Vielleicht haben Sie sich auch schon bei einem Cafebesuch gewundert: An den Nachbartischen sitzen - meist junge - Leute mit Laptop. Konzentriert wird in die Tastatur gehackt, gesprochen wird selten. Was machen die da? Warum gehen sie in ein Cafe - das arbeiten am Laptop kann doch auch im Büro oder zu Hause erledigt werden...
Meist surfen die konzentrierten Laptop-Hacker im Internet. Möglich ist dies, weil im Cafe oder in der Nähe ein Hotspot betrieben wird, also ein drahtloser Zugangspunkt ins weltweite Gewebe. Sie werden oft von kommerziellen Anbietern zur Verfügung gestellt, daher ist die Nutzung meist gebührenpflichtig.
Die Idee des Internet ist aber eine andere: Beliebige Information für alle, möglichst billig oder gar kostenlos. Es ist also nicht verwunderlich, dass eine Bewegung entstanden ist, die frei zugängliche Hotspots kostenlos öffnen möchte. In Berlin sind die sogenannten Freifunker ziemlich aktiv. Sie wollen die gesamte Stadt mit einem freien Bürgernetz überziehen.
Dazu ein Gespräch mit einem der Aktiven, Jürgen Neumann. Er ist von Beruf IT-Berater.


