ARCHIV, 4.11.1989: Demonstration für freie Wahlen auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin (Bild: imago/Sven Simon)
Bild: imago/Sven Simon

Das Forum mit Harald Asel - 1989/90...und die Welt war anders

Es waren Wochen, in denen sich Historisches im Minutentakt zu ereignen schien. Zementierte Ordnungen im Nachkriegseuropa zerbröselten, persönliche Lebensentwürfe wie transnationale Bündnisse mussten neu gefunden werden. Was lehrt uns der Blick auf diese Zeit dreißig Jahre später? Darüber diskutiert Harald Asel mit Gästen am 19. März 2019 mit seinen Gästen.

Mit den Jahren 1989/90 verbindet sich eine historische Zäsur – mit nachhaltigen Wirkungen für Deutschland und die Welt. 30 Jahre später gilt es, an die historischen Ereignisse, ihre Ursachen und Nachwirkungen zu erinnern und aktuelle Fragestellungen zu diskutieren. Woher kommt die Sehnsucht nach alten oder neuen Autoritäten? Welche eingefrorenen Konflikte kehrten wieder? Welche Deutungsmuster gibt es für die revolutionären Veränderungen in den unterschiedlichen Staaten? Inwiefern lassen sich globale Wechselwirkungen in den Blick nehmen? Was ist von 1989/90 geblieben? Und wie erinnern wir daran?

"1989–2019: Die Revolutionen in der DDR und in Ostmitteleuropa. Entwicklungen und Perspektiven", so lautet der Titel einer zweitägigen Konferenz, mit der die Auf- und Umbrüche in ihren globalen Wirkungen verortet werden sollen. Am Eröffnungstag gehen  zunächst zwei Impulsvorträge genauer auf die Zäsur vor dreißig Jahren ein. Dann wird im Gespräch danach gefragt, wie die Revolutionen die internationale Ordnung dauerhaft verändert haben.  

Auf dem Podium:

Prof. Dr. Klaus Gestwa, Direktor des Instituts für Osteuropäische Geschichte und Landeskunde der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

Dr. Manfred Sapper, Chefredakteur der Zeitschrift Osteuropa, Berlin

Prof. em. Dr. Gabriella Schubert, Präsidium der Südosteuropa-Gesellschaft e. V., Berlin

Dr. Angela Siebold,  Historisches Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Moderation: Harald Asel

Eine Veranstaltung vom Berliner Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, der Deutsche Gesellschaft e. V. und Inforadio.

Wo: Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund, Luisenstraße 18, 10117 Berlin

Wann: Dienstag 19. März 2019, 10.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Anmeldung bis zum 17.03. erbeten unter: heike.tuchscheerer@deutsche-gesellschaft-ev.de