Gabriele Heuser (Bild: Dieter Freiberg)

Aus der Praxis der GIZ

Auslandsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) berichten von ihrer Arbeit in Entwicklungs- und Transformationsländern. Hier erfährt der Steuerzahler, wofür Gelder in der Entwicklungszusammenarbeit ausgegeben werden. Abseits der üblichen Berichterstattung präsentiert Gabriele Heuser Länder, die im Fokus der Nachrichten stehen, aus einem anderen Blickwinkel - oder gibt neue Einblicke in Länder, die kaum in den Medien präsent sind und dennoch interessante Entwicklungen durchlaufen.

Dürre: Um die Tiere zu füttern, werden die letzten Bäume heruntergeschnitten - Foto: GIZ

Äthiopien: Der Trockenheit trotzen

In Äthiopien herrscht derzeit die schlimmste Dürre seit Jahrzehnten wegen des Klimaphänomens "El Niño". Rund 16 Millionen Menschen im Land sind im Moment auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen - letztes Jahr waren es nur halb so viele. Aber nicht nur das. Nach der Dürre kommen die Fluten mit ebenso verheerenden Wirkungen. Wie kann man den Hunger im Land stoppen?

Irak, Kurdistan, bei Dohuk, Flüchtlingslager Domiz: Kinder sind im Lager unterwegs. - Foto und Copyright: Markus Kirchgessner

Auf der Flucht vor dem "Islamischen Staat" – Flüchtlinge im Nordirak

Millionen Menschen fliehen vor dem Terror des so genannten Islamischen Staates. In den Camps im Nordirak, wo viele von ihnen gelandet sind,  ist die Situation dramatisch.  Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit hilft vor Ort. Wie, fragt Gabriele  Heuser ihren Gast Carl Taestensen.

Ein Panzer steht auf einem Feld vor einer Strohhüttein der Nähe des Dorfes Magwi im Südsudan. (Bild: GIZ)

Wie Bauern im Südsudan dem Hunger den Kampf ansagen

Obwohl der Südsudan fruchtbare Böden besitzt, ist über die Hälfte der Einwohner des Landes vom Hunger bedroht und auf dauerhafte Unterstützung angewiesen. Viele Felder sind nach dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg noch vermint. Nur durch internationale Hilfsprogramme konnte bisher eine Hungerkrise vermieden werden. Ein Gespräch in der Reihe "Aus der Praxis der GIZ". Alexander Solyga berichtet über seine Arbeit als Koordinator der GIZ im Südsudan.

Siegesdenkmal, sri-lankische Armee, Sri Lanka, Foto und Copyright: ARD-Korrespondentin Sandra Petersmann

Sri Lanka: Der lange Weg zu Frieden und Versöhnung

In Sri Lanka haben 26 Jahre blutiger Bürgerkrieg tiefe Gräben in der Gesellschaft hinterlassen. In der Reihe "Aus der Praxis der GIZ" diskutieren wir darüber, wie bessere Berufsperspektiven für junge Menschen und die Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen zur Versöhnung der ehemals verfeindeten Singhalesen und Tamilen beitragen können.

Eine Ausstellung über Opfer der Massaker im Erinnerungszentrum Rio Negro. (Bild: GIZ)

Vergangenheitsbewältigung in Guatemala

Während des Kalten Krieges Schauplatz eines 36-jährigen Bürgerkrieges zwischen Armee und Guerillagruppen, blickt Guatemala auf eine lange Geschichte schwerster Menschenrechtsverletzungen an der Zivilbevölkerung zurück. Die GIZ hilft mit ihren Programmen dem bevölkerungsreichsten Staat in Zentralamerika bei der Bewältigung der Vergangenheit für eine bessere Zukunft.

Fischfang in Timor-Leste - Foto und Copyright: GIZ, Volker Kress

So, 27.07.2014, 08:21 - Mehr Fische ins Netz in Timor-Leste

Die Demokratische Republik Timor-Leste - auch als Osttimor bekannt - ist laut Vereinten Nationen, das zweitärmste Land Asiens. Die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, GIZ, hilft mit ihren Projekten der Bevölkerung vor Ort. Zusammen mit Malaysia stärkt die GIZ den Fischfang im kleinen Inselstaat im Indischen Ozean.