In einer Schule wird mit einem Schild mit der Aufschrift „In der Schule bitte Mund-Nasen-Schutz tragen“ auf die Hygieneregeln hingewiesen (Bild: dpa)
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- SchülerInnen wünschen sich mehr digitalen Unterricht

Nach den Herbstferien gelten an Berliner Schulen neue Regeln, dazu zählt häufiges Lüften und die Maskenpflicht in Obestufen. Viele SchülerInnen wünschten sich Alternativen wie eine Mischung aus digitalem und Präsenzunterricht, sagt Landesschülersprecher Richard Gamp.

Die SchülerInnen hätten sich bei der Aufstellung der Corona-Regeln mehr Mitsprache gewünscht, so Gamp. Gerade in den Oberstufen sei der Wunsch nach digitalen Unterrichtsformaten groß.

Technische Möglichkeiten seien für die älteren Klassen spannend und es bestehe kein Zwan, fünf Tage in der Woche in die Schule zu gehen. "Für uns wäre es auch möglich, zwei Tage digital zu machen und drei in der Schule, oder abwechselnd in A- und B-Wochen", erklärt Gamp.

 

"Technische Möglichkeiten können Infektionsgefahr senken"

 

Es sei zwar wichtig, flächendeckende Schulschließungen zu verhindern, damit niemand beim Lernen zurückbleibe, so der Landesschülersprecher. Es gebe aber viele Aufgaben, die zu Hause genauso gut bearbeitet werden könnten. Teilweiser Heimunterricht könne dazu beitragen, die Schulen so lange wie möglich offen zu halten.

 

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