein Flughafen als Stadtquartier

Ein Wohnviertel, dazu Forschungs- und Industrieparks - die Nachnutzung des Flughafens Tegel nimmt immer mehr Gestalt an. Prof. Philipp Bouteiller und sein Team von der Tegel Projekt GmbH sind gut vorbereitet für eine Entwicklung, die der Stadt neue Chancen eröffnen soll.
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Der "Vis à vis"-Podcast von Inforadio

Extremsportler Huber über den Umgang mit der Angst

Alexander Huber ist Extremkletterer und hat oft neue Maßstäbe gesetzt. Dabei ist er an die Grenzen des Machbaren gegangen. Für sich selbst hat der Sportler die Angst zu seinem besten Freund erklärt. Darüber spricht mit ihm Christian Wildt.

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Ein Kind hält ein Plakat mit der Aufschrift "Kleine Kinder, Kleine Rechte?" neben seiner Mutter (Bild: dpa)

Richter: "Kinder können ihre Rechte nicht selbst wahrnehmen"

Der Richter Rüdiger Ernst engagiert sich seit Jahren für Kinderrechte. Er fordert unter anderem die Aufnahme von Kindergrundrechten ins Grundgesetz. Darüber und über die Auswirkungen der Corona-Krise auf Familien aus rechtlicher Sicht, spricht Ansgar Hocke mit ihm.

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Junges Paar mit Mundschutzmaske (Bild: imago images / Michael Weber)

Zärtlichkeit in Zeiten von Corona

Abstand, Distanz und Kontaktbeschränkungen. Wie wirken sich diese zentralen Schutzmaßnahmen in der Corona-Pandemie auf unser Liebes- und Sexleben aus? Darüber spricht Anke Burmeister mit der Soziologin und Sexual-Pädagogin Barbara Rothmüller.

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Shermin Langhoff, Intendantin des Maxim Gorki Theaters Berlin (Bild: imago images / Jürgen Heinrich)

"Wir müssen noch mehr Menschen ermöglichen, Theater zu schauen"

Wegen der Pandemie können Theater ihre Stücke aktuell nur im Internet streamen. Sieht so vielleicht sogar die Zukunft aus? Nein, sagt Shermin Langhoff. Über ihre Visionen für die Zeit nach Corona hat die Intendantin des Maxim Gorki Theaters mit unserer Theaterexpertin Ute Büsing gesprochen.

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Apps von Google, Facebook, Amazon und Ebay auf einem Display eines Apple iPhones

Die große Zerstörung der Digitalisierung

Durch die Corona-Pandemie erleben wir gerade einen abrupten und radikalen Umbruch unserer Arbeitswelt. Wenn wir darauf nicht aktiv reagieren, droht eine extrem ungerechte Entwicklung, warnt der Berliner Unternehmer Andreas Barthelmess in seinem neuen Buch "Die große Zerstörung".

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Archiv: Wolfgang Maennig, Professor für Volkswirtschaft an der Universität Hamburg und ehemaliger Olympiasieger im Rudern

Bundesliga könnte sich im Wettbewerb verbessern

Der deutsche Sport nach Corona wird schwächeln, aber letztlich vielleicht eine große Chance bekommen. Das vermutet der Ruder-Olympiasieger und Wirtschaftsprofessor Wolfgang Maennig. Sport-Reporter Nikolaus Hillmann hat ihn in der Reihe "Unsere neue Welt nach Corona" zur Zukunft des Sports befragt.

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Unternehmensberater und Trendforscher Matthias Horx (Bild: dpa/ Gregor Fischer)

Matthias Horx: Über unsere Welt nach Corona

Dass die Corona-Krise unsere Welt langfristig verändert, ist eindeutig. Aber in welche Richtung zeigt die Zukunft? Welche Themen beschäftigen uns in fünf oder zehn Jahren? Inforadio-Redakteur Christina Wildt hat den selbsternannten "Zukunftsforscher" Matthias Horx getroffen und mit ihm einen Blick auf die Welt nach der Corona-Krise geworfen.

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Der Autor Ilija Trojanow

Trojanow: Für gerechtere globale Strukturen nach der Krise

Ilija Trojanow ist Bestseller-Autor. Seine Werke handeln von zahlreichen Aufenthalten und Begegnungen in Ländern jenseits des europäischen Wohlstandes. Auch in der Corona-Krise meldet sich Trojanow zurück: Die Gesellschaft müsse umdenken und erkennen was - auch abseits von Corona - auf der Welt schief läuft.

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Symbolbild zur gesellschaftlich zunehmenden Solidarität im täglichen Miteinander in Zeiten des Coronavirus: Schriftzug bis bald, bleiben Sie gesund und achten Sie aufeinander an einem Kino in der Innenstadt von Stuttgart, Baden Württemberg, Deutschland

Wie viel Solidarität braucht die Gesellschaft?

Besuchsverbote in Altenheimen, Einschränkungen des Demonstrationsrechts und des Schulbesuchs - die Bekämpfung der Corona-Pandemie wirft auch ethische Fragen auf. Der Theologe und Sozialethiker Andreas Lob-Hüdepohl ist Mitglied im Deutschen Ethikrat. Mit Redakteurin Ursula Voßhenrich hat er über Solidarität und Immunität gesprochen.

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Berlins Finanzsenator Matthias Kollatz. (Bild: imago/Ulli Winkler)

Berliner Wirtschaft: Zehn Jahre bis zur Entlastung

Rot-Rot-Grün in Berlin ringt um den richtigen finanzpolitischen Kurs in der Corona-Krise. Bis zu zehn Jahre könnte es dauern, bis sich die Berliner Wirtschaft vom Schock der Corona-Krise erholt, sagt Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD). Doch wie ist die Krise zu stemmen?

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DDR-Ministerpräsident Lothar de Maiziere (hinten links) und Bundeskanzler Helmut Kohl (hinten Mitte) während der Unterzeichnung des Staatsvertrags zur Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen der Bundesrepublik und der DDR durch den DDR-Finanzminister Walter Romberg (sitzend links) und Bundesfinanzminister Theo Waigel (sitzend rechts) am 18. Mai 1990

Wirtschaftsunion: "Geburtsfehler der deutschen Einheit"

Am 18. Mai 1990 wurde der Staatsvertrag zur Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion zwischen der BRD und DDR unterzeichnet. Eine der schärfsten Kritikerinnen des Einheits-Prozesses ist die Publizistin Daniela Dahn. Warum? Darüber hat Jana Ebert mit ihr gesprochen.

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Mit einem selbst gefertigten Transparent fordern Teilnehmer der Massendemonstration am 04.November 1989 auf dem Berliner Alexanderplatz freie Medien (Bild: dpa-Zentralbild)

Mandy Tröger: Übernahme der DDR-Presse

In der Wendezeit gab es viele Veränderungen - auch in der Presselandschaft. Die Medienwissenschaftlerin Mandy Tröger kommt in ihrem Buch "Pressefrühling und Profit" zu dem Schluss: Westdeutsch Interessen haben eine basisdemokratische Wende in der DDR-Presselandschaft verhindert. Darüber hat sie mit Dietmar Ringel gesprochen.

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Manfred Maurenbrecher

Manfred Maurenbrecher: Album trotz Corona-Krise

Mitte März ist Manfred Maurenbrechers neues Album "Inneres Ausland" auf den Markt gekommen - allerdings dank Corona weniger beachtet worden als gewohnt. Alle Konzerte mussten ausfallen. Was das mit dem Liedermacher gemacht hat, hat er Musikfan und Redakteur Gerd Dehnel erzählt.

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Eine genehmigte Demonstration gegen das coronabedingte Infektionsschutzgesetz und die damit einhergehenden Freiheitsbeschränkungen fand in der Innenstadt von Köln statt, Nordrhein Westfalen, Deutschland. Eine Demonstrantin hält ein Plakat mit Aufschrift gib Gates keine Chance hoch.

Vis a Vis, 13.05.2020, 10:45 Uhr - Verschwörungstheorien: Zwischen Fakten und Fantasie

Verschwörungstheoretiker verbreiten auch in Zeiten von Corona wilde Theorien: Die Pandemie sei Deckmantel für finstere politische Pläne, lauten die Behauptungen. Wie kommt es dazu und wie lassen sich Fakten und pure Fantasie unterscheiden? Christian Wildt und der Tagesschau-Faktenfinder Patrick Gensing sind dem auf den Grund gegangen.

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Ein Pfleger schiebt einen Patienten im Krankenhausgang.

Vis a Vis, 12.05.2020, 10:45 Uhr - Zukunft der Pflege - Weg von der Berufung zum Beruf

Pflegekräften wird in Zeiten von Corona viel Respekt entgegengebracht. Die Bevölkerung applaudiert für die harte Arbeit. Doch wie lange hält diese Stimmung an? Jörg Pawlowski, Personalratschef der Berliner Charité, will auch nach der Krise für bessere Arbeitsbedingungen kämpfen.

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Adolf Eichmann vor Gericht

Vis a Vis, 11.05.2020, 10:45 Uhr - Adolf Eichmann: "Chef-Organisator der Juden-Deportation"

Vor sechzig Jahren kam es in Buenos Aires zu einer spektakulären Entführung: Der NS-Verbrecher Adolf Eichmann wurde von den Israelis gekidnappt und vor Gericht gebracht. "Für Israel war es der Prozess, der endlich den Holocaust, die Shoah thematisierte", sagt Michael Wildt, Professor für deutsche Geschichte.

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Am Gewehr einer Statue des Sowjetischen Ehrenmals in Berlin hängt ein Bundes Band

Vis a Vis, 08.05.2020, 10:45 Uhr - Zeitzeuge: "Wir dürfen uns mit den Deutschen versöhnen"

David Savranskij hat das Kriegsende am 8. Mai 1945 als jüdischer Offizier in der Roten Armee miterlebt. Heute lebt er in Potsdam und engagiert sich für die Aussöhnung zwischen Deutschen und Russen. Es habe keinen Sinn, eine Feindschaft mit ins Grab zu nehmen, hat er Tina Heidborn vor acht Jahren im Interview erzählt.

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Yehuda Bacon 2015 vor dem Holocaust-Mahnmal in Berlin

Vis a Vis, 07.05.2020, 10:45 Uhr - Yehuda Bacon: "Hass zerstört den Menschen"

Yehuda Bacon hat die Konzentrationslager Theresienstadt und Auschwitz überlebt. Bei Kriegsende vor 75 Jahren wurde der heute 90-Jährige befreit. Die Begegnung mit humanistischen Menschen habe ihm den Glauben an die Menschlichkeit zurückgegeben, sagt Bacon.

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Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, spricht während einer Sondersitzung im Europäischen Parlament

Vis a Vis, 06.05.2020, 10:45 Uhr - Guérot: "Europa leidet an multiplem Organversagen"

Nie wieder Krieg in Europa - aus diesem Wunsch entstand nach dem Kriegsende vor 75 Jahren allmählich die Europäische Union. Heute stecke Europa in einer Krisen-Dekade, sagt die Politologin Ulrike Guérot. Stephan Oszváth hat mit ihr über den utopischen Entwurf einer "Republik Europa" gesprochen.

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Der frühere österreichische Vizekanzler Erhard Busek

Vis a Vis, 05.05.2020, 10:45 Uhr - "Europa braucht weniger Vorurteile und mehr ernsthafte Diskussionen"

Anstatt gleichberechtigt miteinander zu verhandeln, dominieren in Europa 75 Jahre nach Kriegsende noch immer westeuropäische Staaten, meint Österreichs ehemaliger Vizekanzler Erhard Busek. Über die "EU in der Beziehugnskrise" hat Stephan Oszváth mit ihm gesprochen.

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Eurpäische Fahnen wehen im Wind in Brüssel (Bild: imago images / Le Pictorium)

Vis a Vis, 04.05.2020, 10:45 Uhr - Von Lucke: "Pluralität macht Europa hoch attraktiv"

Wenn in Europa um Geld gestritten wird, kommen häufig alte Ressentiments hoch. Doch was verbindet und was trennt Europa 75 Jahre nach dem Kriegsende? Stephan Ozsváth hat über den Kultur- und Diskursraum Europa mit dem Politologen Albrecht von Lucke gesprochen.

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Archiv: Neonazis bedrängen Journalist David Janzen (Bild: imago images/ Michael Trammer)

Vis a Vis, 30.04.2020, 10:45 Uhr - Gewalt gegen Journalist*innen – "Wenn wir an der Macht sind, hängt ihr als erst

Am kommenden Sonntag ist der "Internationale Tag der Pressefreiheit" – doch in Deutschland gibt es weiterhin ein Problem mit Gewalt gegen Medienschaffende. rbb-Reporter Sebastian Schiller aus dem Studio in Cottbus hat diese selbst erfahren – in Form von Einschüchterungen und Drohungen. Inforadio-Redakteur Wolf Siebert hat mit ihm darüber gesprochen.

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Monika Grütters (CDU), Kulturstaatsministerin, sitzt in ihrem Büro an einem Tisch (Bild: dpa)

Vis a Vis, 29.04.2020, 10:45 Uhr - Monika Grütters: "Wir zahlen künftig Ausfallhonorare"

Durch die Coronakrise mussten alle Kultureinrichtungen schließen. Viele Künstler verdienen nichts mehr und wollen wieder auftreten. Über Hilfen und Perspektiven für Künstler und Einrichtungen hat Maria Ossowski mit der Kulturstaatsministerin Monika Grütters gesprochen.

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Wirtschaft in der Corona-Krise

Vis a Vis, 27.04.2020, 10:45 Uhr - "Wir werden eine ganz neue Welt haben"

Die Folgen der Corona-Ausbreitung legen mittlerweile ganze Volkswirtschaften lahm. Das könnte in einer massiven Krise enden. Ökonom Daniel Stelter schlägt vor: Die Staaten sollen sich über ihre Notenbanken finanzieren.

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Archiv: Der Unternehmer Michael Kölmel (Bild: imago images/ Christian Grube)

Vis a Vis, 21.04.2020, 10:45 Uhr - Investor Kölmel: "Bin vollkommen überzeugt, dass es eine gute Idee war"

Es klingt wie ein modernes Märchen: Es war einmal eine Hausgemeinschaft am Strausberger Platz, die bangte um ihre Wohnungen und suchte bundesweit nach einem "Investor mit Herz". Gefunden hat sie Unternehmer Michael Kölmel, der die Immobilie kaufte. Inforadio-Reporter Wolf Siebert hat Kölmel zum Gespräch getroffen.

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Thomas Sparr, Literaturwissenschaftler und Verleger im "Haus für Poesie Berlin"

Vis a Vis, 20.04.2020, 10:45 Uhr - "Todesfuge" von Paul Celan – "Das Gedicht ist ein Störenfried"

Die "Todesfuge" von Paul Celan ist ein Stück Weltliteratur. Der Autor Thomas Sparr hat eine "Biographie" des Gedichts geschrieben – und beleuchtet zugleich eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte, die Ermordung der europäischen Juden.

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