Verleihkatalog der Ufa für die Saison 1925/26
Bild: Quelle: Deutsche Kinemathek – Schriftgutarchiv Foto: Marian Stefanowski / Deutsche Kinemathek

- Die UFA - Geschichte einer Marke

Die Sonderausstellung zur einhundertjährigen Film- und Fernsehgeschichte in Deutschland - noch bis zum 22. April 2018 zu sehen in der Deutschen Kinemathek am Pariser Platz.

UFA - mit diesen drei Buchstaben verbindet sich inzwischen eine einhundertjährige Kino- und Fernsehgeschichte. Gegründet im Dezember 1917 - noch während des Ersten Weltkrieges,  wurde die "Universal Film AG" binnen kürzester Zeit zur bedeutendsten deutschen Filmproduktionsgesellschaft. Heute ist die "UFA GmbH" Marktführer der Fernsehproduktion in Deutschland.

Vom 24. November 2017 bis 22. April 2018 präsentiert die Deutsche Kinemathek - Museum für Film und Fernsehen deren wechselvolle Konzern- und Markengeschichte.

In sieben Kapiteln (nach unterschiedlichen Jahren und Jahrzehnten untergliedert) werden die Unternehmens- und Markengeschichte skizziert und zugleich die Entwicklung der audiovisuellen Medien in Deutschland reflektiert.

160 Exponate und zwölf Medienstationen

Anhand einer Vielzahl von Exponaten, die von der Stummfilmzeit über das Aufkommen des Fernsehens bis hin zu aktuellen Innovationen der heutigen UFA reichen, lassen sich die Reaktionen des Unternehmens auf gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen sowie die Marktmechanismen der jeweiligen Epoche nachvollziehen.

Zu den 160 Exponaten zählen Kostüme, Requisiten, Fotos, Plakate, Entwürfe, Produktionsunterlagen, Korrespondenzen, Werbematerialien etc.

Sechs großflächige Projektionen mit Filmausschnitten aus zehn Dekaden sind Teil der Medieinstallation: 104 Ausschnitte und 210 Filmminuten werden an diversen Stationen präsentiert.

100 Jahre UFA in Bildern