Immer weiter spitzt sich die Georgien-Krise zu. Die Europäische Union erwägt mittlerweile Sanktionen gegen Russland.
Moskau besteht seinerseits nach wie vor auf der Unabhängigkeit der abtrünnigen Provinzen Südossetien und Abchasien. Der Sechs-Punkte-Plan der EU zur vorläufigen Entzerrung der Krise scheint somit Makulatur zu sein.
Ein genaues Bild von der tatsächlichen Lage im Land zu bekommen, ist schwierig, auch wenn etliche westliche Journalisten in Georgien unterwegs sind. Einer von ihnen ist Thomas Franke. Er hält sich derzeit in der Hafenstadt Poti auf.
Oliver Rehlinger fragte ihn zunächst, ob es denn stimmt, dass in Poti, immer noch russische Soldaten stehen?


