Leerer Sportplatz aus der Vogelperspektive (Bild: imago images/ Eibner-Pressefoto)
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- Online-Training ist kein Vergleich zum wahren Sport

Leere Fußballplätze, Volleyballfelder, Schwimmbäder - die Corona-Krise hat das Vereinssportleben in Berlin lahmgelegt. Auch Berlins größter Kinderverein "Pfeffersport" leidet unter der Krise. Doch langsam soll es in kleinen Gruppen wieder losgehen, berichtet Geschäftsführer Jörg Zwirn.

"Wir haben erhebliche Mindereinnahmen dadurch, dass wir Projekte und Events nicht durchführen konnten, für die wir Fördermittel beantragt haben, die wir jetzt natürlich zurückgeben müssen oder gar nicht abrufen können", sagt Jörg Zwirn. Er ist der Geschäftsführer des Berliner Vereins 'Pfeffersport', der größte Kinder- und Inklusionssportverein in der Hauptstadt.

 

"Wir freuen uns auf das richtige Leben"

 

"Unsere Mitglieder sind bis zu diesem Moment sehr geduldig und solidarisch und zahlen ihre Beiträge weiter", so Zwirn. Allerdings zeigten Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, dass die Geduld nach drei bis vier Monaten in Krisenzeiten oft nachlasse.

Auch 'Pfeffersport' probiert die Krise mit Online-Angeboten zu überbrücken. "Aber das ist natürlich nicht das richtige Leben und wir freuen uns schon sehr, wenn es bald wieder losgeht." Derzeit werde in kleinen Gruppen outdoor trainiert. Ab kommender Woche solle es dann mit den entsprechenden Hygieneregeln wieder mehr Sportangebote geben, sagt Zwirn.

Mitteilung der Senatsveraltung für Inneres und Sport

Sportvereine dürfen ihren Übungs- und Lehrbetrieb ab dem 15. Mai unter bestimmten Voraussetzungen wieder aufnehmen: Danach ist das kontaktlose Training im Freien bei Einhaltung der geltenden Abstandsregeln nun auch in Kleingruppen von höchstens acht Personen (einschließlich Trainerinnen und Trainer bzw. Betreuenden etc.) wieder möglich. Das hat der Senat im Zuge der Änderungen der Verordnung über die erforderlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus beschlossen.

Auch der Wettkampfbetrieb in kontaktfreien Sportarten im Freien ist ab dem 25. Mai 2020 wieder zulässig, soweit er im Rahmen eines Nutzungs- und Hygienekonzeptes des jeweiligen Sportfachverbandes stattfindet.

Des weiteren können Strand- und Freibäder ab dem 25. Mai 2020 geöffnet werden. Die jeweiligen Betreiber haben vor der Öffnung mit einem Nutzungs- und Hygienekonzept die Genehmigung des örtlich zuständigen Gesamtheitsamtes einzuholen.

(Quelle: Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, Stand 07.05.2020)

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