Harald Asel im Studio am Mikrofon (Bild: Dieter Freiberg)

- Harald Asel

Redakteur, Autor, Moderator

Geredet habe ich schon sehr früh. Auch vor Publikum. Das war notwendig, gehöre ich doch zu den geburtenstärksten Jahrgängen im Nachkriegsdeutschland (geboren 1962 in Kaiserslautern). Dabei merkte ich schon früh: Aufmerksamkeit ist ein rares Gut in der Medienlandschaft. Die am besten durch Kürze, Prägnanz und Intensität erzielt wird.

In Freiburg/Breisgau und in Berlin studierte ich Philosophie, Musikwissenschaft und Germanistik und begann bereits Mitte der 1980er Jahre mit regelmäßiger Arbeit für den Rundfunk. Seit dem Sendestart von Inforadio 1995 bin ich als Redakteur und Autor für das Programm tätig, meist in den Sparten Kultur, Geschichte und Gesellschaft.

2006 startete die wöchentliche Sendung "Umgeschichtet - Vergangenheit aus der Nähe betrachtet" und seit Januar 2009 bin ich Gastgeber des "Forums".

2008 erschien im Eichborn Verlag mein Buch "Wer schrieb Beethovens Zehnte? Alles was Sie über Musik nicht wissen".

Die letzten Sendungen und Beiträge von Harald Asel

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  • ein schwarzes Lenin-Denkmal (Bild: Colourbox)

    Wie über politische Gewalt im Zeitalter der Extreme sprechen?

    Es ist nach wie vor heikel, und Fallstricke lauern überall. Wenn wir die Exzesse und die strukturelle Unterdrückung zwischen sachlicher Analyse und emotionaler Betroffenheit angemessen beschreiben wollen, müssen wir die verschiedenen Ursachen in den Blick nehmen, aber auch die unterschiedlichen Erinnerungstraditionen. Wo stehen wir gerade im Hinblick auf das bevorstehende Jubiläum der russischen Revolutionen?

  • Kleiner Saal im Kino (Bild: imago stock&people)

    Das Kino um die Ecke: Totgeglaubte leben länger!

    Jahrelang wurde über den Untergang des Kinos als Abspielstätte von Filmen räsoniert. Multiplexe mit Schuhschachtelgroßen Kinos entwerteten ein besonderes Besuchererlebnis. Die Ästhetik mancher Filme schien bereits für kleine Bildschirme gemacht. Video, DVD und Streamingdienste bedienten individuelle Sehinteressen. Und wandgroße Fernseher lassen zu Hause die Illusion der großen Leinwand entstehen. Aus Anlass der Berlinale diskutieren wir über die Möglichkeiten und die Schwierigkeiten eines Kinos vor Ort.

  • Europakarte mit den Orten des Europäischen Stationenweges zur 500-jährigen Gesichte der Reformation auf dem Fußboden (Bild: imago/epd)

    Lutherjahr 2017: Der Europäische Stationenweg

    Diese Ausgabe "Umgeschichtet" befasst sich mit den Spuren der Reformation in unseren Nachbarländern Polen und Tschechien. Außerdem geht es um die Beine einer schönen Frau, die aber schon lange tot ist: die altägytische Königin Nefertari, und der US-Historiker Timothy Snyder warnt vor den neuen politischen Entwicklungen seit dem Amtsantritt von Donald Trump.

  • Filmstill: Wilde Maus - © WEGA Film

    Am besten gleich nochmal: "Wilde Maus"

    Ergreifende Szenen spielten sich am Samstagabend vor der Tür des Cinemaxx 7 ab: Tränen, manche Rempelei - und das alles nur, weil viele, sehr viele akkreditierte Berlinale-Besucher den neuen Film "Wilde Maus" von Josef Hader sehen wollten. Inforadio-Kritiker Harald Asel war rechtzeitig drin und weiß, ob sich die Aufregung gelohnt hat.

  • Ein ehemaliges Klosterbrauhaus der Zisterzienser im brandenburgischen Himmelpfort wird restauriert - Foro: M-cklausch-Seemann

    Denkmalpflege in Brandenburg

    Wer ein altes Haus hat, weiß, da ist immer was zu reparieren. Wer gar Gebäude unter Denkmalschutz zu verantworten hat, der steht vor einer quasi unendlichen Aufgabe. Im Land Brandenburg ist Thomas Drachenberg Landeskonservator und als solcher im "Brandenburgischen Landesamt für Denkmalpflege und archäologisches Landesmuseum" zuständig für 13.560 eingetragene Denkmale - Tendenz steigend. Mit ihm sprach Harald Asel über seine Arbeit.


Sendungen

Historische Zeichnung, 19. Jahrhundert, Revolte in einer fränkischen Stadt im 12. Jahrhundert (Bild: imago)

Umgeschichtet

Das Magazin "Umgeschichtet" widmet sich den Nachwirkungen, die die Vergangenheit in der Gegenwart hat, bewegt sich auf der Zeitachse zurück und macht Vergangenes sinnlich erfahrbar. 
Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

Das Forum

Im Forum mit Harald Asel steht die Kultur und ihre gesellschaftliche Rolle im Mittelpunkt. Welche Bedeutung haben Kunst und Kultur für städtische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen? Welche Rolle kann eine gelungene Kulturpolitik spielen? Wie kommt das Neue in die Wissenschaften?