Kerstin Berthold und Dr. Paul Goslawski vom Helmholtz-Zentrum Berlin
Klaus Dieter Freiberg
Bild: Klaus Dieter Freiberg

- Akustische Skulpturen: Musik und Beschleunigerphysik

Ein Kubikmeter Klang im Raum - wie geht das? Wie lassen sich physikalische Formeln in Klangkunst übertragen? Thomas Prinzler spricht darüber mit Kerstin Berthold und Dr. Paul Goslawski vom Helmholtz-Zentrum Berlin. Und: Inforadio verlost exklusiv Hörertickets für eine Aufführung am Speicherring BESSY mit anschließender Podiumsdiskussion.

Physikalische Formeln in Klangkunst übertragen und Beschleunigerphysik als akustische Skulptur entstehen lassen - das war die Herausforderung, der sich der Klangkünstler Gerriet K. Sharma  gemeinsam mit Physikern des Elektronenspeicherrings BESSY II gestellt hat.

In den Schwebungen des Klangs finde er die Schwebungen der Elektronen wieder, meint der Physiker Paul Goslawsaki.

Und seine Kollegin Kerstin Berthold, verantwortlich für Kunstprojekte am HZB, ist begeistert von diesem außergewöhnlichen 3-D Klangkunstprojekt. Das klinge befremdlich, eigenartig und auch verstörend, fordere den Zuhörer.

Alles zur Umsetzung der Messdaten der Physiker in Klang und den daraus entstandenen akustischen Figuren im Raum, realisiert mit einem speziellen Ikosaeder-Lautsprecher, erfahren Sie in den "Wissenswerten".

Blick in die Beschleunigerhalle auf Ikosaederlautsprecher
Bild: Michael Setzpfandt

Sendung

Der Roboter I2D2s mit seinem Erfinder Christoph Hocke (Bild: dpa)
dpa

WissensWerte

Was ist wissenswert in Naturwissenschaft und Technik? Auf diese und andere Fragestellungen rund um Wissenschaft und Forschung geben Thomas Prinzler und  Kollegen Antworten.