Krieg in der Ukraine

Rettungskräfte sind nach einer Explosion in Kiew im Einsatz. Während des Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres hat es in der Nähe des Kiewer Stadtzentrums mehrere Explosionen gegeben.
AP/dpa

Seit Ende Februar herrscht Krieg in Europa: Russland greift die Ukraine militärisch an. Im ganzen Land stehen die Städte immer wieder unter Beschuss. Mehrere Millionen Menschen sind auf der Flucht. Inforadio begleitet die Entwicklung und erklärt Hintergründe in Interviews, Reportagen und Podcasts.

Aktuelle Entwicklungen

Eine 86-jährige Frau trauert in Irpin am Grab ihres Sohnes.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Krieg in der Ukraine - Ukraine: Geständnis im ersten Kriegsverbrechen-Prozess

Im ersten Prozess wegen mutmaßlicher Kriegsverbrechen in der Ukraine hat der 21-jährige Angeklagte am Mittwoch in Kiew ein Geständnis abgelegt. Es sei gut, dass es einen solchen Prozess "nach so kurzer Zeit" gibt, sagt Wenzel Michalski, Direktor des Deutschlandbüros von Human Rights Watch: "Das gibt den Opfern Hoffnung."

Das Logo der G7 steht beim Außenministertreffen in Weißenhaus auf eine Wiese
picture alliance / photothek

Krieg in der Ukraine - Ukraine-Hilfe: FDP gegen gemeinschaftliche Schulden

Die Ukraine bittet um Budgethilfen, weil durch den Angriff Russlands alle Staatseinnahmen eingebrochen sind. Am Mittwoch beraten die G7-Finanzminister über weitere Unterstützung. Gemeinschaftliche Schulden der Staaten hält der finanzpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Markus Herbrand, aber für den falschen Weg.

Die Flaggen der NATO, von Schweden und Finnland auf einem Bildschrim dargestellt (Bild: picture alliance / NurPhoto)
picture alliance / NurPhoto

Krieg in der Ukraine - Wadephul (CDU): "Putin hatte eine andere Wahl"

Schweden und Finnland haben beschlossen, den Eintritt in die Nato zu beantragen. Der CDU-Außenpolitiker Johann Wadephul plädiert dafür, sich bei den Plänen nicht von russischen Drohungen beeindrucken zu lassen. Präsident Putin sei selbst schuld daran, dass die beiden Länder ihre Neutralität aufgeben.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), wartet auf den Beginn der Sitzung
dpa

Krieg in der Ukraine - CDU-Politiker Otte: Bundeswehr einsatzfähig machen

Der Krieg in der Ukraine beschäftigt am Freitag den Verteidigungssausschuss des Bundestags. Kanzler Scholz (SPD) stand lange in der Kritik wegen seiner zögerlichen Haltung zur Lieferung schwerer Waffen. Der CDU-Verteidigungsexperte Henning Otte sagt, die Bundeswehr müsse besser ausgestattet werden.

Gregor Gysi (Die Linke) äußert sich vor der Fraktionssitzung der Linken im Deutschen Bundestag zu seiner erfolgten Ukraine-Reise (Bild: dpa)
dpa

Krieg in der Ukraine - Gysi: "Wir sollten nicht an Kriegen verdienen"

Am Donnerstag startet das Gipfeltreffen der G7-Außenminister in Schleswig-Holstein. Dabei spielt der Krieg in der Ukraine die zentrale Rolle. Linken-Außenpolitiker Gregor Gysi zeigt sich über mögliche Maßnahmen der russischen Seite besorgt, falls sich Präsident Wladimir Putin in die Ecke gedrängt fühlt.

Russlands Präsident Wladimir Putin während seiner Rede zum 77. Tag des Sieges der Sowjetunion über Nazi-Deutschland am 9.5.2022 (Bild: dpa / Mikhail Metzel)
dpa / Mikhail Metzel

Krieg in der Ukraine - "Putin stimmt die Bevölkerung auf Krieg ein"

In seiner Rede zum 77. Tag des Sieges über Nazi-Deutschland hat Wladimir Putin den Einmarsch in der Ukraine erneut verteidigt. Weil er die Ukraine nicht besiegen könne, versuche er nun das Geschehen umzudeuten in einen Verteidigungskrieg gegen den Westen, sagt Jörg Baberowski, Osteuropa-Experte an der Humboldt-Universität.

Polizeibewachung am Treptower Ehrenmal
rbb/Tiegs

Krieg in der Ukraine - Schwieriges Gedenken zum 8. Mai

Der 8. Mai ist mittlerweile in ganz Deutschland ein Gedenktag der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht. Doch kann die Befreiung durch Russland angesichts des Krieges in der Ukraine gefeiert werden? Und wie denken Ukrainerinnen und Ukrainer darüber? Von Sylvia Tiegs und Matthias Schirmer

24.2.2022: Alle Flaggen vor dem Museum Karlshorst sind bis auf die ukrainische abgenommen und der Zusatz "Deutsch-Russisches" vor dem Museum abgeklebt (Bild: picture alliance/dpa)
pa

Krieg in der Ukraine - Direktor Morré: Ukraine-Krieg ändert das Gedenken

Am ersten Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine hat das Deutsch-Russische Museum in Berlin-Karlshorst Konsequenzen gezogen: Es kehrte zu seinem ursprünglichen Namen "Museum Berlin-Karlshorst" zurück. Direktor Jörg Morré sagt, es ging darum, "das Ungleichgewicht in Richtung russische Föderation sichtbar zurückzunehmen".

Alice Schwarzer, Autorin und Feministin
dpa

Krieg in der Ukraine - Schwarzer: "Ein dritter Weltkrieg ist zu befürchten"

Der Bundestag hat am Donnerstag Waffenlieferungen an die Ukraine befürwortet. Rund zwei Dutzend Intellektuelle und Künstler bitten Kanzler Olaf Scholz (SPD) nun in einem offenen Brief, seine ursprüngliche "Position der Besonnenheit" wieder einzunehmen. Der Krieg könne nur durch einen Kompromiss enden, sagt die Initiatorin des Briefes, Alice Schwarzer.

Putin und Guterres
IMAGO / ZUMA Wire

Krieg in der Ukraine - Diplomat Heusgen: "Auf Putin kann nur Putin einwirken"

Der Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz Christoph Heusgen hat den russischen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew während des Besuchs von UN-Generalsekretär Guterres scharf kritisiert: Man denke manchmal, man könne nicht tiefer sinken – "aber Putin schafft es trotzdem immer noch".

Sanktionen und die Folgen

Reisediplomatie

Stimmen aus der Ukraine

RSS-Feed

Vis à vis

Soldaten des Asowregiments
IMAGO / Ukrinform

Krieg in der Ukraine - Wer ist das Asow-Regiment, Herr Umland?

In der ukrainischen Hafenstadt Mariupol haben sich inzwischen die Kämpfer rund um das Industriegelände Asow-Stahl ergeben. Wer sind diese Kämpfer? Welche Rolle spielen Politik und Gesinnung? Darüber hat Christian Wildt mit dem Politikwissenschaftler und Osteuropa-Experten Andreas Umland gesprochen.

ARCHIV, Berlin 19.1.2019: Berlin, Prof. Michael Wolffsohn (Bild: imago images/Uwe Steinert)
imago images/Uwe Steinert

Krieg in der Ukraine - Michael Wolffsohn: "Desertieren ist oft verantwortungslos"

Der Bundestag hat in seinem Beschluss zur Unterstützung der Ukraine einen Appell an russische Soldaten gerichtet, die Waffen niederzulegen – ein Aufruf zur Fahnenflucht. Auch der russische Deserteur lässt seine Kameraden im Stich, sagt dagegen der Historiker Michael Wolffsohn. Mit ihm spricht Ursula Voßhenrich über Pazifismus und Kriegsdienst.

Eine verwüstete Straße in der Ukraine
picture alliance/dpa/TASS

Krieg in der Ukraine - Was sollte man über die Ukraine wissen, Bozhena Kozakevych?

Die Ukraine und ihre Geschichte waren für viele Menschen in Deutschland bisher recht unbekannt. Warum wussten und wissen wir so wenig über das Land, aus dem jetzt Millionen Menschen flüchten? Andreas Oppermann hat mit der Wissenschaftlerin Bozhena Kozakevych über die verflochtene Geschichte der Ukraine gesprochen.

Geflüchtete

Ola (l-r), Sascha und Tanja aus dem ukrainischen Schytomyr warten in der Anlaufstelle für Flüchtlinge aus der Ukraine auf dem Hauptbahnhof.
dpa

Krieg in der Ukraine - Geflüchtete in Berlin: "Menschen geben ihre Träume nicht auf"

Vor drei Monaten hat Russlands Präsident Putin den Krieg gegen die Ukraine begonnen und damit mehrere Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Über 230.000 von ihnen leben jetzt in Berlin. Für die meisten von ihnen sei es am wichtigsten, schnell eine Arbeit zu finden, sagt Oleksandra Bienert, die sich in der Geflüchtetenhilfe engagiert.

Innenministerin Nancy Faeser (Bild: picture alliance/dpa)
picture alliance/dpa

Krieg in der Ukraine - Faeser: Züge mit Ukraine-Flüchtlingen werden umgeleitet

Immer mehr Geflüchtete vor dem Krieg in der Ukraine kommen in Deutschland - insbesondere in Berlin - an. Züge würden auch in andere Städte umgeleitet, sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Das Ergebnis der Bund-Länder-Konferenz, die Kostenverteilung erst im April zu klären, verteidigt sie.

Helfer verteilen Lebensmittel an Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, am Hauptbahnhof in Berlin
dpa

Krieg in der Ukraine - Berlin hilft: "Es ist eine humanitäre Ausnahmesituation"

Wie kann Berlin die Ankunft Tausender Kriegsflüchtlinge bewältigen? Derzeit kümmern sich vor allem Ehrenamtliche am Hauptbahnhof um die Menschen aus der Ukraine. Für Diana Henniges, Gründerin des Vereins "Moabit hilft", ist die Situation ohne Ehrenamtliche kaum zu stemmen: "Berlin zeigt wieder sein bestes Gesicht."

Fluchterfahrungen sind schmerzhaft und traumatisch für die Betroffenen
AP

Krieg in der Ukraine - Wie fühlt sich Flucht an, Diana Azzam?

In der ostpolnischen Grenzstadt Medyka kommen derzeit tausende ukrainische Flüchtlinge an. Sie betreten erleichtert den Boden der Europäischen Union, müssen sich neu orientieren, den Weg Richtung Westen fortsetzen. rbb-Reportererin Diana Azzam hat sie begleitet. Christian Wildt schildert sie ihre Erlebnisse.

Eine Krankenschwester in einem Krankenhaus in Kramatorsk in der Region Donetsk verdeckt medizinische Instrumente zum Schutz vor Angriffen.
picture alliance / ZUMAPRESS.com

Krieg in der Ukraine - Ärzte ohne Grenzen: "Es fehlt an allem"

Die humanitäre Situation in der Ukraine ist durch die anhaltenden Angriffe Russlands kritisch. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen bringt Teams und medizinische Ausrüstung ins Land. Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, berichtet, dass seine Organisation versucht, Lieferketten für medizinisches Material aufzubauen.

Geflüchtete Kinder aus Odessa gehen nach ihrer Ankunft in Berlin in ein Hotel. (Bild: dpa)
dpa

Krieg in der Ukraine - Migrationsexperte: "Die EU hat Historisches gemacht"

Geflüchtete aus der Ukraine sollen in der EU unbürokratisch Hilfe erhalten: Dazu zählen der Zugang zu Arbeitsmarkt, Sozialhilfe, Gesundheitsfürsorge und Schulen. Der Beschluss zur "Massenzustromrichtlinie" sei ein historischer Erfolg, sagt Gerald Knaus, Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative.

Podcast

Krieg in der Ukraine - eine Interview-Chronik
rbb

Krieg in der Ukraine - eine Interview-Chronik - Tag 90: Der 24. Mai 2022

Hier finden Sie alle aktuellen Interviews des Tages zum Krieg in der Ukraine kompakt zusammengefasst.

 

weitere Interviews

Der russische Präsident Wladimir Putin während eines Treffens
picture alliance/dpa/Russian President Press Office

Krieg in der Ukraine - Osteuropa-Experte Behrends zu Putin: "Begriff Diktator angebracht"

Der Krieg in der Ukraine verläuft anders, als Russlands Präsident Putin sich gewünscht hat. Zudem machen sich die Sanktionen des Westens im Alltag der Menschen deutlich bemerkbar. Der Historiker und Osteuropa-Experten Jan Claas Behrends geht allerdings davon aus, dass kritische Stimmen zu Putin wohl immer weniger durchdringen.

Ein Mann verlässt mit einer Tasche ein zerstörtes Wohngebäude, vor dem ein Feuerwehrmann im Einsatz ist.
AP

Krieg in der Ukraine - Was macht der Krieg mit uns?

Warum ist Russlands Krieg in und gegen die Ukraine vielen Menschen bei uns so nahe gerückt, warum können sich sogar manche kaum noch lösen von immer neuen Bildern und Informationen? Darüber spricht Ulrike Bieritz mit der in der Ukraine geborenen Psychologin Marina Chernivsky.

Gashahn und russische Fahne
IMAGO / Christian Ohde

Krieg in der Ukraine - DIHK warnt vor "extremen Folgen" eines Erdgas-Engpasses

Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag hätte ein Lieferstopp für russisches Erdgas "extreme wirtschaftliche Folgen" für deutsche Unternehmen. Sollte weiterhin die Bezahlung in Euro möglich, sei das kurzfristig eine gute Nachricht, sagt DIHK-Vize-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks.

Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul
IMAGO / SNA

Krieg in der Ukraine - Russlandexperte: Keine Verhandlungslösung in Sicht

Die Ankündigung Russlands, die Kampfhandlungen rund um Kiew und Tschernihiv radikal reduzieren zu wollen, klang nach einem Hoffnungsschimmer. Gerhard Mangott, Professor für Internationale Beziehungen an der Universität Innsbruck sieht darin keinen Durchbruch, sondern eher eine Anpassung Russlands an die Realität auf dem Boden.

Zwei Frauen beobachten den Rauch, der nach Explosionen in Lwiw hinter Gebäuden aufsteigt (Bild: dpa / Nariman El-Mofty)
dpa / Nariman El-Mofty

Krieg in der Ukraine - Malteser: Ukraine braucht Lebensmittel und Medizin

Lwiw ist zu einem Knotenpunkt für die vielen Menschen geworden, die vor dem Angriff der russischen Armee auf die Ukraine fliehen mussten. Pavlo Titko, dem Leiter der Malteser in Lwiw, spricht von einer extrem schwierigen Lage und sagt: Kleidung brauche es nicht, sondern Lebensmittel und Medikamente.

Zhang Jun (M), Botschafter von China bei den Vereinten Nationen, stimmt mit Russland über eine vorgeschlagene Resolution während einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats ab.
AP

Krieg in der Ukraine - Anreize und Drohungen gegenüber China

In der Ukraine herrscht Krieg mit massiven Angriffen Russlands - und die Welt ringt um eine Lösung. Während EU und NATO deutlich Geschlossenheit signalisieren, scheint die Rolle von China in dem Konflikt noch nicht ganz klar. Tim Rühlig, China-Experte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik, plädiert für eine Mischstrategie im Umgang mit China.

Blick auf das neue Gaskraftwerk im Chemiepark Leuna
dpa-Zentralbild

Krieg in der Ukraine - Hofreiter (Grüne) will russisches Energie-Embargo

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will Deutschland bis Jahresende unabhängig von russischer Kohle und russichem Öl machen, Gas soll aber noch zwei Jahre länger eingekauft werden. Sein Parteikollege Anton Hofreiter fordert ein sofortiges Energie-Embargo – und ein Rettungspaket für die Industrie.

Eine Gasflamme brennt bläulich auf einem Gasherd.
picture alliance / Laci Perenyi

Krieg in der Ukraine - Leopoldina: Russisches Gas ist ersetzbar

Die EU plant vorerst keinen Importstopp für russische Energielieferungen. Länder wie die Niederlande, Italien und Deutschland befürchten bei einem Lieferstopp große wirtschaftliche Folgen. Warum ein Verzicht auf russisches Gas trotzdem verkraftbar wäre, erklärt Robert Schlögl, Vizepräsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina.

Ukraine, Mariupol: Dieses Satellitenfoto von Maxar Technologies zeigt brennende und zerstörte Wohnhäuser in Mariupol.
Maxar Technologies/dpa

Krieg in der Ukraine - Nato-Experte: Friedenstruppe für Ukraine nicht realistisch

Es zeichnet sich immer mehr ab: Der Angriffskrieg des russischen Präsidenten Wladimir Putin gegen die Ukraine wird kein schnelles Ende nehmen. Aus Sicht von Hans-Lothar Domröse, Nato-General a.D., bleibt für das Militärbündnis vor allem: weitere Lieferung von Abwehrwaffen und Hilfe mit Satelliten-Aufklärung.

Hilfskonvoi für den ukrainischen Rundfunk. (Bild: rbb/Helena Daehler)
rbb/Helena Daehler

Krieg in der Ukraine - rbb hilft ukrainischem Rundfunk mit Sendetechnik

Nach einem Hilferuf des ukrainischen Rundfunks an die Europäische Rundfunkunion, mit Technik zu unterstützen, haben auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des rbb drei LKW mit Sendetechnik, Hilfsgütern und Spenden beladen und sie in die Ukraine gefahren. Von Helena Daehler

Innenministerin Nancy Faeser (Bild: picture alliance/dpa)
picture alliance/dpa

Krieg in der Ukraine - Faeser: Züge mit Ukraine-Flüchtlingen werden umgeleitet

Immer mehr Geflüchtete vor dem Krieg in der Ukraine kommen in Deutschland - insbesondere in Berlin - an. Züge würden auch in andere Städte umgeleitet, sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD). Das Ergebnis der Bund-Länder-Konferenz, die Kostenverteilung erst im April zu klären, verteidigt sie.

Demonstrierende halten Schilder mit der ukrainischen Flagge und einer Friedenstaube
IMAGO / photothek

Krieg in der Ukraine - "Man erhofft sich von Deutschland mehr Unterstützung"

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Bundesregierung in einer Live-Schalte im Bundestag um weitere Hilfe gebeten. Die ukrainische Community in Deutschland sei zwiegespalten in Bezug auf Deutschlands Haltung zum Ukraine-Krieg, sagt Maxim Gyrych, Sprecher des deutsch-ukrainischen Netzwerks "Vitsche Berlin".

Wladimir Putin und Xi Jinping während eines Staatsbesuchs in Peking.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Krieg in der Ukraine - China-Experte: Peking will Putin unbedingt halten

Trotz weltweiten Protests gegen den Krieg in der Ukraine steht China an der Seite seines Verbündeten Russland. Aus Sicht von Mikko Huotari, Leiter des Mercator-Instituts für Chinastudien, darf man nicht unterschätzen, dass Russland ein "strategischer Anker" für Peking ist.

Helfer verteilen Lebensmittel an Menschen, die vor dem Krieg in der Ukraine fliehen, am Hauptbahnhof in Berlin
dpa

Krieg in der Ukraine - Berlin hilft: "Es ist eine humanitäre Ausnahmesituation"

Wie kann Berlin die Ankunft Tausender Kriegsflüchtlinge bewältigen? Derzeit kümmern sich vor allem Ehrenamtliche am Hauptbahnhof um die Menschen aus der Ukraine. Für Diana Henniges, Gründerin des Vereins "Moabit hilft", ist die Situation ohne Ehrenamtliche kaum zu stemmen: "Berlin zeigt wieder sein bestes Gesicht."

Ukraine, Mariupol: Menschen helfen einer älteren Frau beim Gehen auf einer Straße mit einem von Granaten getroffenen Wohnhaus im Hintergrund in Mariupol.
dpa/Ap

Krieg in der Ukraine - Russlandexperte: Verhandlungen mit Ukraine zu Krim und Donbass

Der ukrainische und der russische Außenminister treffen sich in der Türkei. Aus dem Kreml heißt es: Ziel sei "weder die Besetzung der Ukraine noch die Zerstörung ihrer Staatlichkeit noch der Sturz der aktuellen Führung". Der Russlandexperte Gerhard Mangott hält es für ausgeschlossen, dass Putin von seinen Konditionen abrückt.

"Spenden. Helfen" steht auf einem Aufsteller in der Kleiderkammer einer Hilfsorganisation für die Ukraine (Bild: dpa / Marcus Brandt)
dpa / Marcus Brandt

Krieg in der Ukraine - Wie Hilfe aus Brandenburg in die Ukraine gelangt

Elisabeth Kunze gründete vor 28 Jahren die Ukraine Hilfe in Lobetal. Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine fährt täglich ein LKW der Hilfsorganisation mit Sachspenden und Hilfsgütern Richtung Ukraine. Kunze schildert, dass vor allem Material für Unterkünfte und länger haltbare Lebensmittel gebraucht würden.

Fernleitungen nahe der Ortschaft Kreblitz bei Luckau in der Lausitz.
picture alliance

Krieg in der Ukraine - Germanwatch fordert Festhalten an Energiewende

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine wird über die Energiesicherheit in Europa diskutiert. In Nantes kommen am Montag und Dienstag Vertreterinnen und Vertreter der EU-Staaten zur Klimakonferenz zusammen. Lutz Weischer von der Umweltorganisation Germanwatch warnt in der Debatte vor längereren Laufzeiten bei Atom und Kohle.

Eine Krankenschwester in einem Krankenhaus in Kramatorsk in der Region Donetsk verdeckt medizinische Instrumente zum Schutz vor Angriffen.
picture alliance / ZUMAPRESS.com

Krieg in der Ukraine - Ärzte ohne Grenzen: "Es fehlt an allem"

Die humanitäre Situation in der Ukraine ist durch die anhaltenden Angriffe Russlands kritisch. Die Organisation Ärzte ohne Grenzen bringt Teams und medizinische Ausrüstung ins Land. Christian Katzer, Geschäftsführer von Ärzte ohne Grenzen Deutschland, berichtet, dass seine Organisation versucht, Lieferketten für medizinisches Material aufzubauen.

Geflüchtete warten an der ukrainisch-polnischen Grenze in Medyka auf den Bus für den Weitertransport.
dpa

Krieg in der Ukraine - UNHCR setzt Hoffnungen auf humanitäre Korridore

Die Vereinten Nationen sprechen mittlerweile von über einer Million Menschen aus der Ukraine, die auf der Flucht sind – die meisten in Richtung Polen. Das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen (UNHCR) hilft den Menschen dort und an anderen Grenzen. UNHCR-Sprecher Chris Melzer, sagte unter Beschuss könne seine Organisation nur wenig helfen.

 

Geflüchtete Kinder aus Odessa gehen nach ihrer Ankunft in Berlin in ein Hotel. (Bild: dpa)
dpa

Krieg in der Ukraine - Migrationsexperte: "Die EU hat Historisches gemacht"

Geflüchtete aus der Ukraine sollen in der EU unbürokratisch Hilfe erhalten: Dazu zählen der Zugang zu Arbeitsmarkt, Sozialhilfe, Gesundheitsfürsorge und Schulen. Der Beschluss zur "Massenzustromrichtlinie" sei ein historischer Erfolg, sagt Gerald Knaus, Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative.

Amira Mohamed Ali in der 18. Sitzung des Deutschen Bundestages im Reichstagsgebäude.
picture alliance / Geisler-Fotopress

Krieg in der Ukraine - Mohamed Ali (Linke): "Aufrüstung führt nicht zum Frieden"

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Linke eingeräumt, die Absichten des russischen Präsidenten Putin falsch eingeschätzt zu haben. Die Aufrüstungspläne der Bundesregierung hält die Partei trotzdem für falsch. Das setze eine Eskalationsspirale in Gang, sagt die Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Amira Mohamed Ali.

Ein russischer Panzer in der Region Donetsk
picture alliance / AA

Krieg in der Ukraine - "Wir werden gemeinsam dieses Land wieder aufbauen"

Marcel Röthig ist Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Kiew, aus Sicherheitsgründen ist er nach Deutschland zurückgekehrt. Dass die Ukraine nach dem Krieg zu einem russischen Satellitenstaat wird, glaubt Röthig nicht. Man sehe in russischen Äußerungen erste Zeichen für Verhandlungsbereitschaft.

Ein Bundeswehrsoldat mit einer Stinger-Rakete visiert bei einer Luftwaffenübung auf dem Truppenübungsplatz Heuberg bei Messstetten ein Flugzeug an (Bild: dpa / Patrick Seeger)
dpa / Patrick Seeger

Krieg in der Ukraine - Schmid: SPD unterstützt Scholz' Militär-Entscheidung

Als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz entschieden, Waffen an die Ukraine zu liefern und die Bundeswehr massiv aufzurüsten. Für den außenpolitischen Sprecher der SPD, Nils Schmid, ist der Kurswechsel in der Sicherheitspolitik der Regierung gerechtfertigt.

Eine von der staatlichen russischen Medienagentur Sputnik zeigt einen Konvoi russischer Militärfahrzeuge in der nähe des Dorfs Oktyabrsky.
picture alliance/dpa/Sputnik

Krieg in der Ukraine - Sasse: Gefahr einer weiteren Eskalation ist gegeben

Der russische Angriff auf die Ukraine kommt langsamer voran, als Präsident Putin erwartet hätte, sagt Gwendolyn Sasse, wissenschaftliche Direktorin am Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien in Berlin (ZOiS). Das mache die Kosten des Kriegs für Putin sichtbarer. Dennoch bestehe die Gefahr einer weiteren Eskalation.

Der russische Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Verteidigungsminister Sergei Shoigu und Militärchef Valery Gerasimov.
picture alliance / ASSOCIATED PRESS

Krieg in der Ukraine - Militärexperte: Derzeit keine Gefahr eines Atomkriegs

Der russische Präsident Waldimir Putin hat am Sonntag die Abschreckungskräfte der russischen Armee in besondere Kampfbereitschaft versetzt – das umfasse auch Atomwaffen. Es handele sich dabei aber um eine reine Drohung mit Worten, betont der ehemalige Oberst der Bundeswehr Ralph Thiele.

Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream.
dpa

Krieg in der Ukraine - Wirtschaftsexperte: Ende russischer Gaslieferungen denkbar

Die westlichen Staaten reagieren auf den russischen Angriffskrieg vor allem mit Wirtschaftssanktionen. Für die deutsche Wirtschaft seien die Folgen verkraftbar, sagt der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther. Es könne aber passieren, dass Deutschland bald auf russisches Gas verzichten müsse.

Folgen für die Wirtschaft

Gemüsestand im Supermarkt (Bild: picture alliance/dpa)
picture alliance/dpa

Krieg in der Ukraine - Mangel und Überfluss zugleich - Fruchthandel in der Krise

Bei Obst und Gemüse spielen die Preise verrückt. Unter dem Einfluss der Corona-Pandemie und des russischen Überfalls auf die Ukraine sorgen Logistikprobleme dafür, dass Fruchtlieferungen nicht mehr kalkulierbar sind und meist verspätet ankommen. Zugleich fallen wegen des Kriegs und der Russlandsanktionen Abnehmer aus. Von Johannes Frewel

Gashahn, Ölhahn, in den Landesfarben der Ukraine.
IMAGO / CHROMORANGE

Krieg in der Ukraine - Wie würde ein Ölembargo aussehen?

Kein Öl mehr aus Russland: Die EU-Kommission hat neue Sanktionen vorgeschlagen. In Zukunft sollen Unternehmen aus Deutschland und den anderen EU-Staaten kein russisches Öl mehr importieren dürfen. Das hätte weitreichende Folgen. Von Beate Hoffbauer

Rohre einer Erdgasverdichterstation im Sonnenuntergang. Bild: picture alliance/Patrick Pleul
picture alliance/dpa-Zentralbild/Patrick Pleul

Krieg in der Ukraine - Alternativen zu russischem Gas

Die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl ist gerade in Deutschland besonders groß. Es gibt durchaus Alternativen für Lieferungen aus anderen Ländern - aber nicht auf kurze Sicht. Grüner Wasserstoff könnte künftig aus Marokko kommen, Gas aus Algerien oder Israel. Von Lisa Splanemann

Gashahn und russische Fahne
IMAGO / Christian Ohde

Krieg in der Ukraine - DIHK warnt vor "extremen Folgen" eines Erdgas-Engpasses

Laut dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag hätte ein Lieferstopp für russisches Erdgas "extreme wirtschaftliche Folgen" für deutsche Unternehmen. Sollte weiterhin die Bezahlung in Euro möglich, sei das kurzfristig eine gute Nachricht, sagt DIHK-Vize-Hauptgeschäftsführer Achim Dercks.

Blick auf das neue Gaskraftwerk im Chemiepark Leuna
dpa-Zentralbild

Krieg in der Ukraine - Hofreiter (Grüne) will russisches Energie-Embargo

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) will Deutschland bis Jahresende unabhängig von russischer Kohle und russichem Öl machen, Gas soll aber noch zwei Jahre länger eingekauft werden. Sein Parteikollege Anton Hofreiter fordert ein sofortiges Energie-Embargo – und ein Rettungspaket für die Industrie.

Eine Gasflamme brennt bläulich auf einem Gasherd.
picture alliance / Laci Perenyi

Krieg in der Ukraine - Leopoldina: Russisches Gas ist ersetzbar

Die EU plant vorerst keinen Importstopp für russische Energielieferungen. Länder wie die Niederlande, Italien und Deutschland befürchten bei einem Lieferstopp große wirtschaftliche Folgen. Warum ein Verzicht auf russisches Gas trotzdem verkraftbar wäre, erklärt Robert Schlögl, Vizepräsident der Wissenschaftsakademie Leopoldina.

Blick auf Rohrsysteme und Absperrvorrichtungen in der Gasempfangsstation der Ostseepipeline Nord Stream.
dpa

Krieg in der Ukraine - Wirtschaftsexperte: Ende russischer Gaslieferungen denkbar

Die westlichen Staaten reagieren auf den russischen Angriffskrieg vor allem mit Wirtschaftssanktionen. Für die deutsche Wirtschaft seien die Folgen verkraftbar, sagt der Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft, Michael Hüther. Es könne aber passieren, dass Deutschland bald auf russisches Gas verzichten müsse.

Ausverkauf von Mehl im Supermarkt (Bild: picture alliance)
picture alliance

Krieg in der Ukraine - Krieg und Sanktionen führen zu Teuerung

Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen verschärfen die bereits bestehenden Probleme: Lieferketten sind angespannt, Kosten steigen, Öl und Gas verteuern sich. Das wirkt auch in andere Bereiche hinein, so in die Ernährungsindustrie. Zudem fürchten Unternehmen, die mit Russland und der Ukraine verknüpft sind, um Zulieferung oder Absatz. Von Gerd Dehnel, Johannes Frewel und Karsten Zummack

Newsjunkies

Kiew: Wolodymyr Selenskyj (r), Präsident der Ukraine, und Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, sprechen während einer Pressekonferenz nach ihrem gemeinsamen Treffen.
AP/dap

Newsjunkies - Kann die Ukraine in die EU?

Im Juni will die EU-Kommission über den Beitrittsantrag der Ukraine beraten. Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will das mit Reformen im Land verbinden, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hält einen schnellen Beitritt nicht für realistisch. Welche Optionen die Ukraine hat, darüber reden Martin Spiller und Ann Kristin Schenten.

Eine Frau hält Weizenkörner in den Händen.
dpa

Newsjunkies - Ukraine: Hunger als Kriegswaffe

Russland hat offenbar hunderttausende Tonnen Weizen in der Ukraine beschlagnahmt und weitere zehntausend Tonnen nach Syrien verschifft. Vor allem im Osten der Ukraine wird das für die Menschen immer mehr zum Problem. Und gleichzeitig droht eine globale Ernährungskrise. Martin Spiller und Ann Kristin Schenten sind heute die Newsjunkies.

Altölfilm mit Luftblasen durchsetzt (Bild: IMAGO / imagebroker/schauhuber)
IMAGO / imagebroker/schauhuber

Newsjunkies - Macht das Öl-Embargo Russland reicher?

Das Embargo von russischem Öl wird immer wahrscheinlicher. Der Plan steht. Jetzt müssen nur noch die 27 EU-Staaten abstimmen. Warum das schwierig wird, was ein Embargo wirklich bringt, und was das alles mit einer kleinen Stadt in Brandenburg zu tun hat, fassen Martin Adam und Franziska Hoppen zusammen.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD, l) begrüßt Narendra Modi, Premierminister von Indien, mit militärischen Ehren zu den deutsch-indischen Regierungskonsultationen in Berlin
dpa

Newsjunkies - Besuch aus Indien

Der indische Premierminister Narendra Modi ist in Berlin zu Besuch: wichtige Gespräche stehen an. Warum Indien gerade jetzt so wichtig ist und was das am Ende auch mit dem Krieg in der Ukraine zu tun hat, fassen die Newsjunkies Martin Adam und Franziska Hoppen zusammen.

Wolodymyr Selenskyj (r), Präsident der Ukraine, und Antonio Guterres, Generalsekretär der Vereinten Nationen, reichen sich bei einer Pressekonferenz nach ihrem Treffen die Hände.
dpa/Ukrinform

Newsjunkies - Ukrainekrieg: Hat Diplomatie noch eine Chance?

UN-Generalsekretär Guterres zeigte sich geschockt. Noch während er sich in Kiew um Vermittlung bemüht, beschießen die Russen die Hauptstadt der Ukraine. Martin Spiller und Jörg Poppendieck fragen deshalb: War es das jetzt mit den internationalen Vermittlungsbemühungen? Oder sollte ein anderer Akteur versuchen, zu vermitteln - vielleicht sogar der Papst, die OSZE oder gar Deutschland?

Flugabwehrpanzer Gepard der Bundeswehr während einer Vorführung Der Flugabwehrkanonenpanzer Gepard, kurz Flak-Panzer Gepard, ist mit zwei 35mm Kanonen bewaffnet.
IMAGO / Sven Eckelkamp

Newsjunkies - Jetzt also doch - deutsche Panzer für die Ukraine

Lange hat sich die Bundesregierung gesträubt, nun bestätigte Justizministerin Christine Lambrecht (SPD) einen Deal über 50 deutsche Gepard Panzer an die Ukraine. Und das könnte erst der Anfang sein. Was bedeutet dieser fundamentale Richtungswechsel? Darüber sprechen Hendrik Schröder und Martin Spiller in den Newsjunkies.

Eine von einer Patrone zerstörte Fensterscheibe in der Stadt Rubithne in der Region Luhansk.
IMAGO / ITAR-TASS

Newsjunkies - "Phase Zwei" des Krieges: Wie ist die Lage in der Ostukraine?

Die russische Großoffensive im Osten der Ukraine hat begonnen. Die russische Armee hat zehntausende Soldaten zusammengezogen, um vor allem die Region Donbass unter ihre Kontrolle zu bringen. Denn Putin steht unter Zeitdruck, erklären heute Hendrik Schröder und Ann Kristin Schenten.

Symbolbild: Ein Bundeswehr-Soldat mit einer Panzerfaust in der Hand
dpa

Newsjunkies - Zeitenwende oder doch nur Aktionismus?

100 Milliarden Euro Sondervermögen hat Kanzler Olaf Scholz (SPD) angekündigt, Grünen-Minister werben für Rüstungsexporte und unsere Newsjunkies fragen sich in der aktuellen Folge: Was bedeutet Zeitenwende eigentlich konkret?

Auf diesem Foto des russischen Verteidigungsministeriums bekommen russische Soldaten für ihren Einsatz in der Ukraine eine Auszeichnung verliehen (Bild: IMAGO / SNA)
IMAGO / SNA

Newsjunkies - Wie tickt das russische Militär?

NATO-Generalsekretär Stoltenberg warnt vor einer zweiten Phase im Ukraine-Krieg. Grund für die rbb24 Inforadio-Newsjunkies Martin Adam und Franziska Hoppen zusammenzutragen: Was wissen wir eigentlich bisher über das russische Militär? Und welche Indizien könnte uns das darüber geben, wie es in der Ukraine nun weitergeht?

Internationaler Strafgerichtshof in Den Haag I
IMAGO / Steinach

Newsjunkies - Kommt Putin vor Gericht?

Wie realistisch ist es, dass sich der russische Präsident Wladimir Putin eines Tages vor einem Gericht wegen Kriegsverbrechen in der Ukraine wird verantworten müssen? Das beschäftigt die Newsjunkies vom rbb24 Inforadio Martin Adam und Franziska Hoppen.

Ein rotes, zerkratztes Hinweisschild mit der Aufschrift "Versorgungssicherheit" vor einem grau bewölkten Himmel mit aufziehendem Gewitter.
SULUPRESS.DE

Newsjunkies - Notfallplan Gas: Habeck ruft Frühwarnstufe aus

Wirtschaftsminister Robert Habeck hat die Frühwarnstufe im Notfallplan der Gasversorgung ausgerufen. Damit wird auf einen drohenden Gaslieferstopp von Russland reagiert. Was bedeutet diese Frühwarnstufe und was würde passieren, wenn kein russisches Gas mehr geliefert wird? Lisa Splanemann und Martin Spiller suchen in der aktuellen Folge nach Antworten.

Menschen warten in der Anlaufstelle für Geflüchtete aus der Ukraine auf dem Berliner Hauptbahnhof (Bild: dpa / Hannibal Hanschkea)
dpa / Hannibal Hanschkea

Newsjunkies - Ukraine-Geflüchtete: Zieht Europa diesmal an einem Strang?

Knapp vier Millionen Menschen sind bereits aus der Ukraine geflüchtet. In Deutschland wurden bislang fast 270.000 Geflüchtete registriert. Einige Länder fürchten inzwischen, an ihre Belastungsgrenzen zu stoßen und fordern deshalb eine koordinierte Verteilung. Wie das gelingen soll und warum Polen derzeit so viele Geflüchtete aufnimmt, damit beschäftigen sich Martin Spiller und Lisa Splanemann.

Ein vom israelischen Verteidigungsministerium zur Verfügung gestelltes Foto zeigt eine "Arrow-3"-Abfangrakete, die von einem israelischen Militärstützpunkt an einem ungenannten Ort an der Mittelmeerküste startet (Bild: dpa / Israeli Ministry Of Defense)
dpa / Israeli Ministry Of Defense

Newsjunkies - Raketenabwehr: Ein Schutzschirm für Deutschland?

Die Bundesregierung berät über den Kauf einer Raketenabwehr, um sich in einem möglichen Ernstfall schützen zu können. Was hinter dem Raketen-Schutzschild steckt und inwieweit eine solche Raketenabwehr für Sicherheit sorgen könnte, damit beschäftigen sich Martin Spiller und Lisa Splanemann.

Menschen gehen über den Roten Platz in Moskau.
picture alliance/dpa/TASS

Newsjunkies - Russland: Wo ist der Protest?

Vor einem Monat gingen in Russland einige Menschen gegen den Krieg auf die Straßen. Viele wurden festgenommen. Wer in Russland protestiert, muss mit Konsequenzen rechnen. Doch schauen die Menschen nun weg? Könnte eine neue Protestbewegung Putin noch aufhalten? Diese Fragen stellen sich heute Martin Spiller und Ann Kristin Schenten.

Jens Stoltenberg (l-r), NATO-Generalsekretär, steht beim Familienfoto neben Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission, Fumio Kishida, Premierminister von Japan, Justin Trudeau, Premierminister von Kanada, Joe Biden, Präsident der USA, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), Boris Johnson, Premierminister von Großbritannien, Emmanuel Macron, Präsident von Frankreich, Manuel Draghi, Premierminister von Italien, sowie Charles Michel, Präsident des Europäischen Rates, vor Beginn des Treffens der G7-Staaten im Nato-Hauptquartier.
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Newsjunkies - Ukraine-Krieg: Was kann der Westen tun?

Ein Tag - drei Gipfel. US-Präsident Joe Biden ist heute nach Brüssel gereist, um sich mit der NATO, den G7-Staaten und der EU zu treffen. Die Strategie des Westens im Ukraine-Krieg soll möglichst schnell und geschlossen feststehen. Welche Möglichkeiten die USA und ihre Bündnis-Partner haben, darum geht es heute im Podcast mit Martin Spiller und Ann Kristin Schenten.

Robert Habeck (6.v.l.), Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, und Scheich Mohammed bin Hamad bin Kasim al-Abdullah Al Thani (7.v.l.), Minister für Handel und Industrie von Katar, treffen sich im Ministerium für Handel und Industrie mit ihren Delegationen zu einem Gespräch (Bild: dpa / Bernd von Jutrczenka)
dpa / Bernd von Jutrczenka

Newsjunkies - Auf der Suche nach dem kleineren Übel: Habeck in Katar

Am Wochenende hat Wirtschaftsminister Robert Habeck einen langfristigen Energiedeal mit Katar geschlossen. Es geht um Flüssiggas. Das Ziel: Die Unabhängigkeit von Russland. Doch ist der nächste Deal mit einem autoritären Staat der richtige Schritt? Fragen heute Martin Spiller und Ann Kristin Schenten.

Eine aus der Ukraine geflüchtete Frau zeigt nach ihrer Ankunft mit einem Sonderzug mit circa 400 Flüchtlingen aus der Ukraine am Münchner Hauptbahnhof den Daumen nach oben.
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Newsjunkies - Flucht aus der Ukraine - wie geht's weiter?

Jeden Tag kommen am Berliner Hauptbahnhof 10.000 Geflüchtete aus der Ukraine an. Manche kommen bei Verwandten oder Freunden unter, andere in Notunterkünften. Wie behält Berlin den Überblick in dieser Lage und wann springt der Bund ein, um zu helfen? Diese Fragen klären heute Leonie Schwarzer und Ann Kristin Schenten.

Mehlsäcke in Gaza
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Newsjunkies - Folgen des Krieges: Warum Weizen knapp wird

Die Ukraine und Russland werden auch als "Kornkammern der Welt" bezeichnet: Ungefähr ein Drittel des weltweiten Weizens wird hier produziert. Leonie Schwarzer und Lena Petersen erklären, wie sich der Krieg auf die Lebensmittelversorgung auswirkt – und warum besonders Länder des globalen Südens betroffen sind.

Ein Gast sitzt am letzten Öffnungstag an einem Tisch einer MCDonald's-Filiale am Puschkinskaja-Platz in Moskau.
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Newsjunkies - Wie wirken die Sanktionen in Russland?

Der Westen hat harte Sanktionen gegen Russland verhängt, zudem ziehen sich viele Unternehmen zurück. Wie stark betrifft das den Alltag der Menschen, könnte die wirtschaftliche Lage die Stimmung im Land verändern? Warum Propaganda dabei eine wichtige Rolle spielt, bespricht Leonie Schwarzer mit dem Journalisten Alexander Moskovic.

Im ukrainischen Mariupol wird eine schwangere Frau auf einer Trage von Helfern getragen (Bild: dpa/ AP)
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Newsjunkies - Hilfe im Kriegsgebiet

In Mariupol entfaltet sich vor den Augen der Welt eine humanitäre Katastrophe. Der belagerten Stadt fehlt es an allem. Das Rote Kreuz ist mit wenigen Hilfskräften vor Ort. Doch wie machen sie das und wer sorgt dafür, dass humanitären Hilfsorganisationen nichts passiert? Das fragen sich Franziska und Ann Kristin.

Die Sonne geht zwischen Windrädern und einer Hochspannungsleitung in der Region Hannover auf.
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Newsjunkies - Mit Tesla unabhängig vom russischen Gas?

Wirtschaftsminister Habeck hat eine Idee, wie Deutschland unabhängiger von russischen Energielieferungen werden könnte: die Erneuerbaren ausbauen - und zwar in Tesla-Geschwindigkeit. Wie schnell die wirklich ist, und ob das realistisch ist, diskutieren Philip Barnstorf und Franziska Hoppen.

Fernsehmikrofone mit den Logos von ARD und ZDF werden vor Beginn einer Pressekonferenz nebeneinander gehalten (Bild: dpa / Peter Kneffel)
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Newsjunkies - Russland: Wie wird jetzt berichtet?

In Russland macht ein neues Mediengesetz unabhängigen Journalismus so gut wie unmöglich. Das ARD-Studio Moskau hat seine Arbeit eingestellt. Und so gut wie jedes andere große Netzwerk auch. Franziska Hoppen und Ann Kristin Schenten sprechen darüber, wie die ARD nun aus Russland berichtet und wie Journalisten dort an gesicherte Informationen kommen können.

Russlands Präsident Putin in seinem Büro
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Newsjunkies - Woher kommt die Ideologie Putins?

"Was die europäische Integration betrifft, so unterstützen wir nicht einfach nur diese Prozesse, sondern sehen sie mit Hoffnung." Das sagt Russlands Präsident Wladimir Putin in seiner Rede vom 25. September 2001 im Deutschen Bundestag. Jetzt hat Russland mit Europa gebrochen. Auf was für ein Weltbild sich Putin beruft, darüber sprechen die Newsjunkies Lena Petersen und Lisa Splanemann.

Auf einem Smartphone ist eine Warnmitteilung der ukrainischen Oschadbank zu sehen (Bild: IMAGO / NurPhoto)
IMAGO / NurPhoto

Newsjunkies - Der Krieg im Krieg - Cyber-Angriffe und Desinformation

Es ist derzeit nicht nur ein Krieg in der Ukraine mit Waffengewalt, sondern auch ein Krieg im virtuellen Raum. Wie russische Hacker vorgehen, welche Rolle Tech-Riesen wie Meta und Google spielen und inwiefern Deutschland auf drohende Cyberangriffe vorbereitet ist, darüber sprechen die Newsjunkies Lena Petersen und Lisa Splanemann.

Andrei Bokarev, Vorstandsvorsitzender der Trasmashholding (r.), und weitere Vertreter der russischen Wirtschaft während eines Treffens mit Wladimir Putin im Kreml (Bild: IMAGO / ITAR-TASS)
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Newsjunkies - Putins innerster Kreis: Welchen Einfluss haben die Oligarchen?

Das russische Militär bombardiert weiter Städte in der Ukraine. Um Russland zu schwächen, hat der Westen Sanktionen gegen die russischen Oligarchen verhängt. Vermögen sind eingefroren und Reisen der russischen Superreichen kaum noch möglich. Wie eng die Oligarchen mit Putin verstrickt sind und welchen Einfluss sie auf den russischen Präsidenten ausüben können, darüber sprechen die Newsjunkies Lena Petersen und Lisa Splanemann.

Das von der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Sputnik veröffentlichte Foto zeigt Russlands Präsident Wladimir Putin (r.), während eines Treffens mit Sergej Schoigu (2.v.l), russischer Verteidigungsminister, und Waleri Gerassimow (l.), Generalstabschef der russischen Streitkräfte (Bild: dpa / Alexei Nikolsky)
dpa / Alexei Nikolsky

Krieg in der Ukraine - Krieg in der Ukraine – Putin droht, Deutschland rüstet auf

Russland setzt seinen Angriff auf die Ukraine fort. Durch die EU-Sanktionen gegen russische Banken kann der Rubel nicht mehr rollen. Präsident Putin droht der NATO inzwischen mit Atomwaffen. Wie seine Drohung einzuordnen ist und wie weitreichend Deutschland seine Verteidigungspolitik verändert, darüber sprechen Lisa Splanemann und Lena Petersen.

Russlands Präsident Putin
Pool Sputnik Kremlin

Newsjunkies - Was droht, wenn Putin die Ukraine einnimmt?

In der Ukraine halten Militär und Bevölkerung verzweifelt gegen die russische Invasion. Niemand weiß, wie lange sie das durchhalten können. Die Situation ist unerträglich und bedroht den Frieden in ganz Europa. Wird Putin auch die baltischen Staaten angreifen? Wird er sich NATO-Truppen gegenüber stellen? Lisa Splanemann und Ann Kristin Schenten haben dazu Einschätzungen gesammelt.

Eine Frau hält ihr Baby in einem Bus, während sie Kiew verlässt.
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Newsjunkies - Angriff auf die Ukraine: Wie geht es den Menschen?

"Dies ist ein furchtbarer Tag für die Ukraine und ein dunkler Tag für Europa" - das sagte Bundeskanzler Olaf Scholz in einer ersten Reaktion auf den Angriff Russlands in der Ukraine. Wie geht es den Menschen derzeit in der Ukraine? Was sagen die Menschen aus Russland? Und wie bereitet sich Deutschland auf die derzeitige Situation vor? Das fragen sich heute Ann Kristin Schenten und Lisa Splanemann.

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