Der Tod eines Fallschirmjägers der Bundeswehr südlich von Kundus hat einmal mehr gezeigt, wie gefährlich der Einsatz im Norden Afghanistans ist. Das Risiko, Ziel eines Anschlags zu werden, steigt immer weiter, und dieses Risiko schreckt offenbar immer mehr Soldaten ab.
Rund 10 Prozent der Offiziersanwärter verlassen die Bundeswehr wieder schon vor dem eigentlichen Beginn ihrer Karriere. Und die Zahl der freiwilligen Meldungen zum Dienst bei der Bundeswehr ist im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent gefallen. So weist es jedenfalls nach Zeitungsberichten die jüngste Statistik aus.
Wie aber kann und wie sollte die Truppe mit dieser Entwicklung umgehen?
Oliver Rehlinger sprach darüber mit dem FDP-Abgeordneter und Mitglied des Verteidigungsausschusses, Rainer Stinner.


