Robert Gerwarth (Bild: privat)
Verlagsgruppe Random House
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- Warum das Ende des Ersten Weltkriegs keinen Frieden brachte

Die Kämpfe des Ersten Weltkriegs endeten am 11. November 1918 mit dem Vertrag von Compiègne. Formal war der Krieg erst mit dem Vertrag von Versailles im Januar 1919 beendet. Doch das angebliche Friedensabkommen entpuppte sich mit der Zeit als Stoff für noch mehr Konflikte. Der brüchige Friede des Ersten Weltkriegs führte gerade mal 20 Jahre später zum Ausbruch des Zweiten. Über die Gründe spricht Sabina Matthay mit dem Autor Robert Gerwarth.

Sabina Matthay spricht mit Robert Gerwarth, Professor am University College Dublin und Gründungsdirektor des dortigen Zentrums für Kriegsstudien, darüber, wie die Verknüpfung von Niederlage, Revolutionen und Konterrevolutionen und imperialem Zerfall  eine "neue Logik der Gewalt" entfaltete.

Buch-Info

Robert Gerwarth
Die Besiegten

Das blutige Ende des Ersten Weltkriegs
Siedler Verlag
ISBN: 978-3-8275-0037-3
Euro 29,99

Erstsendung:
18.02.2017

Sendung

Bild: rbb/Gundula Krause
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Zwölfzweiundzwanzig

Zwölfzweiundzwanzig ist das große Interview im Inforadio. Sabina Matthay führt Gespräche mit interessanten Gästen aus Politik und Gesellschaft zu vieldiskutierten Themen.