Berlinale 2019

Berlinale Plakat bei der Programm-Pressekonferenz der Berlinale 2019
imago/Future Image

Die 69. Auflage der Berlinale ist zu Ende gegangen. Ein letztes Mal wurde sie geleitet vom Mann mit Hut und schwäbischem Charme: Dieter Kosslick. 18 Jahre lang stand er an der Spitze des internationalen Filmfestivals. Ihm folgt nun ein Leitungsduo: Carlo Chatrian und Mariette Rissenbeek teilen sich künftig das Amt. Hier finden Sie alle Inforadio-Interviews, Beiträge und Filmkritiken zur Berlinale 2019. 

Der Rote Teppich liegt vor dem Berlinale-Palast. (Bild: dpa/ Jörg Carstensen)
dpa

Fazit der Internationalen Filmfestspiele - Die 69. Berlinale und Kosslick verabschieden sich

Der rote ist Teppich wieder eingerollt, die Stars und Sternchen sind schon wieder zu Hause - oder erholen sich in Berlin von ihrem Kater. Am Sonntag endete nicht nur die 69. Berlinale, sondern auch die Ära Dieter Kosslick. 18 Jahre lang leitete er das internationale Filmfestival. Ein Fazit dieser Filmfestjahre zieht Reiner Veit aus der Inforadio-Kulturredaktion. 

Die chinesischen Schauspieler Yong Mei und Wang Jingchun mit ihren Silbernen Bären (Bild: dpa)
dpa

Preise vergeben - Große Gala zum Abschluss der Berlinale

Der goldene und die silbernen Bären sind verliehen worden - bei der großen Gala am Samstagabend, dem Höhepunkt der 69. Berlinale. Welche Jury-Entscheidungen bei der Vergabe der Bären für ihn überraschend kamen, sagt Inforadio-Kulturredakteur Reiner Veit. 

Berlinale Tipp

Großes Kino

Wettbewerbsfilme

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  • Noch nicht im Wettbewerb 

    Symbolbild: Eine Person sitzt vor einem Laptop und surft über die Kacheln verschiedener Streaming-Anbieter. (Bild: dpa/ Andrea Warnecke)
    dpa-tmn

    Fr 15.02.2019 | 07:55 | Kultur - Die Serientrends der Berlinale

    Langsam kommt die Berlinale zu ihrem Ende, Freitagabend werden die Bären verteilt. Für Serien gibt es noch keinen, aber sie gehören neben den knapp 400 Filmen auch in diesem Jahr wieder zum Festivalprogramm. Kulturreporterin Anna Wollner berichtet über die Serientrends der 69. Berlinale.

  • Wang Xiaoshuai  

    Szenenbild aus "Di jiu tian chang" von Wang Xiaoshuai (Quelle: Berlinale/Li Tienan/Dongchun Films )
    Berlinale/Li Tienan/Dongchun Films

    Do 14.02.2019 | 18:34 | Kultur - "Di jiu tian chang": Herb und ohne Schnickschnack

    Der letzte Beitrag, der ins Rennen um die Bären geht, ist "Di jiu tian chang" von Wang Xiaoshuai. Eine behührende Familientragödie, die goße politische Themen, wie die Ein-Kind-Politik, ins Private herunterbicht. Kulturreporter Harald Asel berichtet.

  • Nadav Lapid 

    Filmstill aus "Synonymes" (2019) von Nadav Lapid (Bild: Guy Ferrandis/SBS Films)
    Guy Ferrandis / SBS Films

    Do 14.02.2019 | 07:55 | Kultur - "Synonymes": Die Sinnlichkeit verkommt zum Softporno

    Nach dem Agentendrama "The Operative" von Yuval Adler startete nun der zweite Wettbewerbsbeitrag eines israelischen Regisseurs: "Synonymes" von Nadav Lapid. Am Anfang besitzt der Film Charme, der aber schnell wieder verschwindet, meint Kulturreporterin Barbara Wiegand.

  • "Varda par Agnès" und "Elisa Y Marcela" 

    Berlinale 2019 | Varda par Agnès © Cine Tamaris 2018
    Cine Tamaris 2018

    Mi 13.02.2019 | 18:32 | Kultur - Selbstporträt von Agnès Varda und die Geschichte eines lesbischen Paars

    Der spanische Film "Elisa Y Marcela" von Isabel Coixet erzählt die Geschichte eines lesbischen Paares in Galicien Ende des 19. Jahrhunderts. Leider überzeugt die Netflix-Produktion nicht, so das Urteil unseres Berlinalereporters Reiner Veit. Aber als unbedingt sehenswert empfiehlt er den Film "Varda par Agnès", das Selbstporträt von
    Agnès Varda.

  • André Téchiné 

    Catherine Deneuve als Muriel und Kacey Mottet Klein als Alex.
    Curiosa, Adieu à la nuit 2019/Berlinale/dpa

    Mi 13.02.2019 | 07:55 | Kultur - "L’adieu à la nuit" mit Catherine Deneuve

    Gefühlt ist sie immer auf der Berlinale - auf alle Fälle ist sie ein sehr häufiger Gast und versprüht französischen Charme im grauen Berliner Winter. Da darf sie auch im letzten Jahr von Dieter Kosslick nicht fehlen: Die Schauspielerin und Grande Dame Catherine Deneuve hat am Dienstag ihren Wettbewerbsfilm vorgestellt, im Publikum saß unser Berlinale-Kritiker Harald Asel.

  • "La paranza dei bambini" 

    Szene des Kinofilms "La paranza dei bambinis"
    Palomar 2018/Berlinale/dpa

    Di 12.02.2019 | 18:32 | Kultur - Wenn Kinder Täter werden

    In "La paranza dei bambini" und "Ich war zuhause, aber" geht es um Jugendliche, aber auf ganz verschiedene Art. Der Film "La paranza dei bambini" basiert auf einem Roman von Roberto Saviano, indem Jugendliche Mafiabossen nacheifern. In Angela Schanelecs Film "Ich war zuhause, aber" taucht ein verschwundener Junge wieder auf. Kulturreportein Barbara Wiegand überzeugt nur ein Film.

  • Emin Alper 

    Kız Kardeşler | A Tale of Three Sisters von Emin Alper
    Liman Film, Komplizen Film, Circe Films, Horsefly Productions

    Di 12.02.2019 | 07:55 | Kultur - Eine Geschichte von drei Schwestern

    Unser Berlinale-Reporter Harald Asel ist versöhnt. Bislang fiel seine Bilanz des Filmfestivals eher nüchtern aus, doch jetzt hat er einen Wettbewerbsfilm gesehen, der seinen Eindruck deutlich aufpoliert hat: "Eine Geschichte von drei Schwestern" von Emin Alper.

  • "Répertoire des villes disparues" und "Vice"  

    Christian Bale spielt in "Vice".
    imago/ZUMA Press

    Mo 11.02.2019 | 18:32 | Kultur - "Vice": Christian Bale ist eine Wucht

    "Répertoire des villes disparues" und "Vice" sind zwei Filme, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, meint Kulturredakteur Reiner Veit. Während "Répertoire des villes disparues" unambitioniert scheint, zeigt "Vice" was Kino alles kann.  

  • Agnieszka Holland 

    Agnieszka Holland, Regisseurin, und James Norton, Schauspieler, beim Photocall zum Film "Mr. Jones"
    dpa

    Mo 11.02.2019 | 07:55 | Kultur - "Mr. Jones": Zu sehr nacherzählte Geschichte

    Vor zwei Jahren war Agnieszka Holland mit einem ihrer Filme schon einmal auf der Berlinale. Und auch in diesem Jahr ist die polnische Filmregisseurin wieder vertreten – mit einem Film über den walisischen Journalisten Gareth Jones, der 1933 in die Ukraine fährt – und danach über die Schrecken der Hungersnot dort berichtet. 

  • Diane Krüger in Agententhriller 

    Diane Kruger während der Pressekonferenz zum Film "The Operative (Die Agentin")
    dpa

    So 10.02.2019 | 16:04 | Kultur - "Gott existiert, ihr Name ist Petrunija" und "The Operative"

    Die Filme "Gott existiert, ihr Name ist Petrunija" und "The Operative" laufen auf der Berlinale . Es geht um Gott und um Atomprogramme. Inforadio-Kulturedakteur Harald Asel hat beide Filme gesehen.

  • Fatih Akin 

    Der Goldene Handschuh | The Golden Glove (Bild: Gordon Timpen / 2018 bombero int./Warner Bros. Ent.)
    Gordon Timpen / 2018 bombero int./Warner Bros. Ent.

    So 10.02.2019 | 09:11 | Kultur - "Der Goldene Handschuh": Eine ziemliche Zumtung

    Der neue Film von Fatih Akin handelt vom Hamburger Serienmörder Fritz Honka und basiert auf einer Romanvorlage von Heinz Strunk. Reiner Veit aus der Inforadio-Kulturredaktion hat "Der Goldene Handschuh" gesehen.

  • Doppelpack 

    Der Boden unter den Füßen (Valerie Pachner, Pia Hierzegger) © Juhani Zebra / Novotnyfilm
    Juhani Zebra / Novotnyfilm

    So 10.02.2019 | 08:11 | Kultur - "Der Boden unter den Füßen" und "Ut og Stjaele Hester"

    Der "Der Boden unter den Füßen" aus Österreich und "Ut og Stjaele Hester" aus Norwegen sind zwei einfühlsame Filme, einer davon auch noch mit beeindruckender Besetzung. Barbara Wiegand hat beide gesehen.

  • Wang Quan'an 

    Berlinale 2019 Sektion: Wettbewerb Öndög © Wang Quan'an
    © Wang Quan'an

    Sa 09.02.2019 | 07:55 | Kultur - "Öndög": Die karge Weite der mongolischen Steppe

    Öndögs, das sind versteinerte Dinosaurier-Eier, wie sie in der Mongolei oft gefunden werden. Der gleichnamige Film von Regisseur Wang Quan'an widmet sich einer charmant-spröden Protagonistin, doch Taktgeberin des Werks ist die karge Weite der mongolischen Steppe. Starke Bilder von ruhiger Hand, findet unsere Berlinale-Reporterin Barbara Wiegand.

  • Mit Bill Nighy 

    Berlinale 2019 Sektion: Wettbewerb The Kindness of Strangers © Per Arnesen
    © Per Arnesen

    Do 07.02.2019 | 15:55 | Kultur - Menschen in Krisensituationen: "The Kindness of Strangers"

    Liest man die Inhaltsangabe zu "Kindness of Strangers", denkt man an eine volle Packung Probleme: von häuslicher Gewalt über Einsamkeit bis hin zur Obdachlosigkeit. Alles ist drin, aber schön verpackt. Und immer wenn Bill Nighy als falscher russischer Restaurantbesitzer in diesem Film auftaucht, erlebt der Zuschauer ein wahres Glücksgefühl, so auch unsere Berlinale Wettbewerbskritikerin Barbara Wiegand.  

Berlinale Reportage

Berlinale Talk

Weitere Beiträge und Interviews

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  • Abgedreht 

    Preise der Internationalen Filmfestspiele Berlin © Richard Hübner/Berlinale 2014
    © Richard Hübner/Berlinale 2014

    Die Inforadio-Berlinale-Jury hat getagt

    Unsere Kritiker haben den Wettbewerb Revue passieren lassen und ihre Bären vergeben, noch bevor die Berlinale-Jury ihre Entscheidungen bekannt gegeben hat. Sieben silberne und einen goldenen Bären haben die drei Inforadio-Juroren an die 16 Wettbewerbsfilme verteilt. Bei einem Bären - dem goldenen - waren sie sich alle einig.  

  • Vis à vis 

    Maryanne Redpath 2016 auf der Berlinale (Bild: imago/Seeliger)
    imago/Seeliger

    Maryanne Redpath: Die weiblichen Blicke auf das Kino

    Mit der 69. Berlinale endet am Sonntag eine Ära: Denn Festivalchef Dieter Kosslick geht. Jemand anderes bleibt jedoch: Die langjährige Leiterin der Sektion "Generation" Maryanne Redpath. Inforadio-Redakteurin Anke Burmeister spricht mit ihr über das Filmfest und den weiblichen Blick im Kino, den nicht nur Frauen haben.  

  • Abgedreht 

    Netflix, der großen Player auf dem Streaming-Markt © dpa-tmn/Andrea Warnecke
    dpa-tmn/Andrea Warnecke

    Netflix: Debatte um Streaming zeitgemäß?

    Zur dritten Berlinale-Ausgabe von Abgedreht begrüßt Reiner Veit, nachdem alle in Konkurrenz laufenden Berlinale-Filme gezeigt sind. Er beschäftigt sich mit der kontroversen Diskussion zu Netflix-Filmen auf Festivals und blickt zurück auf Berlinale-Veränderungen, die die Ära Kosslick brachte. Auch er würdigt die große Charlotte Rampling und schaut, was jenseits der Berlinale in den Kinos startet.

  • Abgedreht 

    Berlinale 2019 Sektion: Retrospektive Bandits © Olga Film/Rieger
    © Olga Film/Rieger

    "Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen"

    In der zweiten Berlinale-Ausgabe von "Abgedreht" sprechen wir mit der Regisseurin Angela Schanelec über ihren Wettbewerbsbeitrag "Ich war zuhause, aber" und schauen auf die diesjährige Retrospektive, die Frauenfilme zum Thema hat. Eine Erfolgsgeschichte sind die ersten 15 Jahre des Medienboard Berlin-Brandenburg. Reiner Veit spricht mit Geschäftsführerin Kirsten Niehuus.

  • Eröffnungsparty 

    69. Berlinale, Eröffnungsgala:Berlinale-Direktor Dieter Kosslick winkt während der feierlichen Eröffnung der Berlinale. (Bild: dpa/ Kay Nietfeld)
    dpa

    Goodbye, Dieter Kosslick!

    Am Donnerstagabend wandelten wieder Stars und Sternchen über den roten Berlinale-Teppich. Doch im Mittelpunkt stand bei der Eröffnungsparty vor allem einer: Dieter Kosslick. Nach 18 Jahren ist es seine letzte Berlinale als Festival-Direktor. Unsere Berlinale-Reporterin Nadine Kreuzahler hat die Stimmung zwischen Abschiedsreden, Ständchen und Standing Ovations eingefangen.

  • Abgedreht | Berlinale Spezial 

    Berlin: 69. Berlinale: Bill Nighy, britischer Schauspieler, fotografiert mit seinem iPhone während des Photocalls zum Film «The Kindness of Strangers»© dpa/Christoph Soeder
    dpa/Christoph Soeder

    Modernes Großstadt-Märchen: "The Kindness of Strangers"

    Reiner Veit begrüßt zur ersten Berlinale-Ausgabe von "Abgedreht" - mit einem Rückblick auf 40 Jahre Panorama, einem Portrait der Jurypräsidentin Juliette Binoche und einem Gespräch mit Bill Nighy. Der großartige Schauspieler ist im Eröffnungsfilm "The Kindness of Strangers" von Lore Scherfig zu sehen, einem Film fürs Herz, meint auch Berlinale-Kritikerin Barbara Wiegand.

  • Kosslicks letzte Berlinale 

    "Berlinale Festivaldirektor Dieter Kosslick"; © Ulrich Weichert
    Ulrich Weichert

    "Stolz ist ein ganz gutes Gefühl"

    Am Donnerstag beginnen die 69. Berliner Filmfestspiele. Nach 18 Jahren wird dies dann die letzte Berlinale in der Ära Dieter Kosslick sein. Vieles hat der Berlinale-Chef in jenen Jahren bewegt und verändert. Dafür wurde er wahlweise gelobt oder heftig kritisiert. Im Vis à Vis blickt Dieter Kosslick im Gespräch mit Reiner Veit zurück auf bewegende Momente, nicht nur auf der Leinwand.

  • Porträt 

    Juliette Binoche.
    dpa

    Juliette Binoche: Wild und wagemutig

    Sie ist der Star auf der Berlinale: Juliette Binoche, die diesjährige Jury-Präsidentin. Auf der Leinwand spielt die französische Schauspielerin die unterschiedlichsten Frauentypen - aber wie ist sie eigentlich als Mensch? Unsere Frankreich-Korrespondentin Barbara Kostolnik mit einem Porträt.

  • Berlinale-Sound 

    Das Logo der Berlinale.
    Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa

    Uli M Schueppel - der Mann hinter dem Berlinale-Trailer

    Seit 2002, dem ersten Kosslick-Berlinale-Jahr, läuft er vor jedem Film: Der Berlinale-Trailer. Festival-Reporterin Anke Burmeister mag den so sehr, dass sie unbedingt den Macher kennenlernen wollte: Uli M Schueppel. Er erklärt, wie der Trailer entstanden ist.

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Probe Staatsballett "Herrumbre" (Bild: dpa)
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