Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Hier erfährt der Steuerzahler, wofür Gelder in der Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben werden. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel - oder gibt neue Einblicke in Länder, die kaum in den Medien präsent sind und dennoch interessante Entwicklungen durchlaufen.

Smog in Peking im Oktober 2016 (imago/Xinhua)

Smog und Verkehrskollaps – Chinas wachsende Metropolen

In kaum einem anderen Land entwickeln sich die Städte so rasant wie in China. Während noch 1990 nur etwa ein Viertel der Chinesen in Städten lebte, sind es inzwischen bereits mehr als die Hälfte. 2025 wird schon mit einer Milliarde Menschen in Chinas urbanen Zentren gerechnet. Das hat schon heute massive Auswirkungen auf den Straßenverkehr und die Luftqualität. Über die aktuelle Situation und die Bewältigung dieser Probleme hat Gabriele Heuser mit Sandra Retzer gesprochen, der Projektleiterin der GIZ in China.

Bamako (Mali): Bewohner der Stadt sitzen am Ufer des Nigers (Bild: imago/Xinhua)

Mali – Perspektiven schaffen, den Frieden stärken

Mali gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. In den letzten Jahren sind besonders die Provinzen im Norden des westafrikanischen Staates Schauplatz bürgerkriegsähnlicher Zustände. Rund 600 Soldaten und Polizisten aus Deutschland sind derzeit in Mail, die als Teil des etwa 15.000 Soldaten und Polizisten umfassenden Blauhelm-Einsatzes Minusma die Einhaltung eines Friedensabkommens zwischen der Regierung und den islamistischen Rebellen überwachen. Aber ist gibt auch anderes deutsches Engagement: die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) unterstützt den Dialog und Versöhnungsprozess im Land, fördert Bauern und Kleinunternehmer. Jürgen Koch ist Landesdirektor der GIZ in Mali und erläutert im Gespräch mit Gabriele Heuser die Situation im Land und die Arbeit der GIZ in Mali.

Girl's-Day in einer Berufsschule - Foto: GIZ

Frauen in Ägypten

In Ägypten ist das Leben von Frauen stark an traditionelle Rollenvorstellungen gebunden - und meist auf Familie und Heim ausgerichtet. Nur ein Fünftel der Berufstätigen in Ägypten ist weiblich und mehr als jede zweite Akademikerin ist ohne Job. In der Gesellschaft und in der Wirtschaft des Landes dominieren Männer. Wie lassen sich die Beschäftigungschancen für Frauen in Ägypten verbessern und wie können sie mehr Teilhabe im Berufsalltag erreichen? Darum geht es in dieser Ausgabe "GIZ-Gespräch".

Dürre: Um die Tiere zu füttern, werden die letzten Bäume heruntergeschnitten - Foto: GIZ

Äthiopien: Der Trockenheit trotzen

In Äthiopien herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten wegen des Klimaphänomens "El Niño". Rund 16 Millionen Menschen im Land sind im Moment auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen - letztes Jahr waren es nur halb so viele. Aber nicht nur das. Nach der Dürre kommen die Fluten mit ebenso verheerenden Wirkungen. Wie kann man den Hunger im Land stoppen?

Irak, Kurdistan, bei Dohuk, Flüchtlingslager Domiz: Kinder sind im Lager unterwegs. - Foto und Copyright: Markus Kirchgessner

Auf der Flucht vor dem "Islamischen Staat" – Flüchtlinge im Nordirak

Millionen Menschen fliehen vor dem Terror des so genannten Islamischen Staates. In den Camps im Nordirak, wo viele von ihnen gelandet sind,  ist die Situation dramatisch.  Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit hilft vor Ort. Wie, fragt Gabriele  Heuser ihren Gast Carl Taestensen.

Fischfang in Timor-Leste - Foto und Copyright: GIZ, Volker Kress

So, 27.07.2014, 08:21 - Mehr Fische ins Netz in Timor-Leste

Die Demokratische Republik Timor-Leste - auch als Osttimor bekannt - ist laut Vereinten Nationen, das zweitärmste Land Asiens. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, GIZ, hilft mit ihren Projekten der Bevölkerung vor Ort. Zusammen mit Malaysia stärkt die GIZ den Fischfang im kleinen Inselstaat im Indischen Ozean.