Die Armut in Deutschland nimmt zu, der Mittelstand bricht weg, die Volksparteien verlieren Vertrauen - viele Menschen empfinden die aktuelle Entwicklung als Krisenzeit. Dazu passt, dass viele mittlerweile das Vertrauen in die herrschende Staatsform, die Demokratie, verloren haben.
Dies ist auch das Ergebnis einer Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung. Demnach glaubt jeder dritte Bundesbürger nicht mehr daran, dass die Demokratie Probleme lösen kann. In Ostdeutschland seien sogar 53 Prozent der Bürger dieser Ansicht.
Der Glaube an das politische System ist bei vielen Bürgern demnach dramatisch zurückgegangen.
Dass viele Menschen die Vorzüge einer Demokratie nicht erkennen, ließ sich ja schon erahnen. Aber sind die Experten überrascht von den Ergebnissen der Studie?
Oliver Rehlinger sprach darüber mit dem Leiter der Studie seitens der Friedrich-Ebert-Stiftung, Frank Karl.


