Überschwemmungsgefahr nach Erdbeben in China
Nach dem Erdbeben in China wächst die Überschwemmungsgefahr.
Wie die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, sollen in der Provinz Sichuan mehr als 2000 Menschen vorsorglich in Sicherheit gebracht werden, weil dort ein Fluss über die Ufer treten könnte. Der natürliche Flusslauf ist durch Erdrutsche blockiert.
Inziwschen wurde ein Deutscher nach 114 Stunden aus den Trümmern gerettet. Der Tourist war in der Stadt Wenchuan verschüttet worden. Die chinesischen Behörden haben inzwischen mehr als 22.000 Tote bestätigt. Sie befürchteten jedoch insgesamt mehr als 50.000 Todesopfer.
Birma: Diplomaten besichtigen lokale Hilfsmaßnahmen
Das Militärregime von Birma hat eine Gruppe ausländischer Diplomaten in das Katastrophengebiet im Irawadi-Delta gelassen.
Sie seien in zwei Ortschaften im Süden des Landes geflogen worden, wo ihnen die regierungseigenen Hilfsmaßnahmen für die Opfer des Wirbelsturms gezeigt wurden, berichteten Teilnehmer.
Die birmanischen Behörden werden international massiv kritisiert, weil sie nur zögerlich ausländische Helfer ins Land lassen.
Inzwischen ist ein französischer Hubschrauberträger mit gut 1000 Tonnen Hilfsgütern vor Birma eingetroffen. Ob und wie die Ladung gelöscht werden dürfe, müsse aber noch verhandelt werden, hieß es vom französischen Verteidigungsministerium.
Dalai Lama fordert Reformen für Tibet
Der Dalai Lama hat am dritten Tag seines Deutschland-Besuchs die chinesische Regierung erneut zu Reformen in Tibet aufgefordert.
Mit Blick auf die jüngsten Unruhen in der Region sagte das Oberhaupt der Tibeter, solange sich nichts an den dortigen Lebensverhältnisse ändere, würden sich solche Vorgänge wiederholen. Er setze sich für eine Autonomie Tibets ein, nicht jedoch für die Unabhängigkeit seines Landes von China.
Der Dalai Lama reist noch heute nach Nürnberg, am Montag will er vor dem Brandenburger Tor in Berlin sprechen.
SPD-Abgeordnete wollen Diätenerhöhung kippen
Gegen die beschlossene Diäten-Erhöhung gibt es weiter Widerstand.
Die schleswig-holsteinischen SPD-Bundestagsabgeordneten wollen einen neuen Versuch unternehmen, die Maßnahme doch noch zu kippen.
Dazu wollen sie den geplanten Abstimmungsmodus im Bundestag ändern. Bisher ist vorgesehen, dass in einem Schritt sowohl über die Diäten als auch über die Übertragung des Tarifabschlusses im öffentlichen Dienst auf die Bundesbeamten abgestimmt wird. Die norddeutschen-Abgeordneten wollen die Entscheidungen nun trennen.
In der SPD-Bundestagsfraktion haben sich bislang einige Dutzend Abgeordnete ablehnend geäußert. FDP, Grüne und Linke sind ebenfalls dagegen.
Ermittlungen nach Busunfall bei Werder dauern an
Einen Tag nach dem schweren Busunfall auf der Autobahn 10 ist die Ursache weiter unklar.
Wie die Polizei mitteilte, wird der Bus auf dem Gelände einer Spezialfirma untersucht. Er war gestern kurz hinter dem Autobahndreieck Werder auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern geraten und auf die Seite gestürzt. Alle 20 Passagiere aus Baden-Würtemberg wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Laut Polizei werden derzeit weder technisches Versagen noch ein Fahrfehler ausgeschlossen.
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