Mo, 21.05.2012 | 11:31 Uhr
Auf Hartz-IV-Verhandlungen herumlungern, Gabriel, Rösler und Co bei ihren Parteitagen beobachten, den Außenminister auf seinen Auslandsreisen begleiten, Haushaltsentwürfe in Live-Gespräche übersetzen – all das zählt zu meinen Aufgaben als Hörfunk-Korrespondentin im ARD-Hauptstadtstudio. Und das ist wohl einer der spannendsten Jobs, den der rbb zu vergeben hat!
Bevor ich Ende 2005 nach Berlin kam, habe ich fünf Jahre lang für die ARD aus Shanghai berichtet und dort das ARD-Studio aufgebaut.
Zu berichten gab es mehr als genug: die Erfahrungen deutscher Unternehmen im Reich der Mitte, die Ambitionen der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, die Sorgen der Millionen Wanderarbeiter oder das vorsichtige Ertasten neuer Freiheiten durch die chinesischen Medien.
Hier in Berlin gehe ich bei allzu großer Sehnsucht nach China Jiaozi (chinesische Maultaschen) und Palasthuhn essen und genieße ansonsten die grüne Metropole mit der Nähe zur Macht.