Zwischenruf

Der aktuelle Zwischenruf

Die Regierungschefs der G7: Premier Trudeau , Merkel, Trump und Gentiloni stellen sich zum Familienfoto auf. (Bild: dpa)

Zwischenruf - Vertrauen-Zertrümmerer Trump

Es ist eine besonders schöne Szenerie in Taormina auf Sizilien, wo die G7 derzeit ihr Treffen abhalten. Zum ersten Mal ist US-Präsident Trump dabei. Anzunehmen ist, dass auch hier die harmonische Kulisse nicht mit der Stimmung der Teilnehmer übereinstimmt. Denn der Europa-Teil der Reise von US-Präsident Trump hat EU und Nato bisher enttäuscht, inhaltlich und persönlich. Unser Kommentator rechnet mit langwierigen Folgen für die Zusammenarbeit, weil der US-Präsident nun mit Trotz und Misstrauen zu rechnen hat.

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Weitere Zwischenrufe

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  • Ivanka (l) und melania Trump beim Papst (Bild: Alessandra Tarantino/AP/dpa)

    Mi 24.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - Kleider machen Politik

    US-Präsident Donald Trump bei einer Privataudienz des Papstes im Vatikan - die Vorstellung vom Treffen der beiden ist ohnehin schon etwas komisch. Und dann wurde er auch noch von seiner Frau Melania begleitet, die es mit der protokollarischen Kleiderordnung etwas zu genau nahm, wie einige finden. In Rom mit Kopfbedeckung, in Saudi-Arabien ohne. Sabrina Fritz über die Frau an der Seite des US-Präsidenten und ihre umstrittene Kleiderwahl.

  • Trump mit Gattin melania bei der Abreise von Saudi-Arabien (Bild: Evan Vucci/AP/dpa)

    Mo 22.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - Schwarz-Weiß-Denken ist Trump(f)

    Die iranischen Wähler haben sich am Freitag mit klarer Mehrheit und trotz vieler Widrigkeiten gegen die Hardliner in ihrem Land entschieden. Nun dürfen die Hardliner in Teheran wieder jubeln: Denn US-Präsident Donald Trump startet auf seiner Nahostreise eine neue "Dämonisierungs-Welle" gegen den Iran, meint unser Korrespondent für den Iran, Reinhard Baumgarten.

  • Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) schaut am 19.05.2017 im Bundestag in Berlin auf sein Smartphone (Foto: Michael Kappeler/dpa)

    Fr 19.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - Das Hate-Speech-Gesetz von Maas

    Kommentare im Internet sind teilweise nur mit äußerster Vorsicht zu genießen. Hass und Hetze breiten sich teilweise unkontrolliert in den sozialen Netzwerken aus und werden nur unbefriedigend bekämpft. Bundesjustizminister Maas hat deswegen einen Gesetzentwurf gegen Hasskriminalität im Netz vorgelegt. Im Bundestag stieß der Entwurf aber auf Kritik - zu Recht, findet Hauptstadt-Korrespondentin Dagmar Pepping. In ihrem Zwischenruf hat sie auch einen Verbesserungsvorschlag.

  • Facebook hat bei der Übernahme von Whatsapp nicht über die Verknüpfung der Daten aufgeklärt. (Bild: Imago/Rüdiger Wölk)

    Do 18.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - Facebook: Teures Nachspiel für Whatsapp-Übernahme

    110 Millionen Dollar Strafe muss Facebook an die EU-Kommission zahlen. Denn das Unternehmen hat vor drei Jahren bei der Übernahme des Messengerdienstes Whatsapp so getan, als würden die Daten der beiden Dienste nicht verknüpft werden - aber das war falsch. Was für eine dreiste Nummer, findet unser EU-Korrespondent Andreas Meyer-Feist im Inforadio Zwischenruf. 

  • Plenarsaal des EU-Parlaments in Straßburg während der Sitzung am 17.05.2017 (Foto: Jean-Francois Badias/AP/dpa)

    Mi 17.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - EU-Parlament stimmt für scharfe Ungarn-Resolution

    Nach Polen nun Ungarn: Das EU-Parlament will ein Verfahren vorbereiten, um die Rechtsstaatlichkeit in Ungarn zu prüfen. Sozialdemokraten, Liberale, Linke und Grüne hatten den Vorschlag gemacht, der heute im europäischen Parlament eine Mehrheit erhielt. Ungarns Regierungschef Orban wird sich aber von einem Rechtsstaatsverfahren wohl nicht beeindrucken lassen - meint EU-Korrespondentin Sabine Hackländer in ihrem Zwischenruf.

  • Fahnen der Mitgliedsländer sind aufgezogen vor dem Europäischen Gerichtshofs (EuGH) Bild: imago/Winfried Rothermel)

    Di 16.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - EuGH-Urteil: Teilentmachtung der EU

    Bisher ist die Europäische Union davon ausgegangen, dass sie Freihandelsabkommen selbstständig abgesegnen kann. Doch dem hat der Europäische Gerichtshof jetzt einen Riegel vorgeschoben: Die EU muss sich diese Abkommen erst von den Parlamenten ihrer Mitgliedstaaten absegnen lassen, so der ein Gutachten der Luxemburger Richter. Im konkreten Beispiel ging es um einen Vertrag mit Singapur aus dem Jahr 2013. Wie ist die Entscheidung des EuGH zu bewerten? Unser Brüsseler Korrespondent Andreas Meyer-Feist kommentiert.  

  • Wahl-Aufsteller mit Hannelore Kraft werden in der SPD-Bundeszentrale abgeräumt (Bild: Kay Nietfeld/dpa)

    Mo 15.05.2017 | 17:05 | Zwischenruf - "Die SPD hat nicht geliefert"

    Nach dem Saarland und Schleswig-Holstein nun also auch noch - und ausgerechnet - Nordrhein-Westfalen: im Kernland der Sozialdemokraten stürzt die Partei auf einen historisch tiefen Wert ab. Für unseren Kommentator aus dem ARD-Hauptstadtstudio, Volker Schaffranke, ist das maue Wahlergebnis hausgemacht. Er empfiehlt: "Jetzt hilft nur noch Attacke!"