Im Berliner Bezirk Wedding hat eine neue Kita eröffnet. Anmelder und Betreiber ist der Verein "Morgenland". Das scheint brisant, da "Morgenland" im Verdacht steht, Kontakte mit Islamisten zu pflegen. Ihr ehemaliger Vorsitzender Sinan W. hat vor einiger Zeit zugegeben, im Internet indirekt zum Mord an Juden aufgefordert zu haben. Der Verfassungsschutz war eingeschaltet.
Erst Anfang des Jahres war der erste Kita-Antrag des Vereins gescheitert. Doch inzwischen soll Sinan W. nicht mehr der Vorsitzende sein und das Landesjugendamt hat jetzt die Eröffnung unter Auflagen genehmigt.
Ein Verwandter von Sinan W. soll jetzt den Vorsitz übernommen haben. Aber hängt der Vorwurf des Islamismus wirklich allein an der Person Sinan W., welcher der in Deutschland verbotenen islamistischen Partei «Hizb-ut-Tahir» nahe stehen soll?
Max Oppel sprach darüber mit dem Integrations- und Migrationsbeauftragten des Berliner Senats, Günter Piening.


