Der Interviews-Podcast von Inforadio

Podcast: Interviews

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- Gekommen, um zu bleiben

Wenn ein Politiker früher einen Skandal verursachte oder durch Fehlleistungen auffiel, dann nahm er in aller Regel wenig später seinen Hut. Doch diese Zeiten sind offenbar vorbei: Es ist aus der Mode gekommen, Konsequenzen zu ziehen. CSU-Chef Horst Seehofer lehnt einen Rücktritt aus der Wahlschlappe in Bayern - bisher - ab. Warum kleben manche an ihren Stühlen? Der Sozialpsychologe Wolfgang Scholl erklärt: "Macht führt dazu, dass die Wahrnehmung verschiedener Faktoren sehr begrenzt wird."
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- 20 Jahre Aufarbeitung der SED-Diktatur

Für Abiturienten ist die DDR so weit weg wie der Erste Weltkrieg, heißt es in der Berliner Aufarbeitungs-Stiftung. Jungen Menschen den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur zu vermitteln, ist ein wichtiges Anliegen. An diesem Mittwoch feiert die Stiftung ihren 20. Geburtstag. Von Roland Jahn, dem Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen, wollen wir wissen: Was wurde erreicht, und wo sieht er die größten Baustellen?
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- "Löw hat die Antwort auf die Angriffe gegeben"

Es war eine Niederlage, die Mut macht: Das unglückliche 1:2 der DFB-Mannschaft in der Nations League gegen Weltmeister Frankreich hat tatsächlich deutlich mehr Argumente für den momentan umstrittenen Nationaltrainer Joachim Löw geliefert als gegen ihn. So sieht es auch der Sportpsychologe Gunter Pilz: "Sie haben erfrischenden Fußball gespielt und von daher haben die Mannschaft und der Trainer die Antwort auf die Angriffe gegeben."
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- Brexit: EU bietet längere Übergangsphase

Am Mittwochabend startet in Brüssel der EU-Gipfel, bei dem es um den Brexit und seinen genaueren Ablauf geht. EU-Unterhändler Barnier hatte am Dienstag in Luxemburg den Europaministern den Stand der Dinge mitgeteilt - und die Aussichten auf schnelle Lösungen sehen düster aus. Michael Roth (SPD), Staatsminister im Auswärtigen Amt, sagt: "Es geht darum, Nachteile für die EU-Bürger zu vermeiden."
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- Wie weiter mit Seehofer und der CSU?

Nach den deutlichen Einbußen bei der Bayern-Wahl setzt die CSU auf Stabilität und hat den amtierenden Ministerpräsidenten Söder wieder für das Amt nominiert. Und auch Parteichef und Bundesinnenminister Seehofer will nicht zurücktreten. Kurz nach der Wahl sei das durchaus plausibel, sagt Prof. Werner Weidenfeld vom Centrum für angewandte Politikforschung in München. Erst gelte es, die Hessen-Wahl und die Regierungsbildung in Bayern abzuwarten, bevor der Personal-Kurs in der CSU korrigiert werden könne.
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- Brand (CDU): "Hessen ist ein ganz anderer Fall"

Nach der Bayern-Wahl am Sonntag wird am 28. Oktober auch in Hessen gewählt, wo seit 2010 CDU-Ministerpräsident Bouffier regiert. Der CDU drohen Einbußen, Bouffier sieht den Grund in der CSU. Michael Brand, Chef der hessischen CDU-Landesgruppe im Bundestag, sieht das ähnlich, betont aber auch im Inforadio: "Es geht am 28. Oktober weder um Berlin noch um Bayern, sondern um Hessen. Wir wollen aus diesem Trend raus." Er sei "sehr sicher, dass jetzt mit der Wahl ein Aufbruchsignal für den Bund entsteht."
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- Mesale Tolu: "Es wird auf eine Haftstrafe hinauslaufen"

Knapp zwei Monate nach ihrer Ausreise aus der Türkei wird die deutsche Journalistin Mesale Tolu am Dienstag an der Fortsetzung ihres Prozesses in Istanbul teilnehmen. Ihr wird Terrorunterstützung vorgeworfen, Tolu weist die Vorwürfe entschieden zurück. Was die Journalistin in der Türkei erwartet, ist im Moment völlig unklar. Im Inforadio-Gespräch erklärt sie, weshalb sie trotzdem zurückkehrt.
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- Potsdams neuer OB Schubert will kein "Weiter so"

Seit Sonntag steht fest: Mike Schubert (SPD) wird neuer Oberbürgermeister von Potsdam. Er setze sich in der Stichwahl gegen die Linken-Kandidatin Martina Trauth durch. Im Inforadio-Gespräch kündigt Schubert Veränderungen und Analysen an - so sollen beispielsweise Fehler der Vergangenheit offen benannt werden. Schwerpunkte möchte er bei der Wohnungspolitik und dem regionalen Nahverkehr setzen.
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- Obdachlose können im Winter weiter in U-Bahnhöfen schlafen

Die BVG wird auch weiterhin Übernachtungsräume für Obdachlose in U-Bahnhöfen bereitstellen. Darauf haben sich am Montag Senat und BVG geeinigt. Es gab bei der BVG Überlegungen, die Bahnhöfe aus Sicherheitsgründen nachts vollständig zu schließen. In welchen Bahnhöfen es die Schlafplätze geben wird, werde jetzt geprüft, sagt Sozialsenatorin Breitenbach (Die Linke) im Inforadio-Gespräch. Zwei bis drei kommen demnach in Frage.
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- "CSU und Grüne trennen teilweise Welten"

Die Grünen sind bei der Wahl in Bayern am Sonntag klar zweitstärkste Kraft geworden. Trotzdem sieht es so aus, als ob dort weiter ohne sie regiert wird, denn die CSU schielt auf die Freien Wähler als Koalitionspartner. Die Grünen stehen trotzdem für Sondierungen bereit, sagt Ludwig Hartmann von den Grünen im Bayerischen Landtag. Entscheidend sei, dass die CSU Bereitschaft zeige, ihre Politik zu ändern.
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- SPD-Generalsekretär Klingbeil: "Wir müssen mutiger werden"

Mit unter 10 Prozent hat die SPD in Bayern einen historischen Tiefpunkt erreicht. Die Sozialdemokraten scheinen in Schockstarre und sehen im Zerwürfnis der Schwesterparteien CDU und CSU einen der Hauptgründe für das eigene Scheitern im Freistaat. "Das Ergebnis war ein klares Signal an die Regierungsparteien in Berlin, dass wir aufhören sollen mit dem Streit", sagt SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil. Man brauche nun einen "Stil des Miteinanders" in der Großen Koalition. Die SPD generell müsse erkennbarer werden, vor allem bei ihrem Kernthema soziale Gerechtigkeit.
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- AfD-Chef Gauland: "Wir müssen noch stärker werden"

Erwartungsgemäß hat die AfD in Bayern den Einzug in den Landtag geschafft. Im Interview zeigt sich Parteichef Alexander Gauland "sehr zufrieden" mit dem Ergebnis von 10,2 Prozent. Die AfD habe das Potential als Partei weiter zu wachsen: "Wir können leicht auf 20 Prozent kommen, wenn wir nichts falsch machen und wenn wir uns so weiterverhalten, wie wir es bisher getan haben", so Gauland im Inforadio. Mittel- und langfristig müsse die AfD Verantwortung übernehmen. Noch sei es aber zu früh dafür.
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- Analyse der Bayernwahl: "Ein dramatisches Ergebnis"

Die CSU verliert dramatisch, ebenso die SPD. Gleichzeitig gewinnen die Grünen deutlich, auch die AfD schafft es in den zweistelligen Bereich und damit erstmals in den bayrischen Landtag. Zum Absturz der CSU sagt der Politikwissenschaftler Carsten Koschmieder von der FU Berlin: "Der Hauptfehler war, die gute wirtschaftliche Lage in Bayern nicht in den Mittelpunkt zu stellen." Stattdessen habe man rhetorisch auf das Flüchtlingsthema gesetzt, das habe nicht funktioniert.
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- Huber (CSU): "Die Hauptverantwortung liegt in Berlin"

Ex-Parteichef Erwin Huber macht das "erschreckend schwache" Erscheinungsbild der Großen Koalition in Berlin für das Wahlergebnis in Bayern verantwortlich. Die CSU müsse wieder ein verlässlicher Koalitionspartner werden. Parteichef Horst Seehofer habe historische Tiefstände der CSU zu verantworten. "Man muss nun der Öffentlichkeit gegenüber ein klares Signal setzen, dass wir verstanden haben", so Huber.
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- Vorgeburtliche Bluttests - ja oder nein?

Die Grünen-Bundestagsabgeordnete Corinna Rüffer hat sich für vorgeburtliche Bluttests ausgesprochen. Sie sagte im Inforadio, der Test auf das Down-Syndrom sei beispielhaft. Weitere Tests stünden kurz vor der Zulassung. Deshalb müsse diskutiert werden, wie weit man gehen wolle.
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- Experte: Keine Gefahr für die Spree

In Berlin müssen möglicherweise die Schleusen in der Spree geschlossen werden, sollte die Trockenheit weiter anhalten. Professor Christoph Hinz arbeitet am Lehrstuhl Hydrologie und Wasserressourcenbewirtschaftung der BTU Cottbus. Er lobte im Inforadio die Wasserbewirtschaftung.
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- "Es grummelt im Land"

Bei der Landtagswahl in Bayern könnte Prognosen zufolge die erfolgsverwöhnte CSU nach 60 Jahren an der Macht einen historischen Einbruch erleben. Die Historikerin Prof. Marita Krauss, Expertin für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte, erläutert im Inforadio die Gründe für diese Zeitenwende.
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- Wirtschaftswissenschaftler lehnt Altmaier-Pläne ab

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) will die Unternehmen in Deutschland steuerlich massiv entlasten. In einem "wirtschaftspolitischen Aktionsprogramm" schlägt sein Ministerium umfangreiche Maßnahmen vor, um die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen zu sichern. Henrik Enderlein, Vizepräsident und Professor für Politische Ökonomie an der Hertie School of Governance in Berlin, lehnt diese Pläne ab.
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- Zeitenwende in Bayern

Die CSU muss bei der Bayern-Wahl am Sonntag mit herben Verlusten rechnen - laut ZDF-"Politbarometer" liegt die Partei derzeit nur noch bei 34 Prozent, die Zeit der Alleinherrschaft wäre damit vorbei. Der Wähler wisse nicht mehr, wofür die CSU stehe, meint der Münchner Politikwissenschaftler Prof. Dr. Michael Koß. Und er glaubt, dass sowohl Horst Seehofer als auch Markus Söder dieses Erdbeben politisch nicht überleben werden.
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- Welthungerhilfe stellt Index 2018 vor

Nach dem Index der Welthungerhilfe für 2018 sind die Werte zur Hungersituation in 119 Ländern gefallen. Dennoch gibt es die paradoxe Situation, dass die Zahl der Hungernden weltweit steigt. Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, nannte die Ursachen: Kriege und der Klimawandel.
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