Serie "Zeitgenossen", 18.07.2009
Frauen hatten in der DDR wenig zu lachen
Eines war in der DDR doch immerhin gut, heißt es immer wieder: die Frauen waren gleichberechtigt, sie hatten Jobs und die Kinder wurden umfassend. betreut. Das Ideal der werktätigen Frau und Mutter war aber eben nur das - ein Ideal. Die Feministin und Gründerin des Unabhängigen Frauenverbandes Tatjana Böhm hat die Realität der DDR-Frauen ganz anders wahrgenommen. Irène Bluche hat Tatjana Böhm an ihrem alten Arbeitsplatz getroffen, der Akademie der Wissenschaften am Gendarmenmarkt.