Polizisten am Breitscheidplatz in Berlin (imago/Christian Mang)

- Haben die Behörden versagt?

Wie kann es sein, dass ein Islamist, der seit langem im Visier der Sicherheitsbehörden stand, einen Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt verüben konnte? Warum wurde Anis Amri, der als Gefährder bekannt war, nicht rund um die Uhr überwacht? Haben die Sicherheitsbehörden versagt? Nein, meint ARD-Terrorexperte Michael Götschenberg in seinem Zwischenruf. Die Versäumnisse liegen anderswo.

Fragen und Antworten

  • Wie lebte Amri vor dem Anschlag in Deutschland?

  • Wurde er als "Gefährder" überwacht?

  • War er ein Terrorist der Allianz "Islamischer Staat" (IS)?

  • In den Fokus rückt nun auch wieder NRW - warum?

  • Waren Amris Alias-Namen in NRW bekannt?

  • Hatte Amri Helfer?

  • Warum wurde der Lkw erst am Tag nach der Terrorfahrt untersucht?

  • Wo war Amri nach dem Anschlag?

  • Wie kam Amri nach dem Attentat nach Italien?

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Fahndungsfoto von Anis Amri (Bild: dpa/Arne Dedert)

Fall Amri: Verdächtiger wieder frei

Der als möglicher Komplize des mutmaßlichen Weihnachtsmarkt-Attentäters von Berlin festgenommene Tunesier kommt wieder frei. Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe teilte am Donnerstag mit, der Verdacht gegen den 40-Jährigen habe sich nicht erhärtet. Es sei kein Haftbefehl beantragt worden. Weiter hieß es, das von der Terrormiliz IS veröffentliche Bekennervideo sei echt.