Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)
Bild: (Bild: Dieter Freiberg)

- Gabriele Heuser

Reporterin und Moderatorin

Ich komme aus dem Rheinland, genauer gesagt aus Sinzig, dort, wo die Ahr in den Rhein mündet. Schöne Gegend übrigens, die nicht nur Weinkennern sehr gefällt! Abitur habe ich in einer Klosterschule gemacht, auf einer Insel im Rhein mit dem klingenden Namen Nonnenwerth. Auf mein Studium der Anglistik, Germanistik und Philosophie in Köln, Edinburgh und Bonn folgte ein Volontariat bei der Deutschen Welle. Im Rahmen dieser Ausbildung kam ich am 1. Januar 1990 ins Außenstudio Berlin. Eigentlich nur für zwei Monate, aber inzwischen bin ich schon über 20 Jahre hier.

1991 wurde ich Redakteurin in der Abteilung "Politik und Zeitgeschehen Hörfunk" beim SFB. Seit 2004 arbeite ich beim Inforadio als politische Berichterstatterin, Reporterin und Moderatorin am Abend. Mein besonderes Interesse gilt der Außenpolitik, deshalb führe ich auch regelmäßig Gespräche in der Rubrik Weltsichten am Wochenende.

Die letzten Sendungen und Beiträge von Gabriele Heuser

RSS-Feed
  • Die Solarstation NOOR in der Region Ouarzazate
    GIZ

    Marokko - Wege aus der Perspektivlosigkeit

    Seit den 1960er Jahren hat sich Marokko zu einem wichtigen Herkunftsland von Migranten in Europa entwickelt. Denn in Marokko lebt noch heute rund ein Fünftel der ländlichen Bevölkerung in Armut. Die Unzufriedenheit vieler Menschen über mangelnde Bildungschancen und Entwicklungsmöglichkeiten, nicht ausreichende Perspektiven am Arbeitsmarkt, sowie eine qualitativ nicht ausreichende berufliche Qualifizierung stellen die Regierung vor große Herausforderungen. Jürgen Dierlmaier, Landesdirektor der GIZ in Marokko, berichtet im Gespräch mit Gabriele Heuser über Maßnahmen, Zukunftsperspektiven für Menschen in Marokko zu entwickeln.

  • Canan Bayram am 21.8.17 in Kreuzberg (Bild: Maurizio Gambarini/dpa)
    Maurizio Gambarini/dpa

    Bayram: "Zu hohe Hürden für Jamaika"

    Der Weg nach Jamaika wird kein einfacher werden. Diese Koalition ist zwar wahrscheinlich, aber gewiss kein Liebesbündnis. Am Wochenende loten die Spitzen von CDU und CSU aus, ob es eine gemeinsame Linie geben kann. Danach wird erst mit FDP und Grünen gesprochen. Und da sind auch Hürden zu nehmen. Eine, die vehement gegen ein Jamaika-Bündnis ist, ist die frisch gebackene Grüne Bundestagsabgeordnete Canan Bayram. Im Gespräch mit Ute Schuhmacher betont sie: In der Flüchtlings-, Integrations- und auch Sozialpolitik lägen die Positionen schlicht zu weit auseinander.

  • Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron (re)
    imago/Scanpix

    Wie sehen die Franzosen Deutschland?

    Deutschland und Frankreich im Herzen Europas verbindet eine lange wechselhafte Geschichte. Oft standen sich die Nachbarstaaten feindselig gegenüber, doch längst sind die Franzosen vom Kriegsgegner und Besatzer zu Freunden geworden, besiegelt mit dem Elysée-Vertrag 1963. Als Besonderheit der Partnerschaft gilt seit über 50 Jahren auch die Zusammenarbeit auf zivilgesellschaftlicher Ebene. Wie die Franzosen Deutschland heute sehen, darüber sprach Gabriele Heuser mit ARD-Korrespondent in Paris, Marcel Wagner.

  • Die Journalistin Andrea Böhm
    Jacob Russell

    "Das Ende des westlichen Zeitalters"

    Über 20 Jahre Berufserfahrung hat die Journalistin Andrea Böhm. Ihre Stationen: die USA, der Nahe Osten, Russland und Zentralafrika. Der Kongo hatte es ihr besonders angetan - deswegen gilt sie als ausgewiesene Kennerin des Landes. Aktuell lebt und arbeitet Andrea Böhm in Beirut, der Hauptstadt des Libanon, als Korrespondentin der "Zeit" für den Nahen und Mittleren Osten. Davor schrieb sie auch für das Magazin GEO und sehr lange für die taz. Im Gespräch mit Gabriele Heuser erzählt die Journalistin, was sie besonders an ihrem neuen Aufgabengebiet in Beirut gereizt hat - und sie spricht über ihr neues Buch "Das Ende des westlichen Zeitalters".

  • Nigeria: Kinder vor einer Hütte eines Lagers für von der Terror-Organisation Boko Haram Vertriebenen (Bild:
    imago stock&people

    Nigeria – Afrikas taumelnder Riese?

    Nigeria ist mit mehr als 180 Millionen Einwohnern nicht nur das bevölkerungsreichste Land in Afrika, es ist neben Südafrika auch die größte Volkswirtschaft des Kontinents. Gleichzeitig gilt das Land als eines der instabilsten weltweit. In der Reihe "Aus der Praxis der GIZ" spricht Gabriele Heuser mit Thomas Kirsch, dem Landesdirektor der GIZ in Nigeria. Er berichtet über die Entwicklung Nigerias in den letzten Jahren, aber auch über Herausforderungen und Aussichten für das westafrikanische Land.


Sendungen

Podium v.l.n.r. Christian Alexander Scholber, Iris Pigeot, Harald Asel, Gert G. Wagner (Bild: Inforadio/Kilian)

Das Forum

Im Forum mit Harald Asel steht die Kultur und ihre gesellschaftliche Rolle im Mittelpunkt. Welche Bedeutung haben Kunst und Kultur für städtische, wirtschaftliche und politische Entwicklungen? Welche Rolle kann eine gelungene Kulturpolitik spielen? Wie kommt das Neue in die Wissenschaften?
Der Roboter I2D2s mit seinem Erfinder Christoph Hocke (Bild: dpa)
dpa

WissensWerte

Was ist wissenswert in Naturwissenschaft und Technik? Auf diese und andere Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung geben Thomas Prinzler und  Kollegen Antworten.