Johannes Frewel (Bild: Dieter Freiberg, rbb)
Bild: Dieter Freiberg, Inforadio, rbb

- Johannes Frewel

Wirtschaftsreporter

Radio fasziniert mich von Kindesbeinen an: wenige Tage vor meiner Einschulung folgte ich im August 1968 auf Kurzwelle gespannt den deutschsprachigen Berichten des Tschechischen Rundfunks über die Niederschlagung des Prager Frühlings.

Geboren und aufgewachsen in Potsdam kehrte ich der DDR baldmöglichst den Rücken. Nach Abi in München und Studium an der FU Berlin lernte ich das journalistische Handwerk an der DJS München. Es folgten die Nachrichtenredaktionen von SFB und Rias Berlin. Freiberuflicher Korrespondent für die Nachrichtenagenturen ddp, Reuters und AFP, daneben Hörfunkberichte für ORB und SFB.

Seit den Anfangstagen von Inforadio berichtete ich für den rbb lange Jahre aus dem Landtagstudio Brandenburg über Politik und Wirtschaft. Heute gehört die Wirtschaft in der Bundeshauptstadt zu meinen Hauptthemen: hier laufen die Interessen der deutschen Unternehmen zusammen.

Zum Abschalten jogge ich gern mit moderaten Ambitionen durch die Natur oder genieße laue Sommernächte bei Gesprächen und Rotwein.

Die letzten Beiträge von Johannes Frewel

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  • Siemens-Mitarbeiter protestieren am 17.11.17 für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze
    imago, Markus Heine

    Berliner Siemensianer protestieren

    Der Frust der Berliner Siemensmitarbeiter ist riesengroß. Doch die Angst vor einem Stellenabbau macht sie nicht wehrlos. Sie kämpfen um ihren Arbeitsplatz. Siemens plant nicht nur einen massiven Stellenabbau in Deutschland, sondern offenbar auch eine Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. Am Vormittag protestierten die Berliner Beschäftigten lautstark vor der Unternehmensverwaltung in Siemensstadt. Wirtschaftsreporter Johannes Frewel war dabei.

  • eilnehmer der Demonstration. Beschäftigte von Siemens demonstrieren gegen die geplante Entlassung von Arbeitskräften.
    imago, Markus Heine

    Siemens-Mitarbeiter protestieren gegen Stellenabbau

    Bei Siemens in Berlin gehen die Proteste los: Am Donnerstag hat die Konzernführung die Betriebsräte und IG Metall-Vertreter über den Jobabbau informiert. Allein in Berlin fallen 870 Arbeitsplätze weg. Betroffen sind die Mitarbeiter im Gasturbinenwerk in Moabit, aber vor allem das Dynamowerk in Spandau steht vor einem Kahlschlag. Inforadio-Wirtschaftsreporter Johannes Frewel berichtet von den Protesten der Mitarbeiter.

  • Autos fahren am 16.11.2017 in Berlin an einer Halle des Gasturbinenwerkes von Siemens vorbei.
    dpa-Zentralbild, Ralf Hirschberger

    Stellenabbau bei Siemens - Beschäftigte protestieren

    Sie wollen das Feld nicht kampflos räumen: Die IG Metall hat die Mitarbeiter von Siemens in Berlin für Freitag zum Protest vor der Hauptverwaltung an der Nonnendammallee in Spandau aufgerufen. Die Energiesparte des Konzerns ist im Umbruch. Mehr als 3000 Jobs werden in Deutschland gestrichen, davon 870 in Berlin. Betroffen sind vor allem die Mitarbeiter im Dynamowerk in Spandau, aber auch im Gasturbinenwerk in Moabit fallen Jobs weg. Inforadio-Wirtschaftreporter Johannes Frewel ist mit dem Ü-Wagen vor Ort und hat sich bei den Mitarbeitern umgehört.

  • Siemens Deutschland, Arbeiter mit Helmen arbeiten an einer Gasturbine im Siemens-Gasturbinenwerk bei der Siemens AG in der Turbinenhalle in Berlin.
    imago/IPON

    Tarifauftakt für Metall- und Elektroindustrie

    Zum Jahresende läuft der Tarifvertrag für die Metall- und Elektroindustrie aus. Gewerkschaft und Arbeitgeberverband Gesamtmetall trafen sich am Mittwoch zum Auftakt der Tarifverhandlungen in Berlin. Den Auftakt begleiteten Demonstrationen von Beschäftigten für die Tarifforderungen der Gewerkschaft und gegen Arbeitsplatzbau. Johannes Frewel berichtet.

  • Freifläche auf einer Baustelle für Wohngebäude
    imago/Martin Müller

    Hilfreiche Förderprogramme für Brandenburg gefordert

    Jahrzehntelang hat Brandenburg strukturschwache Klein- und Mittelstädte in Randregionen mit großen Geldbeträgen gefördert - ohne jeden Erfolg. Nach der Bruchlandung mit der sogenannten dezentralen Konzentration verlangen die Wohnungswirtschaft und die Bundesstiftung Baukultur nun ein Förderprogramm, das wirklich hilft. Wirtschaftsreporter Johannes Frewel berichtet.


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Zentrale Deutsche Börse (Bild: dpa)
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