Ein Flüchtling aus Kamerun arbeitet beim Windradzulieferer Reuther STC in Fürstenwalde (Brandenburg) (Bild: Georg-Stefan Russew/dpa-Zentralbild/dpa)

- Probleme bei der Integration von Flüchtlingen

Mehr als eine Million Flüchtlinge sind in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen, doch der Sprung in den Arbeitsmarkt ist erst einem Bruchteil von ihnen gelungen. Insgesamt engagieren sich einer Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft zufolge bundesweit mehrere Hunderttausend Unternehmen, um Flüchtlingen den Berufseinstieg zu ermöglichen. Doch fehlende Sprachkenntnisse und lange Asylverfahren machen Probleme. Ein Beitrag von Johannes Frewel.

Überall in Deutschland bieten Unternehmer ihre Hilfe bei der Integration von Flüchtlingen an. So soll der Start ins Arbeitsleben gelingt. Doch einfach ist das nicht. Denn vielen Geflüchteten fehlen grundlegende Voraussetzungen dafür. Kenntnis der deutschen Sprache ist das eine, unzureichende Schulbildung eine weitere Hürde.

Das hält Unternehmen allerdings nicht davon ab, gezielt zu helfen. Darüber berichten beispielsweise die Mitgliedsunternehmen, die sich vor gut einem Jahr in Düsseldorf zusammengeschlossen haben. Über ihr Netzwerk koodinieren etwa Unternehmen aus der Hotelerie gemeinsame Ausbildungsprogramme. Aktuell ist auch das Angebot von Architekturbüros, neben Arbeitsmöglichkeiten Foren anzubieten, in denen über das Leben in Deutschland informiert wird. Ein solches Netzwerk hat auch der Spitzenverband der Wirtschaft, der DIHK, ins Leben gerufen.

Viele dieser Initiativen täuschen aber nicht darüber hinweg, dass es recht lange dauern kann, bis Geflüchtete eine Lehrstelle oder einen Job erhalten. Entsprechend hoch ist die Zahl der Arbeitslosenempfänger. Wie wir bei der Integration von Flüchtingen vorankommt, das haben Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln untersucht.

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Zentrale Deutsche Börse (Bild: dpa)

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