Zwei Fußballer von Hertha Zehlendorf und Viktoria Berlin trainieren auf dem Rasen vor dem Reichstagsgebäude. Aufgrund der Corona-Schutzmaßnahmen dürfen sie nicht auf den heimischen Anlagen ihrer Vereine ihren Sport betreiben. (Bild: dpa / Paul Zinken)
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- Dzembritzki: "Es soll kein Sportverein verlorengehen"

Breitensport für Jugendliche und Erwachsene ist im Teil-Lockdown erneut zum Erliegen gekommen. Berlins Sportsekretär Aleksander Dzembritzki (SPD) sagt, man könne derzeit einfach kein Risiko eingehen — es bliebe aber die Möglichkeit zum individuellen Sport.

Es gebe derzeit zu wenige Studien, so Dzembritzki, wie hoch die Gefahr einer Ansteckung im Breiten- und Vereinssport sei. Da die Zahlen derzeit steigen, wolle man kein Risiko eingehen. Man habe aber mit dem Individualsport im Freien eine Möglichkeit gelassen, körperlich aktiv zu bleiben, so der SPD-Politiker. Sport in der Mannschaft sei einfach aufgrund der vielen Kontaktsituationen nicht sinnvoll.

Finanzielle Unterstützung für Vereine


Man wolle auch verhindern, dass die Vereine durch die Corona-Einschränkungen pleite gingen, so Dzembritzki. Dafür stünden aktuell sechs Millionen Euro bereit, 4,5 Millionen seien davon bereits abgerufen worden. Zusammen mit Innensenator Andreas Geisel (SPD) und dem Landessportbund würde er sich dafür einsetzen, dass "uns kein Verein verlorengeht", sagte der Sportsekretär.

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