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Umgeschichtet, 24.11.2007, 13:25 Uhr

Hundert Jahre Deutsches Archäologisches Insitut Kairo

100 Jahre Deutsches Archäologisches Institut in Kairo

Ein historischer Gedenkort wiederentdeckt

Aufsehen erregender Fund in der Lausitz

 

100 Jahre Deutsches Archäologisches Institut in Kairo

Eine ganze Woche lang feierte das DAI Kairo mit einem Symposium und mit der Eröffnung einer Ausstellung sein hundertjähriges Bestehen.

Die dem Auswärtigen Amt zugeordnete Bundesanstalt ist ja von Madrid bis Ulan Bator, von Berlin bis zum jemenitischen Sanaa mit Abteilungen und Forschungsstellen präsent. Und sorgt jenseits der mitunter aufgeregten Debatten wie jüngst um die Verleihbarkeit der Nofretete für Kontinuität und Vertrauen zwischen deutschen Wissenschaftlern und ihren Kollegen in den Grabungsländern. In Kairo also seit 100 Jahren Esther Saoub über die Jubiläumsausstellung und die Arbeit vor Ort:

100 Jahre Deutsches Archäologisches Institut in Kairo - eine Sonderausstellung noch bis Januar im Ägyptischen Museum der Nilmetropole würdigt dies.
Mehr Informationen im Internet - Adresse s. rechte Leiste.

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Ein historischer Gedenkort wiederentdeckt

Nach Rom. Die Schlagzeile rief diese Woche Erwartungen hervor: Haben Archäologen jene Grotte wieder gefunden, in der der Sage nach Romulus und Remus von einer Wölfin gesäugt wurden? Der Gründungsmythos der Stadt auf den sieben Hügeln, der sich erst allmählich im Bewusstsein der Römer herausschälte und zur frühen Kaiserzeit um die Zeitenwende dann als staatliches Programm festgeklopft wurde. Gregor Hoppe blickte in den Abgrund der Antike.

Inzwischen äußerte der langjährige Chef der römischen Archäologiebehörde, Adriano La Regina, große Zweifel am Sensationsfund. Nach den antiken schriftlichen Quellen müsste der legendäre Kultort nicht auf dem Palatin sondern weiter westlich liegen. Interessant bleibt übrigens, dass die beiden ältesten schriftlichen Zeugen der Sage, Plutarch und Dionys von Halikarnass, der Wölfin nur eine kurze Episode zubilligen. Die Zinkwanne mit den Zwillingen landete im Schlamm des Hochwasser führenden Tiber, ein Specht brachte zusätzlich feste Nahrung herbei - und alsbald kümmerte sich ein Schweinehirt um das weitere Aufziehen der Jungen. Wolf und Specht waren als Tiere dem Gott Mars zugesellt, und dieser ist durch Vergewaltigung der Vater der beiden Städtegründer geworden.

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Aufsehen erregender Fund in der Lausitz

Zu einem Aufsehen erregenden Fund in unserer Region: Im Vorfeld des Tagebaus Jänschwalde in der Lausitz sind Archäologen auf die Reste einer Frau gestoßen, vor etwa 1600 Jahren lebte. Kurz vor dem Abtransport hat Thomas Krüger einen Blick auf sie werfen können.

Der 1600 Jahre alte Leichnam  soll in Zukunft in der Slawenburg Raddusch ausgestellt werden. 

Umgeschichtet - Vergangenheit aus der Nähe betrachtet von Harald Asel.

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